{"id":12,"date":"2016-02-09T17:03:35","date_gmt":"2016-02-09T16:03:35","guid":{"rendered":"http:\/\/wimpfen-geschichte.de\/von_wimpffen\/?page_id=12"},"modified":"2020-01-24T19:03:41","modified_gmt":"2020-01-24T18:03:41","slug":"grundlegendes","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/wimpfen-geschichte.de\/von_wimpffen\/thema\/grundlegendes\/","title":{"rendered":"A. Grundlegendes"},"content":{"rendered":"<p><strong>Warum und auf welchen Wegen ich dazu kam, in den Jahren 2013 bis 2016 vornehmlich das Adelsgeschlecht der Von Wimpffen aus der Sicht von dessen laut Familien\u00fcberlieferung Ursprungsstadt Wimpfen am Neckar sowie schlie\u00dflich auch in seiner G\u00e4nze zu erforschen und zu beschreiben und wie komplex sich die Suche nach dem mir zun\u00e4chst vorliegenden sp\u00e4rlichen Quellenmaterial entwickelte.<\/strong><\/p>\n<p>Diese Arbeit stellt eine Nebenfrucht meiner auf anderthalb Jahrhunderte Ortsgeschichte gerichteten und auf vier B\u00e4nde ausgelegten Darstellung \u201eDie Geschichte der hessischen Exklave Wimpfen (1802\/03 \u2013 1951\/52)\u201d dar, von der vom Verein Alt-Wimpfen bis jetzt zwei B\u00e4nde herausgegeben worden sind. Bereits im 2004 erschienenen Band 1 (1802 \u2013 1836) sah ich mich bei der Darstellung der Napoleonischen Kriege veranlasst, dem im deutschsprachigen Raum wohl am ruhmreichsten und verehrtesten Abk\u00f6mmling jenes den Namen der Stadt Wimpfen tragenden Adelsgeschlechtes der Von Wimpffen kurzgefasst zu erw\u00e4hnen, n\u00e4mlich den \u00f6sterreichischen<\/p>\n<p>FELDMARSCHALL MAX(IMILIAN) VON WIMPFFEN<br \/>\n(1770 \u2013 1854).<br \/>\nDieser sei hier gezeigt in der<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/wimpfen-geschichte.de\/von_wimpffen\/wp-content\/uploads\/2016\/06\/001.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-24 aligncenter\" src=\"http:\/\/wimpfen-geschichte.de\/von_wimpffen\/wp-content\/uploads\/2016\/06\/001-218x300.jpg\" alt=\"001\" width=\"292\" height=\"402\" srcset=\"https:\/\/wimpfen-geschichte.de\/von_wimpffen\/wp-content\/uploads\/2016\/06\/001-218x300.jpg 218w, https:\/\/wimpfen-geschichte.de\/von_wimpffen\/wp-content\/uploads\/2016\/06\/001-768x1055.jpg 768w, https:\/\/wimpfen-geschichte.de\/von_wimpffen\/wp-content\/uploads\/2016\/06\/001-745x1024.jpg 745w, https:\/\/wimpfen-geschichte.de\/von_wimpffen\/wp-content\/uploads\/2016\/06\/001.jpg 933w\" sizes=\"(max-width: 292px) 100vw, 292px\" \/><\/a><\/p>\n<ul style=\"list-style-type: disc;\">\n<li><strong>Abb. A 1: <\/strong><strong>Feldmarschall Maximilian von Wimpffen<\/strong><strong> (<\/strong><strong>1770 \u2013 1854) <\/strong><strong>als <\/strong><strong>Kapit\u00e4n der Ersten Arcieren-Leibgarde des Kaisers von \u00d6sterreich, dekoriert mit dem \u00d6sterreichischen Milit\u00e4r-Maria-Theresien-Orden am Hals und dem an einer Kette h\u00e4ngenden Ordenszeichen des Goldenen Vlieses auf der Brust, Gem\u00e4lde von Clara von Both Wimpffen (1907 \u2013 2000)<\/strong><strong>, seit 2009 im <\/strong><strong>Museum von Aspern-Essling<\/strong>.<\/li>\n<\/ul>\n<p><span style=\"color: #ff0000;\"><span style=\"text-decoration: underline;\">Anmerkung<\/span>:<\/span> Wird diese Abbildung einmal angeklickt, so erscheint sie in vergr\u00f6\u00dferter Form. Dieses gilt auch f\u00fcr die meisten nachfolgenden Abbildungen, insbesondere f\u00fcr solche mit Texten oder Textstellen, die auf diese Weise dann besser les- bzw. entzifferbar sind. Die Vergr\u00f6\u00dferung l\u00e4sst sich durch einmaliges Anklicken des oben rechts jeweils erscheinenden\u00a0\u201ex\u201c entfernen.<\/p>\n<p>Das im besagten Band 1 auf Seite 224 \u00fcber diesen Berichtete sei hier erweiternd wiederholt: Dieser hatte an den T\u00fcrkenkriegen und den Franz\u00f6sischen Revolutionskriegen teilgenommen und trug als Generalstabschef und Generaladjudant von Erzherzog Karl von \u00d6sterreich wesentlich zum Sieg \u00fcber Napoleon im 5. Koalitionskrieg, dem ersten Sieg \u00fcber diesen \u00fcberhaupt, in der Schlacht bei Aspern und Essling am Marchfeld s\u00fcd\u00f6stlich von Wien vom 21. und 22. Mai 1809 bei. Und die bald danach am 5. und 6. Juli 1809 stattgefundene Schlacht bei Wagram nahe Wien brach er milit\u00e4rstrategisch richtigerweise mit R\u00fccksicht auf die franz\u00f6sische \u00dcbermacht ab. Das erm\u00f6glichte den \u00f6sterreichischen Truppen einen geordneten R\u00fcckzug, so dass sich der endg\u00fcltige Sieg Napoleons in Grenzen hielt. Sp\u00e4ter nahm er u. a. als Feldmarschallleutnant an der Schlacht bei Leipzig des Jahres 1813 teil. F\u00fcr seine au\u00dferordentlichen Verdienste als hoher Milit\u00e4r in seinem ganz dem Ruhme der \u00f6sterreichischen Armee geopferten langen Leben, in dem er achtmal verwundet worden war und vor dem Feind sechs Pferde verloren hatte, verlieh ihm kurz vor seinem Tod Kaiser Franz Joseph den 1430 gestifteten und einen der vornehmsten Ritterorden darstellenden Orden vom Goldenen Vlies. Seine letzte Ruhe fand er auf dem sog. Heldenberg im Schlosspark von Kleinwetzdorf (heute Gemeinde Heldenberg) nahe Hollabrunn, der \u201e\u00f6sterreichischen Walhalla\u201d, die von Kaiser Franz Joseph dem \u00f6sterreichischen Heer als Geschenk \u00fcbergeben worden ist, um k\u00fcnftig allen hervorragenden Heerf\u00fchrern \u00d6sterreichs als Ruhe-, Ruhmes- und Gedenkst\u00e4tte zu dienen. Dort birgt ihn eine im Zentrum gelegene Gruft, deren Eingang von einem hohen Obelisken \u00fcberragt wird und dessen Spitze einen Todesgenius mit gesenkter lorbeerumkr\u00e4nzter Lebensfackel tr\u00e4gt. In dieser ruhen neben ihm der dreieinhalb Jahre sp\u00e4ter verstorbene ber\u00fchmteste und popul\u00e4rste unter den damaligen \u00f6sterreichischen Feldmarsch\u00e4llen<\/p>\n<p>JOSEPH WENZEL GRAF RADETZKY VON RADETZ<br \/>\n(1756 \u2013 1858)<\/p>\n<p>sowie als Dritter beider Freund, der Besitzer des Schlosses mit Park Kleinwetzdorf, der zu Reichtum gekommene Industrielle und Armeelieferant<\/p>\n<p>JOSEF GOTTFRIED RITTER VON PARGFRIEDER<br \/>\n(1782 \u2013 1863).<\/p>\n<p>Letzteres zu erw\u00e4hnen, dazu f\u00fchle ich mich vor allem deshalb veranlasst, weil mein mich bei meinen Forschungen tatkr\u00e4ftig unterst\u00fctzender Wimpfener Jahrgangskamerad <u>Otto Maisenh\u00e4lder<\/u> (geb. 1926) mir von einem im Sommer 2010 stattgefundenem Besuch dieses \u201eHeldenberges\u201d durch den Verein Alt-Wimpfen insbesondere zu Ehren des Maximilian von Wimpffen im Rahmen der Studienfahrt \u201eAuf den Spuren der Habsburger\u201d h\u00f6chst anger\u00fchrt berichtet hat. Hierzu die Wikipedia, der freien Enzyklop\u00e4die, entnommene<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/wimpfen-geschichte.de\/von_wimpffen\/wp-content\/uploads\/2016\/06\/002.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\" wp-image-25 aligncenter\" src=\"http:\/\/wimpfen-geschichte.de\/von_wimpffen\/wp-content\/uploads\/2016\/06\/002-300x229.jpg\" alt=\"002\" width=\"576\" height=\"440\" srcset=\"https:\/\/wimpfen-geschichte.de\/von_wimpffen\/wp-content\/uploads\/2016\/06\/002-300x229.jpg 300w, https:\/\/wimpfen-geschichte.de\/von_wimpffen\/wp-content\/uploads\/2016\/06\/002-768x586.jpg 768w, https:\/\/wimpfen-geschichte.de\/von_wimpffen\/wp-content\/uploads\/2016\/06\/002.jpg 956w\" sizes=\"(max-width: 576px) 100vw, 576px\" \/><\/a><\/p>\n<ul style=\"list-style-type: disc;\">\n<li><strong>Abb. A 2: \u201eRadetzkys Ruhest\u00e4tte zu Wetzdorf\u201d auf dem Heldenberg mit im Hintergrund der S\u00e4ulenhalle, der vor allem zahlreiche Standbilder von \u00f6sterreichischen Feldherrren und Festungskommandanten birgt, und vorne links dem einen Todesgenius tragenden Obelisken \u00fcber der Gruft; Tonlithografie von J. W. Jankowsky\/F. Lepi\u00e9, 1860\/65, Original in der Nieder\u00f6sterreichischen Landesbilbliothek<\/strong>, sowie<\/li>\n<\/ul>\n<p><a href=\"http:\/\/wimpfen-geschichte.de\/von_wimpffen\/wp-content\/uploads\/2016\/06\/003.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\" wp-image-26 aligncenter\" src=\"http:\/\/wimpfen-geschichte.de\/von_wimpffen\/wp-content\/uploads\/2016\/06\/003-201x300.jpg\" alt=\"003\" width=\"385\" height=\"575\" srcset=\"https:\/\/wimpfen-geschichte.de\/von_wimpffen\/wp-content\/uploads\/2016\/06\/003-201x300.jpg 201w, https:\/\/wimpfen-geschichte.de\/von_wimpffen\/wp-content\/uploads\/2016\/06\/003.jpg 665w\" sizes=\"(max-width: 385px) 100vw, 385px\" \/><\/a><\/p>\n<ul style=\"list-style-type: disc;\">\n<li><strong>Abb. A 3: Der von einem Obelisken \u00fcberragte Eingang zur 1850 geweihten gemeinsamen Gruft von Feldmarschall Maximilian Freiherr von Wimpffen, Feldmarschall Joseph Wenzel Graf Radetzky von Radetz und Josef Gottfried Ritter von Pargfrieder, Fotografie von 2000<\/strong>.<\/li>\n<\/ul>\n<p>Was mir aber in Anbetracht meines zun\u00e4chst aus der Brockhaus-Enzyklop\u00e4die von 1908 und Meyers Konversations-Lexikon von 1909 gesch\u00f6pften und somit h\u00f6chst beschr\u00e4nkten, dazuhin teilweise fehlerbehafteten, Wissens \u00fcber die Von Wimpffen nicht klar gewesen ist, das ist der Umstand, dass der seit 1982 in Bad Wimpfen am Berg heimische<\/p>\n<p>DR. HANS HERMANN FREIHERR VON WIMPFFEN\u00a0(geb. 1934),<\/p>\n<p>sich als ein direkter Nachfahre des Feldmarschalls Maximilian von Wimpffen betrachten darf; denn dieser ist, wie an sp\u00e4terer Stelle nachzuweisen sein wird, als dessen Urururgro\u00dfonkel und er somit also als dessen Urururgro\u00dfneffe festzustellen. Da ich seit 1950 in Waiblingen t\u00e4tig und ans\u00e4ssig bin, war mir dieser \u00fcber eine lange \u00a0Zeit hinweg nur dem Namen nach und als Leiter der 1973 begonnenen und bis \u00fcber die Jahrtausendwende hinaus gegangenen sehr beliebten und viel gesehenen Sendung des Bayrischen Fernsehens \u201eDie Sprechstunde\u201d mit <u>Dr. Antje Katrin K\u00fchnemann<\/u> bekannt. Zwar hatte ich geh\u00f6rt, dass dieser sich im ehemaligen Fachwerkhaus Ebner, Haupstra\u00dfe 25, angesiedelt habe und dessen betagte Mutter, die ungarischer Abstammung und Malerin sei, sich dann und wann in Wimpfen aufhalte. Von dieser sei hier vorwegnehmend eines ihrer sich im Besitz ihres Sohnes befindlichen Werke gezeigt, das diese im Alter von 83 Jahren geschaffen hat, sich auf meine Heimatstadt Wimpfen bezieht und wohl jeden Betrachter anr\u00fchrt. Dessen Aussage m\u00f6chte ich mit folgendem Titel umrei\u00dfen:<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/wimpfen-geschichte.de\/von_wimpffen\/wp-content\/uploads\/2016\/06\/004.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone wp-image-27 size-large\" src=\"http:\/\/wimpfen-geschichte.de\/von_wimpffen\/wp-content\/uploads\/2016\/06\/004-1024x730.jpg\" alt=\"004\" width=\"660\" height=\"471\" srcset=\"https:\/\/wimpfen-geschichte.de\/von_wimpffen\/wp-content\/uploads\/2016\/06\/004-1024x730.jpg 1024w, https:\/\/wimpfen-geschichte.de\/von_wimpffen\/wp-content\/uploads\/2016\/06\/004-300x214.jpg 300w, https:\/\/wimpfen-geschichte.de\/von_wimpffen\/wp-content\/uploads\/2016\/06\/004-768x548.jpg 768w, https:\/\/wimpfen-geschichte.de\/von_wimpffen\/wp-content\/uploads\/2016\/06\/004.jpg 1057w\" sizes=\"(max-width: 660px) 100vw, 660px\" \/><\/a><\/p>\n<ul>\n<li><strong> Abb. A 4: Die Silhouette von Wimpfen am Berg, des angeblichen Ursprungsortes des Von-Wimpffen-Geschlechtes, mit einem unter einer der alten Kopfweiden auf den einstigen Viehweide-Wiesen am Neckar von Wimpfen im Tal bei Hund und Schafen sitzenden Sch\u00e4ferm\u00e4dchen; Gem\u00e4lde von Clara von Both Wimpffen (1907 \u2013 2000), 1990, betitelt mit\u00a0\u201eAlte Weiden in Wimpfen im Tal\u201d<\/strong>.<\/li>\n<\/ul>\n<p>Kennengelernt habe ich Dr. Hans H. von Wimpffen aber erst per Zufall in etwa 2002\/2003 gelegentlich eines meiner damals notwendigen vielen Besuche im Stadtarchiv Bad Wimpfen. Und die wenigen Begegnungen des Folgejahrzehnts waren leider nur zuf\u00e4llig und fl\u00fcchtig und erbrachten keinerlei Gelegenheit, Ansatzpunkte zur Einordnung seiner Person in die mir \u00fcber lange Jahre nur bruchst\u00fcckhaft bekannt gewordene Genealogie der Von Wimpffen zu gewinnen.<\/p>\n<p>In diese umf\u00e4nglich einzudringen, dazu sah ich mich nach dem 2008 erfolgten Erscheinen meiner Arbeit \u201eDie Geschichte der hessischen Exklave Wimpfen, Band 2 (1830 &#8211; 1870)\u201c im Zuge der Sammlung weiterer historischer Fakten f\u00fcr den Band 3 (1870\/71 \u2013 1918\/19) aus einer Kette von Gr\u00fcnden veranlasst:<\/p>\n<p>Bei meiner bereits in den Jahren nach dem Zweiten Weltkrieg begonnenen Erforschung der Geschichte Wimpfens als hessische Exklave, war ich im \u201eWimpfener Boten\u201d bzw. in der \u201eWimpfener Zeitung\u201d auf eine \u00fcber die zweite H\u00e4lfte der 1870er bis beginnenden 1880er Jahre reichende Folge von Berichten gesto\u00dfen, die belegten, dass in diesem Zeitraum in Wimpfen bereits ein anderer Abk\u00f6mmling der Von Wimpffen mit seiner Familie gewohnt hat und dort auch am 15. November 1879 gestorben ist, au\u00dferdem auf dem (heute Alten) Friedhof seine letzte Ruhe gefunden hat: N\u00e4mlich der ehemalige K\u00d6NIGLICH-W\u00dcRTTEMBERGISCHE KAMMERHERR UND RITTMEISTER BARON WILHELM VON WIMPFFEN (1820 \u2013 1879), Angeh\u00f6riger der W\u00fcrttembergischen Nebenlinie des Franzens-Zweiges der Von Wimpffen, dessen Gattin AMALIA (AMALIE, AMELIE) AUGUSTE VON WIMPFFEN, GEB. VON ROUX DAMIANI (1837 \u2013 1925) mit den beiden Kindern SOPHIE CHARLOTTE (1861 \u2013 1907) und MAXIMILIAN PAUL (1863 \u2013 1917) Wimpfen nach dem Tod des Mannes bald wieder verlassen hat. Von diesen her gelangte auch der in denselben Berufspositionen gestandene Bruder des Vorgenannten, der ehemalige K\u00d6NIGLICH-W\u00dcRTTEMBERGISCHE KAMMERHERR UND MAJOR BARON DAGOBERT VON WIMPFFEN (1821 \u2013 1881) mit Wimpfen und seiner Einwohnerschaft in engere Beziehungen. \u00dcberdies ging aus diesen Zeitungsberichten hervor, dass der Ansiedlung des Wilhelm von Wimpffen in Wimpfen ein von seiner \u00e4lteren Schwester, der in M\u00fcnchen lebenden ST. ANNEN-EHRENSTIFTSDAME FREIFRAU KATHARINE VON WIIMPFFEN (1818 \u2013 1875), gehegter, doch durch deren fr\u00fchen Tod vereitelter Plan vorangegangen war, in Wimpfen umf\u00e4ngliche Baulichkeiten zu errichten und ein arrondiertes Gut zu gr\u00fcnden. Au\u00dferdem fand sich unter den ergiebigen Hinweisen auf deren weitgestreute Verwandtschaft der mich zu eingehenden genealogischen Nachforschungen veranlassende Umstand, dass dieser auch der hochger\u00fchmte Schlachtenlenker des 1866er- und 1870\/71er-Krieges GENERALFELDMARSCHALL HELMUTH VON MOLTKE (1800 \u2013 1891) angeh\u00f6rt hat und dadurch im Herbst 1876 dem damaligen gro\u00dfherzoglich-hessischen Exklavenst\u00e4dtchen Wimpfen die hohe Ehre dessen Besuchs zuteil geworden ist.<\/p>\n<p>Der den Auftakt des Bandes 3 bestimmende Deutsch-Franz\u00f6sische Krieg von 1870\/71 mit der daraus erwachsenen Gr\u00fcndung des Deutschen Kaiserreiches lenkte dar\u00fcber hinaus meinen Blick ganz speziell auf die von der Tragik des Geschehens umwitterte und damals in aller Munde gelangte Person des franz\u00f6sischen sog. SEDANGENERALS F\u00c9LIX EMMANUEL DE WIMPFFEN (1811 \u2013 1884). Dass ich mich schlie\u00dflich veranlasst sah, gerade dessen Leben und ungl\u00fcckliche Rolle des Verlierers der Schlacht bei Sedan des 1. und 2. September 1870 sowie Unterzeichners der f\u00fcr die Grande Nation so schmachvollen Kapitulationsurkunde ausf\u00fchrlichst zu behandeln, das erkl\u00e4rt sich vor allem aus folgenden Sachverhalten: Es stellte sich heraus, dass dieser ein Vetter des in das so nahe Blickfeld ger\u00fcckten Freiherrn Wilhelm von Wimpffen bzw. ein Gro\u00dfvetter von dessen mit Wimpfen, wenngleich nur vor\u00fcbergehend, eng verbundenen zwei Kindern des WILHELM und der AMELIE VON WIMPFFEN\u00a0namens SOPHIE VON WIMPFFEN\u00a0(1861 \u2013 1907) und MAX(IMILIAN) VON WIMPFFEN\u00a0(1863 \u2013 1917) gewesen ist.<\/p>\n<p>Wir werden \u00fcber diese alle sp\u00e4ter noch vieles erfahren, dazuhin auch noch ganz besonders viel \u00fcber den aus der in Wimpfen 1880 geschlossenen Ehe der vorgenannten Sophie von Wimpffen mit dem aus Estland stammenden BARON THEODOR LEONHARD RUDOLPH VON UNGERN-STERNBERG (1857 \u2013 gestorben oder umgekommen zwischen 1918 und 1923) und dem unstet-abenteuerlichen unter den Kugeln der Roten Armee in Sibirien geendeten Leben deren \u00e4ltesten Sohnes ROBERT VON UNGERN-STERNBERG alias ROMAN UNGERN VON STERNBERG (1885 \u2013 1921), der zwar zum Befreier der (\u00e4u\u00dferen) Mongolei vom chinesischen Joch wurde, wegen seiner dortigen uns\u00e4gliche Qual und Tod bringenden grausamen Schreckensherrschaft aber in die Geschichte der russischen Revolution als \u201eDer blutige wei\u00dfe Baron\u201d eingegangen ist.<\/p>\n<p>Hinzu kam noch des Sedangenerals enge Ber\u00fchrung mit seinem Verwandten und tragischerweise Widersacher Graf Helmuth von Moltke in dessen Rolle als Gegen-Unterzeichner der Kapitulationsurkunde von Sedan.<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\">Meine Forschungsarbeit wurde durch den Umstand befl\u00fcgelt, dass der im Fr\u00fchsommer 1909 an die Einklassenschule Wimpfen-Hohenstadt gekommene\u00a0<u>Lehrer Ludwig Will<\/u> (1872 \u2013 1953) in seinem 1911 in der Nr. 128 der \u201eWimpfener Zeitung\u201d ver\u00f6ffentlichten Jubil\u00e4ums-Aufsatz \u201eFreiherr von Wimpffen &#8211; 1811 \u2013 13. September \u2013 1911\u201d im Rahmen seiner grundlegenden Ausf\u00fchrungen \u00fcber die Adelsfamilie Von Wimpffen, der ersten und bislang einzigen aus Wimpfener Feder stammenden diesbez\u00fcglichen Untersuchung \u00fcberhaupt, gerade der Person des o. a. sog. Sedangenerals ganz breiten Raum gegeben hat. Hinzu kam noch dessen etwas ver\u00e4nderte Neufassung von 1929, die den Titel \u201eDie Reichsfreiherren von Wimpffen\u201d tr\u00e4gt. W\u00e4hrend Ludwig Will in seiner \u00e4lteren Arbeit vom damals auf dem Alten Friedhof zu findenden Grabdenkmal des Reichsfreiherrn Wilhelm von Wimpffen ausgeht, dann kurz auf dessen Geschlecht allgemein eingeht, danach die Namen und Titel von zwei (an sp\u00e4terer Stelle beschriebenen) namhaften Vertretern derselben nennt, schlie\u00dflich recht ausf\u00fchrlich sich dem \u201eSedangeneral\u201d widmet, kn\u00fcpft er im j\u00fcngeren solchen an der damals bei Stadtf\u00fchrungen oft gestellten Frage an, <em>\u201eob der franz\u00f6sische \u201aSedangeneral\u2019 etwas mit Wimpfen zu tun habe\u201d<\/em>. Als Antwort gibt er den Aufsatz des Jahres 1911 in der Weise wieder, dass er einige kleine Streichungen wie auch Zus\u00e4tze vornimmt. Und er f\u00fcgt all diesem noch drei historische Beispiele des Mittelalters und der beginnenden Neuzeit hinzu, die zeigen sollen, dass auch andere Familien sich nach der <em>\u201eber\u00fchmten neuen freien Reichsstadt, in der das stolze Geschlecht der Hohenstaufen sich eine gro\u00dfartige Schlo\u00dfanlage erbaut hatte, den Namen \u201avon Wimpfen<\/em>\u2019 <em>beilegten\u201d.\u00a0<\/em>Als Beispiel f\u00fchrt er zun\u00e4chst den 1238 und 1250 genannten REICHSSCHULTHEISSEN WILHELMUS DE WIMPHEN\u00a0an; dann nennt er den 1564 in einem Leichenreden-Buch als Mitautor erscheinenden Doktor der sieben freien K\u00fcnste und der Philosophie sowie Professor der Akademie zu Ingolstadt namens JOHANN ALBERT VON WIMPFEN; schlie\u00dflich den 1460 als KONRAD KOCH\u00a0und Sohn eines bis Mitte des 15. Jahrhunderts in Wimpfen t\u00e4tig gewesenen Gerbers geborenen ehemaligen Sch\u00fcler des Dominikanerklosters Wimpfen, der sp\u00e4ter dessen Bruder, schlie\u00dflich dessen Lektor sowie ab 1506 Professor und Rektor der neuen Universit\u00e4t zu Frankfiurt an der Oder gewesen ist und sich jetzt KONRAD WIMPINA\u00a0oder auch KONRAD WIMPINENSIS\u00a0genannt hat, gestorben auf einer Reise 1531 in Kloster Amorbach, der heftigste Gegner von Martin Luther und Verfasser der 106 Thesen Tetzels gegen diesen. Wir werden auf die drei Vorgenannten insbesondere im Endkapitel Z. R\u00fcck- und Weiterschau zur\u00fcckkommen.<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\">Was ich aus dieser \u00f6rtlichen doppelten Quelle an Grundlegendem \u00fcber das Werden der Von Wimpffen fast unhinterfragt \u00fcbernahm und im Blick darauf, dass dieses &#8211; wie auch alles andere von Ludwig Will Konstatierte &#8211; mit den Aussagen sowohl der besagten Brockhaus-Enzyklop\u00e4die als auch mit Meyers Gro\u00dfem Konversations-Lexikon inhaltlich \u00fcbereinzustimmten schien, das war vor allem Folgendes, wobei die Unterstreichungen meinerseitige Heraushebungen darstellen):<\/p>\n<p><em>\u201eDie <u>Familie derer Von Wimpffen ist ein weitverzweigtes Geschlecht<\/u>, dessen eigentlicher Familienname <u>Heeremann<\/u> hie\u00df. Ein <span style=\"text-decoration: underline;\">N\u00fcrnberger B\u00fcrger<\/span>, <u>Dominik Heeremann<\/u>, erhielt <span style=\"text-decoration: underline;\">1555<\/span> einen <span style=\"text-decoration: underline;\">kaiserlichen Wappenbrief<\/span> und <u>seine Enkel<\/u> wurden hundert Jahre sp\u00e4ter (<span style=\"text-decoration: underline;\">1658<\/span>) in den <span style=\"text-decoration: underline;\">Reichsadelsstand<\/span> erhoben. Sie nannten sich von jetzt ab <span style=\"text-decoration: underline;\">nach ihrer alten Heimat, dem jetzt hessischen St\u00e4dtchen Wimpfen<\/span> \u201a<u>Reichsfreiherrn von Wimpfen<\/u>\u2019, geschrieben in der Regel \u201a<span style=\"text-decoration: underline;\">Wimpffen<\/span>\u2019. Wir finden viele dieser Reichsfreiherren in <span style=\"text-decoration: underline;\">verschiedenen europ\u00e4ischen Staaten<\/span> in hervorragenden Stellungen, <u>besonders als h\u00f6here Offiziere<\/u>, so in <u>D\u00e4nemark<\/u>, in <u>\u00d6sterreich<\/u>, <u>W\u00fcrttemberg<\/u>, <u>Frankreich<\/u> und als <u>Gesandte in<\/u> <u>Preu\u00dfen<\/u>. Im Jahre 1800 starb der Zweiggr\u00fcnder\u00a0<u>Freiherr<\/u> <u>Franz Ludwig von Wimpfen<\/u>. Der <u>w\u00fcrttembergische Generalmajor Franz Karl Eduard v. Wimpffen<\/u> wurde 1797 von Kaiser Franz II. in den <u>Grafenstand<\/u> erhoben.\u201d<\/em><\/p>\n<p>Und aus den vorgenannten beiden Lexika konnte ich erg\u00e4nzend entnehmen, dass es sich bei den 1658 in den Reichsadels- und Reichsfreiherrenstand erhobenen sog. Enkeln des ein Jahrhundert zuvor 1555 mit einem kaiserlichen Wappenbrief ausgestatteten<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><span style=\"text-decoration: underline;\">DOMINIK HEEREMANN<\/span><br \/>\num (genauer gesagt) <span style=\"text-decoration: underline;\">zwei\u00a0Urenkel<\/span> desselben handele:<br \/>\nn\u00e4mlich die Gebr\u00fcder<br \/>\n<span style=\"text-decoration: underline;\">JOHANN FRIEDRICH VON WIMPFFEN<\/span>,<br \/>\nLosungsamtmann zu N\u00fcrnberg,<br \/>\n<span style=\"line-height: 1.6471;\">geb. (angeblich!) 1581 und gest. 1668,<br \/>\n<\/span><span style=\"line-height: 1.6471;\">und<br \/>\n<\/span><span style=\"line-height: 1.6471;\">J<span style=\"text-decoration: underline;\">OHANN DIETRICH VON WIMPFFEN<\/span>,<br \/>\nSpanischer Leutnant,<br \/>\n<\/span><span style=\"line-height: 1.6471;\">geb. (angeblich!) 1583.<br \/>\n<\/span>Diese zwei seien die<br \/>\n<u>Begr\u00fcnder der beiden sog. Hauptlinien<\/u>:<br \/>\n<span style=\"text-decoration: underline;\">des\u00a0<\/span><u>(ersten \u00e4lteren) Johann &#8211; Friedrich &#8211; Stammes<\/u><br \/>\nund<br \/>\n<u>des (zweiten j\u00fcngeren) Johann &#8211; Dietrich &#8211; Stammes<\/u>.<br \/>\nHerausgewachsen sei<br \/>\naus dem Erstgenannten<br \/>\ndie im Mannesstamm 1883<br \/>\n<span style=\"text-decoration: underline;\">erloschene<\/span><br \/>\n<u>D\u00e4nische Linie<\/u>,<br \/>\naus dem Zweitgenannten<br \/>\ndie jetzt,\u00a0d. h. 1908\/09, noch<br \/>\n<span style=\"text-decoration: underline;\">bl\u00fchende<\/span><br \/>\n<span style=\"text-decoration: underline;\"> Els\u00e4ssische Linie.<\/span><br \/>\nDiese sei sp\u00e4ter, ausgehend von<br \/>\n<span style=\"text-decoration: underline;\">JOHANN GEORG VON WIMPFFEN<\/span>,<br \/>\ngeb. 1689, gest. 1767,<br \/>\n<span style=\"text-decoration: underline;\">\u00fcber <\/span><u>dessen 4 S\u00f6hne in 4 sog. \u00c4ste bzw. Zweige bzw. Linie<\/u><span style=\"text-decoration: underline;\">n<br \/>\nzerfallen<\/span><br \/>\n(die wechselnden Kategorisierungen wirkten f\u00fcr mich<br \/>\nkolossal verwirrend),<br \/>\nn\u00e4mlich in die des:<br \/>\n1) <span style=\"text-decoration: underline;\">STANISLAUS<\/span>, geb. 1721;<br \/>\n2) <span style=\"text-decoration: underline;\">FRANZ LUDWIG<\/span>, geb. 1732 u. gest. 1800;<br \/>\n3) <span style=\"text-decoration: underline;\">GEORG<\/span>, geb. 1735 u. gest. 1816;<br \/>\n4) <span style=\"text-decoration: underline;\">FELIX<\/span>, geb. 1744 u. gest. 1814.<\/p>\n<p>Was die in den beiden Lexika nun folgenden Lebensbeschreibungen dieser vier sog. Stifter sowie der von diesen f\u00fcr wichtig erachteten Nachkommen derselben betrifft, so differiert die getroffene Personen-Auswahl zwar um Einiges. Selbstredend erscheinen jedoch bei jedem die zwei vorumschriebenen gro\u00dfen Feldherren, n\u00e4mlich der aus dem zweitgenannten Franz-Ludwig-Zweig hervorgegangene \u201eSedangeneral\u201d (genannt und geschrieben hier) EMMANUEL FELIX VON WIMPFFEN\u00a0(geb. 1811 zu Laon und gest. 1884 zu Paris) und der dem drittgenannten Georgs-Zweig entwachsene Sieger von Aspern MAXIMILIAN VON WIMPFFEN\u00a0(geb. 1770 zu M\u00fcnster in Westfalen, gest. 1854 in Wien). Au\u00dferdem wird auch der von Ludwig Will herausgehobene und ebenfalls dem zweitgenannten Franzens-Zweig entwachsene\u00a0FRANZ KARL EDUARD VON WIMPFFEN\u00a0(geb. 1776 in Stuttgart, gest. 1842 in Graz) angef\u00fchrt, der \bvon Kaiser Franz II. 1797 sogar in den Grafenstand erhoben worden sei. Die von beiden Lexikonwerken gegebenen Beschreibungen von Personen und deren Berufe belegen die Richtigkeit der von Ludwig Will f\u00fcr das ausgehende 18. sowie vor allem das 19. bis beginnende 20. Jahrhundert getroffenen Charakterisierung der Angeh\u00f6rigen des Adelsgeschlechtes der Von Wimpffen, sowohl was deren Verbreitung in viele Staaten Europas als auch deren vornehmliche T\u00e4tigkeit als hohe Milit\u00e4rs und daneben manchmal auch als Milit\u00e4rschriftsteller, au\u00dferdem als Botschafter (Diplomaten) betrifft. In Meyers Gro\u00dfem Konversations-Lexikon (2009) springt ins Auge, dass an die Spitze der Reihe der vier Stifter nicht STANISLAUS, der \u00c4lteste, gesetzt ist, sondern FRANZ LUDWIG, der F\u00fcnft\u00e4lteste innerhalb der siebenk\u00f6pfigen Br\u00fcderreihe, ein Umstand, der mir erst sp\u00e4ter klar geworden ist: Aus dessen sog. Franzens-Zweig ist dadurch, dass dieser sechs T\u00f6chter und sechs S\u00f6hne gehabt hat, die Mehrzahl der &#8211; wie schon gesagt &#8211; so sehr \u00fcber Europa zerstreuten Von-Wimpfen-Familien herausgewachsen, wobei zu den von Ludwig Will aufgef\u00fchrten europ\u00e4ischen L\u00e4ndern noch eine ganze Reihe anderer solcher hinzuzurechnen ist, n\u00e4mlich:\u00a0<u>Russland<\/u>, <u>Italien<\/u>, <u>Spanien<\/u>, <u>Ungarn<\/u>, <u>Schweiz<\/u>,<u> Baltische Staaten<\/u>, <u>USA<\/u>. Und dem von Ludwig Will aufgef\u00fchrten <u>Preu\u00dfen<\/u> sind noch die folgenden anderen L\u00e4nder bzw. Landschaften Deutschlands hinzuzuf\u00fcgen: <u>Bayern<\/u>, <u>W\u00fcrttemberg<\/u>, <u>Franken<\/u>, <u>Westfalen<\/u>, <u>Hessen<\/u>, <u>Sachsen<\/u>, <u>Schlesien<\/u>. Diese Auflistungen sind jedoch keineswegs als ersch\u00f6pfend anzusehen.<\/p>\n<p>Die Begegnung mit den bislang vorgestellten Personen des Von-Wimpffen-Geschlechtes, die alle mehr oder weniger bei der Erforschung der Geschichte Wimpfens der hessischen Zeit von 1802\/03 bis 1951\/52 und vor allem in der \u00c4gide von 1870 \u2013 1918 in mein Blickfeld ger\u00fcckt sind, ist es also gewesen, die mich in Vorbereitung des besagten Bandes 3 veranlasste, vor dem Beginn und noch w\u00e4hrend dessen Niederschrift, \u00fcber dieses jegliche fassbare genealogische Fachliteratur, dar\u00fcber hinaus \u00f6rtliches und \u00fcber\u00f6rtliches Quellengut, darunter auch Bildgut und dazuhin genealogische Darstellungen in Wort und Bild aller Zeitl\u00e4ufte und Staaten zu suchen, festzuhalten und vergleichend auszuwerten. Was mir zun\u00e4chst als Erstes aus dem Stadtarchiv Bad Wimpfen zukam, stellte zwar nur sekund\u00e4res Quellenmaterial dar, erschien mir aber bestens geeignet, grundlegende Aufschl\u00fcsse \u00fcber das Werden und Wachsen dieses Geschlechtes bieten zu k\u00f6nnen. Und zwar handelte es sich um die nachgenannten beiden fundamentalen Werksch\u00f6pfungen:<\/p>\n<p>1. Den vom Stadtarchiv Bad Wimpfen im Kunsthandel erworbenen und sowohl titel- als auch datierungslosen\u00a0<u>Stammbaum des N\u00fcrnberger insbesondere Portraitzeichners und Kupferstechers Johann Wilhelm St\u00f6r<\/u>\u00a0von sch\u00e4tzungsweise 1750\/60. Siehe hierzu die nachfolgende<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/wimpfen-geschichte.de\/von_wimpffen\/wp-content\/uploads\/2016\/06\/007.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"zoooom aligncenter wp-image-31 size-large\" title=\"zoooom\" src=\"http:\/\/wimpfen-geschichte.de\/von_wimpffen\/wp-content\/uploads\/2016\/06\/007-1024x775.jpg\" alt=\"\" width=\"660\" height=\"500\" srcset=\"https:\/\/wimpfen-geschichte.de\/von_wimpffen\/wp-content\/uploads\/2016\/06\/007-1024x775.jpg 1024w, https:\/\/wimpfen-geschichte.de\/von_wimpffen\/wp-content\/uploads\/2016\/06\/007-300x227.jpg 300w, https:\/\/wimpfen-geschichte.de\/von_wimpffen\/wp-content\/uploads\/2016\/06\/007-768x581.jpg 768w, https:\/\/wimpfen-geschichte.de\/von_wimpffen\/wp-content\/uploads\/2016\/06\/007.jpg 1881w\" sizes=\"(max-width: 660px) 100vw, 660px\" \/><\/a><\/p>\n<ul>\n<li><strong>Abb. A 5: Unbetitelter und undatierter Stammbaum der sog. Familie H\u00f6rmann von Wimpffen, Kupferstich von Johann Wilhelm St\u00f6r (Gestalter), geb. 1705 und gest. 1765 in N\u00fcrnberg, und Atanias (Stecher) von ca. 1750\/60, signiert mit \u201eAtanias sculpcit\u201d \u2013 \u201eJ. W. St\u00f6r excudit\u201d<\/strong>; <strong>hier<\/strong>\u00a0<strong>versehen mit der Z\u00e4hlung der Generationen mittels arabischer Zahlzeichen von 1 bis 9 in Rot<\/strong>.<\/li>\n<\/ul>\n<p><span style=\"color: #ff0000;\"><span style=\"text-decoration: underline;\">Anmerkung<\/span>:<\/span><br \/>\nBeim Belegen dieser Abbildung (wie auch im Fortgang anderer textbesetzter solcher) mit dem Cursor erscheint automatisch eine Lupe, womit der unleserliche Text quasi abgetastet werden kann, um diesen einigerma\u00dfen entzifferbar sowie auch die Wappenbilder erkennbar werden zu lassen. Wahlweise kann diese auch durch einmaliges Anklicken in ihrer Gesamtheit vergr\u00f6\u00dfert werden. Ob die eine oder andere Form der Herstellung der Lesbarkeit gew\u00e4hlt wird, muss der Betrachter auf der Basis des Vergleichens entscheiden.<\/p>\n<p>Dieser Stammbaum reicht vom ausgehenden 14. bis in etwa zum ausgehenden 17.\/beginnenden 18. Jahrhundert und erfasst von den \u201eH\u00d6RMAN VON WIMPFFEN\u201d, wie deren erstgenannter mit der Anmerkung <em>\u201evixit 1377 <\/em>(= lebte 1377)<em>\u201d <\/em>versehener Namenstr\u00e4ger und Stammvater SIGMUND mit Nachnamen dort bezeichnet ist, die ersten 9 Generationen, endend beim nachweislich 1648 in N\u00fcrnberg geborenen Stammtr\u00e4ger namens GEORG ABRAHAM. Alle\u00a0dem Stammvater Folgenden bleiben, wohl haupts\u00e4chlich im Blick auf den Platzmangel, ohne Angabe der Geburts- und Sterbedaten und -orte. Sicherlich gab es urspr\u00fcnglich einen erg\u00e4nzende Text-Interpretation, die leider beim Kauf des Stammbaums nicht angeboten worden und vermutlich verloren gegangen gewesen ist.<\/p>\n<p>2. Das 4 + 35 DIN A4-Seiten umfassende (den Von Wimpffen allein geltende) Genealogiewerk des <u>\u00f6sterreichischen Bibliografen, Lexikografen und Schriftstellers Constantin von Wurzbach<\/u> \u201eDie Freiherren und Grafen von Wimpfen. Separatdruck aus C. von Wurzbach\u2019s biographischem Lexikon des Kaiserthums Oesterreich, LVI. Band. Mit zwei Stammtafeln\u201d, Wien 1888.<br \/>\nDieses umfasst:<br \/>\n&#8211; 4 mit I bis IV, dann 32 mit arabischen Ziffern gekennzeichneten DIN A4-Seiten Textes;<br \/>\n&#8211; 2 mit Stammtafel I und Stammtafel II \u00fcberschriebene genealogische Darstellungen, die sich, beginnend mit SIGISMUND HEEREMANN VON WIMPFFEN, nunmehr \u00fcber insgesamt 17 Generationen erstrecken;<br \/>\n&#8211; eine Wappendarstellung mit Wappenbeschreibung.<br \/>\nSiehe zun\u00e4chst in<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/wimpfen-geschichte.de\/von_wimpffen\/wp-content\/uploads\/2019\/06\/Scan-59.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter wp-image-3097 size-large\" src=\"http:\/\/wimpfen-geschichte.de\/von_wimpffen\/wp-content\/uploads\/2019\/06\/Scan-59-644x1024.jpg\" alt=\"\" width=\"644\" height=\"1024\" srcset=\"https:\/\/wimpfen-geschichte.de\/von_wimpffen\/wp-content\/uploads\/2019\/06\/Scan-59-644x1024.jpg 644w, https:\/\/wimpfen-geschichte.de\/von_wimpffen\/wp-content\/uploads\/2019\/06\/Scan-59-189x300.jpg 189w\" sizes=\"(max-width: 644px) 100vw, 644px\" \/><\/a><\/p>\n<ul>\n<li><strong>Abb. A 6: Die Titelseite des einschl\u00e4gigen Genealogischen Werkes\u00a0\u201eDie Freiherren und Grafen von Wimpffen\u201c (erschienen 1888) des Constantin von Wurzbach<\/strong>.<\/li>\n<\/ul>\n<p>Es folgen die beiden Stammtafeln:<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/wimpfen-geschichte.de\/von_wimpffen\/wp-content\/uploads\/2016\/06\/008.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"Zoooom aligncenter wp-image-32 size-large\" src=\"http:\/\/wimpfen-geschichte.de\/von_wimpffen\/wp-content\/uploads\/2016\/06\/008-654x1024.jpg\" alt=\"\" width=\"654\" height=\"1024\" srcset=\"https:\/\/wimpfen-geschichte.de\/von_wimpffen\/wp-content\/uploads\/2016\/06\/008-654x1024.jpg 654w, https:\/\/wimpfen-geschichte.de\/von_wimpffen\/wp-content\/uploads\/2016\/06\/008-192x300.jpg 192w, https:\/\/wimpfen-geschichte.de\/von_wimpffen\/wp-content\/uploads\/2016\/06\/008-768x1202.jpg 768w, https:\/\/wimpfen-geschichte.de\/von_wimpffen\/wp-content\/uploads\/2016\/06\/008.jpg 1130w\" sizes=\"(max-width: 654px) 100vw, 654px\" \/><\/a><\/p>\n<ul>\n<li><strong>Abb. A 7: Die I. Stammtafel der Freiherren und Grafen von Wimpffen.<\/strong><strong>\u00a0Aeltere\u00a0Linie des Constantin von Wurzbach aus dem Jahr 1888 (wegen Schw\u00e4rzungen der Vorlage an den unbeschrifteten Randbereichen etwas beschnitten)<\/strong>; <strong>hier die oberen zwei Drittel links am Rand mit der Z\u00e4hlung der Generationen mittels r\u00f6mischer Ziffern von I bis X in Schwarz versehen<\/strong>.<\/li>\n<\/ul>\n<p><a href=\"http:\/\/wimpfen-geschichte.de\/von_wimpffen\/wp-content\/uploads\/2016\/06\/009.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"zoooom aligncenter wp-image-33 size-large\" src=\"http:\/\/wimpfen-geschichte.de\/von_wimpffen\/wp-content\/uploads\/2016\/06\/009-1024x640.jpg\" alt=\"\" width=\"660\" height=\"413\" srcset=\"https:\/\/wimpfen-geschichte.de\/von_wimpffen\/wp-content\/uploads\/2016\/06\/009-1024x640.jpg 1024w, https:\/\/wimpfen-geschichte.de\/von_wimpffen\/wp-content\/uploads\/2016\/06\/009-300x188.jpg 300w, https:\/\/wimpfen-geschichte.de\/von_wimpffen\/wp-content\/uploads\/2016\/06\/009-768x480.jpg 768w\" sizes=\"(max-width: 660px) 100vw, 660px\" \/><\/a><\/p>\n<ul>\n<li><strong>Abb. A 8: Die II. Stammtafel der Freiherren und Grafen v. Wimpffen. J\u00fcngerer Hauptast des Constantin von Wurzbach aus dem Jahr 1888; hier im Hinblick auf Schw\u00e4rzungen der Vorlage in gewissen unbeschrifteten Randzonen beschnitten; sonst unver\u00e4ndert<\/strong>.<\/li>\n<\/ul>\n<p>Und nun sei noch angef\u00fcgt<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/wimpfen-geschichte.de\/von_wimpffen\/wp-content\/uploads\/2016\/06\/005.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter wp-image-28 size-large\" title=\"Zoooom\" src=\"http:\/\/wimpfen-geschichte.de\/von_wimpffen\/wp-content\/uploads\/2016\/06\/005-887x1024.jpg\" alt=\"005\" width=\"660\" height=\"762\" srcset=\"https:\/\/wimpfen-geschichte.de\/von_wimpffen\/wp-content\/uploads\/2016\/06\/005-887x1024.jpg 887w, https:\/\/wimpfen-geschichte.de\/von_wimpffen\/wp-content\/uploads\/2016\/06\/005-260x300.jpg 260w, https:\/\/wimpfen-geschichte.de\/von_wimpffen\/wp-content\/uploads\/2016\/06\/005-768x886.jpg 768w, https:\/\/wimpfen-geschichte.de\/von_wimpffen\/wp-content\/uploads\/2016\/06\/005.jpg 1072w\" sizes=\"(max-width: 660px) 100vw, 660px\" \/><\/a><\/p>\n<ul>\n<li><strong>Abb. A 9: Das im Genealogischen Separatwerk des Constantin von Wurzbach von 1888 zu findende damalige Wappen der Freiherren von Wimpffen in einfarbiger Fassung mit angef\u00fcgter Beschreibung desselben.<\/strong><\/li>\n<\/ul>\n<p>Dieses Werk des Constantin von Wurzbach Ritter von Tannenberg (geb. 1818 in Laibach, gest. 1893 in Berchtesgaden), so sein voller Name, pr\u00e4sentiert, entsprechend der sp\u00e4teren Erscheinungszeit, 17 Generationen des Zeitraumes von ca. Mitte des 14. Jahrhunderts bis in etwa zum dritten Viertel des 19. Jahrhunderts und stellt er\u00f6ffnend ein auf die Vornamen gerichtetes \u201eAlphabetisches Namen-Verzeichni\u00df vor, das 51 Personen auflistet und in einer \u00a0Randleiste die Nummern jener Seiten angibt, in denen diese einzelnen Namen behandelt bzw. in anderem Zusammenhang erw\u00e4hnt sind.<\/p>\n<p>Siehe hierzu die<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/wimpfen-geschichte.de\/von_wimpffen\/wp-content\/uploads\/2019\/06\/Scan-60.jpg\" rel=\"Zoooom\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter wp-image-3071 size-full\" src=\"http:\/\/wimpfen-geschichte.de\/von_wimpffen\/wp-content\/uploads\/2019\/06\/Scan-60.jpg\" alt=\"\" width=\"5231\" height=\"7294\" srcset=\"https:\/\/wimpfen-geschichte.de\/von_wimpffen\/wp-content\/uploads\/2019\/06\/Scan-60.jpg 5231w, https:\/\/wimpfen-geschichte.de\/von_wimpffen\/wp-content\/uploads\/2019\/06\/Scan-60-215x300.jpg 215w, https:\/\/wimpfen-geschichte.de\/von_wimpffen\/wp-content\/uploads\/2019\/06\/Scan-60-734x1024.jpg 734w\" sizes=\"(max-width: 5231px) 100vw, 5231px\" \/><\/a><\/p>\n<ul>\n<li><strong>Abb. A 10: Das\u00a0\u201eAlphabetische Namens-Verzeichni\u00df\u201c der Genealogischen Schrift des Constantin von Wurzbach\u00a0\u201eDie Freiherren und Grafen von Wimpffen\u201c (1888).\u00a0<\/strong>Es folgen ohne klassifizierende \u00dcberschrift anderthalb Seiten, auf denen aufgezeigt wird, welche Personen dieses Adelsgeschlechtes sich t\u00e4tigkeitsm\u00e4\u00dfig einen Namen gemacht habe und zu Ruhm gelangt sind.<br \/>\nSiehe hierzu die<\/li>\n<\/ul>\n<p><a href=\"http:\/\/wimpfen-geschichte.de\/von_wimpffen\/wp-content\/uploads\/2016\/06\/006a.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-29 aligncenter\" src=\"http:\/\/wimpfen-geschichte.de\/von_wimpffen\/wp-content\/uploads\/2016\/06\/006a-173x300.jpg\" alt=\"006a\" width=\"515\" height=\"893\" srcset=\"https:\/\/wimpfen-geschichte.de\/von_wimpffen\/wp-content\/uploads\/2016\/06\/006a-173x300.jpg 173w, https:\/\/wimpfen-geschichte.de\/von_wimpffen\/wp-content\/uploads\/2016\/06\/006a-768x1330.jpg 768w, https:\/\/wimpfen-geschichte.de\/von_wimpffen\/wp-content\/uploads\/2016\/06\/006a.jpg 1034w\" sizes=\"(max-width: 515px) 100vw, 515px\" \/><\/a>\u00a0 \u00a0 \u00a0 <a href=\"http:\/\/wimpfen-geschichte.de\/von_wimpffen\/wp-content\/uploads\/2016\/06\/006b.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone wp-image-30 \" src=\"http:\/\/wimpfen-geschichte.de\/von_wimpffen\/wp-content\/uploads\/2016\/06\/006b-300x287.jpg\" alt=\"006b\" width=\"587\" height=\"562\" srcset=\"https:\/\/wimpfen-geschichte.de\/von_wimpffen\/wp-content\/uploads\/2016\/06\/006b-300x287.jpg 300w, https:\/\/wimpfen-geschichte.de\/von_wimpffen\/wp-content\/uploads\/2016\/06\/006b-768x735.jpg 768w, https:\/\/wimpfen-geschichte.de\/von_wimpffen\/wp-content\/uploads\/2016\/06\/006b-1024x980.jpg 1024w, https:\/\/wimpfen-geschichte.de\/von_wimpffen\/wp-content\/uploads\/2016\/06\/006b.jpg 1049w\" sizes=\"(max-width: 587px) 100vw, 587px\" \/><\/a><\/p>\n<ul>\n<li><strong>Abb. A 11a und A 11b: Die im genealogischen Werk des Constantin von Wurzbach von 1888 auf den Seiten III und IV aufgef\u00fchrten &#8211; wie man sagen kann &#8211; \u201eBesonders denkw\u00fcrdigen Sprossen des Adelsgeschlechtes der Von Wimpffen\u201d<\/strong>.<\/li>\n<\/ul>\n<p>Dieses geschieht unter Aufgliederung derselben in die folgenden 8 Kategorien ihrer T\u00e4tigkeit mit dahinter jeweils der Angabe jener Textseiten, in denen \u00fcber den\u00a0Angef\u00fchrten jeweils Aussagen zu finden sind:<br \/>\n&#8211; Ordensritter (insgesamt 3 Nennungen,<br \/>\nunterteilt in a) des goldenen Vlie\u00dfes und b) des Maria Theresien-Ordens<br \/>\n&#8211; Reisende (3 Nennungen),<br \/>\n&#8211; Schriftsteller (10 Nennungen),<br \/>\n&#8211; Zur See (1 Nennung),<br \/>\n&#8211; Staatsm\u00e4nner und Staatsbeamte (11 Nennungen),<br \/>\n&#8211; M\u00e4nner der Kirche und Mitglieder geistlicher Orden (5 Nennungen) und<br \/>\n&#8211; Im Auslande denkw\u00fcrdig geworden (18 Nennungen).<br \/>\nSelbstredend ist dann und wann eine Person in mehrere der aufgef\u00fchrten Kategorien eingegliedert, so z. B. der den Anfang der Liste einnehmende und in der Abb. A 1 gezeigte sowie dann beschriebene MAXIMILIAN VON WIMPFFEN. Den dem Vor- und Zunamen beigef\u00fcgten Adelstitel bzw. bei in den Kirchendienst Getretenen oder ins Kloster Gegangenen die Kirchenamts-Bezeichnung beigef\u00fcgt. Ab der f\u00fcnften Rubrik \u201eStaatsm\u00e4nner und Staatsbeamte\u201d sind dem Adelstitel noch in Klammer die Art der T\u00e4tigkeit sowie die Staaten oder Gebiete, in den diese ausge\u00fcbt worden sind,\u00a0beigegeben. Damit wird evident, was Ludwig Will in seinen beiden Aufs\u00e4tzen wie auch die vorgenannten beiden Lexika deutlich herausgestellt haben, n\u00e4mlich der dem Adelsgeschlecht der Von Wimpffen zugewachsene Aufstieg in vielerlei hohe bis h\u00f6chste berufliche und\/oder amtsm\u00e4\u00dfige sowie auch neigungsm\u00e4\u00dfige Funktionen und Rangstellungen, wobei die Rubrik \u201eStaatsm\u00e4nner und Staatsbeamte\u201c mit 11 Nennungen den zweiten Rang einnimmt und die letztgenannte Rubrik \u201eIm Auslande denkw\u00fcrdig geworden\u201d mit sogar 18 Nennungen an der Spitze rangiert. Nimmt man die beiden letztgenannten Rubriken \u201eIn Oesterreich denkw\u00fcrdig geworden\u201c und\u00a0\u201eIm Auslande denkw\u00fcrdig geworden\u201c zusammen und vergegenw\u00e4rtig man sich die dort in Klammer beigegebenen T\u00e4tigkeitsarten und Staatsgebiete, so wird die Dominanz\u00a0des Waffendienstes sowie die weite Verbreitung dieser \u201eMilitairs\u201c deutlich.<\/p>\n<p>Im Weitergang der Seiten durch Constantin von Wurzbachs Genealogie st\u00f6\u00dft man auf den Folgeseiten 3 bis 5 oben auf die weitere Rubrik des Titels<br \/>\n\u201eZur Genealogie der Freiherren und Grafen von Wimpffen\u201c. Diese soll hier im Hinblick auf deren Komplexit\u00e4t sowie vor allem elementare Bedeutung bez\u00fcglich der Entstehung und Werdens desselben zum Adelsgeschlecht unter Hinweis auf dessen im Endkapitel Z. R\u00fcck- und Weiterschau erfolgende tiefgehende kritiscche Analyse hier tunlichst \u00fcbergangen werden. Vorausnehmend sei wenigstens der folgende Hinweis gegeben:<br \/>\nBei genauer Durchforschung der Namenskette der Abb. A 9a und A 9b wird auffallen, dass bei einigen wenigen der aufgef\u00fchrten Personen Lebensdaten beigegeben, und zwar bei:<br \/>\n&#8211; ARNOLD, BISCHOF VON WORMS\u00a0(1044 \u2013 1063),<br \/>\n&#8211; CONRAD, PROBST IN WORMS\u00a0(1329),<br \/>\n&#8211; JOHANN ALBERT, DOMHERR ZU W\u00dcRZBURG\u00a0(geb. 1354).<br \/>\nDazu ist auch noch rechnen der an siebtletzter Stelle angegebene<br \/>\n&#8211; HEEREMANN VOM LETZTEN MAGEDEBURGER TURNIER,\u00a0das laut Lebensbeschreibung Nr. 23 auf das Jahr 1036 gesetzt ist.<br \/>\nUnd in einer sp\u00e4teren Textstelle des C. von Wurzbach erscheint noch ein<br \/>\n&#8211; DAGOBERT VON WIMPFFEN, der sich bis in die erste H\u00e4lfte des 11. Jahrhunderts zur\u00fcckf\u00fchren lasse.<br \/>\n\u00dcberraschenderweise reichen diese im ersten, zweitletzten und letzten Fall bis in die erste H\u00e4lfte des 11. Jahrhunderts und in den anderen zwei F\u00e4llen immerhin fast bis in die Mitte bzw. in die erste H\u00e4lfte des 14. Jahrhunderts zur\u00fcck. Die f\u00fcnf Vorgenannten erscheinen auch alle in der auf den Seiten 5 unten bis 13 oben angeschlossenen weiteren Rubrik des Titels \u201eZur Genealogie der Freiherren von Wimpffen\u201d aufgef\u00fchrt und demnach zweifelsfrei dem Geschlecht der VON WIMPFFEN zugerechnet.<\/p>\n<p>In dieser finden aus der langen Reihe der im \u201eAlphabetischen Namens-Verzeichnis\u201c aufgelisteten 51 Von Wimpffen-Abk\u00f6mmlinge 41 und damit fast alle W\u00fcrdigung in Form einer k\u00fcrzeren bis l\u00e4ngeren Lebensbeschreibung, und zwar in alphabetischer Namensfolge<br \/>\n&#8211; beginnend ca. mittig auf Seite 5 mit:<br \/>\n\u201e1.<strong> Adolf <\/strong>Freiherr von Wimpffen (geb. 11. Juli 1818)&#8220; und<br \/>\n&#8211; endend mit:<br \/>\n\u201e41.<strong> Victor<\/strong>\u00a0(siehe die besondere Biographie S. 39)&#8220;.<br \/>\nWie aus der letztgenannten In-Klammer-Setzung zu ersehen, ist einer Anzahl der mit einer besonderen Lebensbeschreibung Bedachten gesondert eine besonders umf\u00e4ngliche solche beigef\u00fcgt. Diese reichen von Seite 13 unten bis Seite 32 oben und gelten 6 m\u00e4nnlichen Von Wimpffen-Abk\u00f6mmlingen und einer weiblichen solchen, die der Autor also f\u00fcr ganz besonders hervorhebenswert betrachtete, n\u00e4mlich:<\/p>\n<p>&#8211; <strong>Alphons Graf von Wimpffen, k. k. Oberst\u00a0<\/strong>(1828 &#8211; 1866),<br \/>\n&#8211; <strong>Felix Friedrich Wenzel Graf von Wimpffen, Staatsmann\u00a0<\/strong>(1827 &#8211; 1883),<br \/>\n&#8211;\u00a0<strong>Franz Emil Lorenz Graf von Wimpffen, k. k. General-Feldzeugmeister des Maria Theresien- und Grosskreuz des Leopoldordens)<\/strong> (1797 &#8211; 1870),<br \/>\n&#8211; <strong>Heinrich Christian Freiherr von Wimpffen, k. k. Hauptmann<\/strong> (1827 &#8211; 1869),<br \/>\n&#8211; <strong>Maria Anna C\u00e4cilie Gr\u00e4fin von Wimpffen<\/strong>,\u00a0<strong>Humanistin<\/strong> (1802 &#8211; 1862),<br \/>\n<strong>&#8211;<\/strong>\u00a0<strong>Maximilian Freiherr von Wimpffen, k. k. Feldmarschall, Ritter des goldenen- Vliesses, Commandeur des Maria Theresien &#8211; Ordens<\/strong> (1770 &#8211; 1834),<br \/>\n<strong>&#8211; Victor Graf von Wimpffen, k. k. Hofrath und Corvettenkapit\u00e4n<\/strong>\u00a0(geb. 1834).<strong>\u00a0 \u00a0 \u00a0<\/strong><\/p>\n<p>Diese alle mit einer kurzen bis l\u00e4ngeren oder gar gesondert umf\u00e4nglichen Lebensbeschreibung Bedachten sind in der I. und II. Stammtafel daran zu erkennen, dass hinter ihrem Vornamen in Klammer eine Nummer zu finden ist. Diese signalisiert, dass in der Rubrik \u201eBesonders denkw\u00fcrdige Sprossen des Geschlechtes Wimpffen\u201c unter dieser Nummer eine Lebensbeschreibung gefunden werden kann.\u00a0In der\u00a0I. Stammtafel (siehe Abb. A 7) taucht in der Durschau der Generationen als Erster\u00a0<span style=\"text-decoration: underline;\">Hans I. (26)<\/span>, in der II. Stammtafel (siehe Abb. A 8)\u00a0<span style=\"text-decoration: underline;\">Johann Dietrich (28)<\/span>\u00a0auf. Was die vorstehend aufgelisteten Sonderf\u00e4lle getrennt dargestellter Lebensbeschreibungen gro\u00dfen Umfangs betrifft, so ist vor der gezeigten Nummer \u201eS.\u201c = Seite gesetzt und damit angezeigt, wo diese Lebensbetrachtung beginnt. In der I. Stammtafel sind keine in dieser Weise Gekennzeichneten zu entdecken, in der II. Stammtafel als Erster solcher <span style=\"text-decoration: underline;\">Maximilian (S. 23)<\/span>\u00a0ausmachbar.<\/p>\n<p>Zwar schien mir der im vorletzten Abschnitt dargelegte Umstand, dass \u00a0Constantin von Wurzbach f\u00fcnf der den Adelsnamen Von Wimpffen Tragenden Lebens- oder Geschehensdaten beigef\u00fcgt hat, die ins 14. und teilweise sogar bis in die erste H\u00e4lfte des 11. Jahrhunderts reichen, beigef\u00fcgt hat, sich in keiner Weise mit den von den Lexika wie \u00a0auch von Ludwig Will dargelegten Umstand, dass die aus Wimpfen am Neckar nach N\u00fcrnberg gekommenen Ahnherren der Von Wimpffen den (b\u00fcrgerlichen!) Nachnamen HERMANN getragen haben sollen, zusammenzugehen und jeder Logik zu entbehren.\u00a0Nichtsdestotrotz bildeten C. von Wurzbachs Personenbeschreibungen im Verein mit seinen beigegebenen beiden Stammtafeln I und II \u00a0f\u00fcr mich zun\u00e4chst die Basis f\u00fcr die Gewinnung eines genealogischen Grundger\u00fcstes, das die so wichtige Einordnung der f\u00fcrs Erste erfassten Abk\u00f6mmlinge des fraglichen Geschlechts in eine Gesamtgenealogie zu erm\u00f6glichen schien, zumal\u00a0die g\u00e4ngigen allgemeinen Lexikonwerke des Adels der zweiten H\u00e4lfte des 19. Jahrhunderts hinsichtlich ihrer Angaben \u00fcber das Werden dieses Adelsgeschlechtes keinerlei Dissenz erkennen lie\u00dfen. Gemeint sind die folgenden im Internet abrufbaren Genealogischen Kompendien:<\/p>\n<p>&#8211; Zun\u00e4chst und vor allem der ber\u00fchmte nach dem Ort der Herausgabe (im Verlag Perthes) bezeichnete sog. <u>Gotha<\/u>, der den Titel \u201eGenealogisches Taschenbuch der freiherrlichen H\u00e4user\u201c f\u00fchrt und als dessen Verfasser der Ausgabe des Jahres 1853 sowie Weiterf\u00fchrungen der Jahre 1663, 1866, 1870 und 1874\u00a0<u>Christoph Cellarius und Julius Gerhard Goldtbeeg<\/u>\u00a0erscheinen.<\/p>\n<p>&#8211; Hinzu trat das vom <span style=\"text-decoration: underline;\">Heraldiker, Arzt und Schriftsteller\u00a0<\/span><u>Ernst Heinrich Kneschke<\/u>\u00a0geschaffene Genealogische Speziallexikonwerk<br \/>\n\u201eDeutsche Grafenh\u00e4user der Gegenwart in heraldischer, historischer und genealogischer Beziehung\u201d von 1853 sowie<br \/>\n\u201eNeues allgemeines Deutsches Adels-Lexikon, Band 9&#8243;, 1870.<\/p>\n<p>&#8211; Au\u00dferdem wurden noch die folgenden Internet-Kompendien herangezogen, die ebenso weitgespannt wie die vorgenannten genealogische Informationen \u00fcber den Adel in seiner G\u00e4nze bieten, so vor allem:<br \/>\n&#8211;\u00a0<span style=\"text-decoration: underline;\">GeneAll.net\/Index<\/span>,<br \/>\n&#8211; <u>Geni.com.people<\/u>,<br \/>\n&#8211; <u>William Adams Reitwiesner Genealocical Services, World Roots.com Genealogy Archive<\/u>,<br \/>\n&#8211; <u>rootsweb<\/u>.<br \/>\nDiesbez\u00fcglich ganz besonders ergiebig zeigte sich auch<br \/>\n&#8211; <u>Wikipedia, die Freie Enzyklop\u00e4die<\/u>.<br \/>\nNat\u00fcrlich erwiesen sich alle die vorgenannten lexikalisch-digitalen Informationstr\u00e4ger auch unabdingbar notwendig f\u00fcr die Gewinnung von Informationen \u00fcber die bestehenden verwandtschaftlichen Verbindungen der Von Wimpffen vor allem des 19. Jahrhunderts hin zu anderen Adelsfamilien, so vor allem:<br \/>\n&#8211; ausgehend vom vorbeschriebenen WILHELM VON WIMPFFEN (1820 &#8211; 1879) und seinem Vater FRIEDRICH WILHELM VON WIMPFFEN (1784 &#8211; 1845) sowie dem \u201eSedangeneral\u201c EMMANUEL F\u00c9LIX DE WIMPFFEN (1811 &#8211; 1884) zu den <span style=\"text-decoration: underline;\">VON MOLTKE<\/span> und<br \/>\n&#8211; ausgehend von der Heiratsverbindung der Tochter des Erstgenannten SOPHIE VON WIMPFFEN (1861 &#8211; 190 ) des Jahres 1880 mit THEODOR RUDOLF VON UNGERN-STERNBERG und damit zur Adelsfamilie der VON UNGERN-STERNBERG. Was die letztgenannte betrifft, so konnte vor allem aus dem digitalisierten Genealogie-Werk des<br \/>\n&#8211; <u>Otto Magnus von Stackelbeerg<\/u> des Jahres 1930 des Titels<br \/>\n\u201eGenealogisches Handbuch der baltischen Ritterschaften, Band 1\u201d<br \/>\ngesch\u00f6pft werden. Hinzu kamen zwei spezielle von<br \/>\n&#8211; <u>C. Ru\u00dfwurm<\/u> im Auftrag der Familie von Ungern-Sternberg revidierten und erg\u00e4nzten B\u00e4nde (Breslau 1875 bzw. Reval 1877) des Titels<br \/>\n\u201eNachrichten \u00fcber das Geschlecht Ungern-Sternberg aus authentischnen Quellen gesammelt von Rudolf Freiherrrn von Ungern-Sternberg zu Birkas\u201d<br \/>\nsowie das 2008 ersterschienene aufsehenerregende Werk von<br \/>\n&#8211; J<u>ames Palmer<\/u>\u00a0des Titels<br \/>\n\u201eThe Bloody White Baron &#8230;\u201d.<br \/>\nGl\u00fccklicherweise fand ich im Internet dar\u00fcber hinaus das folgende franz\u00f6sische Lexikonwerk des ausgehenden 18. Jahrhunderts, das ebenfalls Grundlegendes \u00fcber das Werden der &#8211; wie dort gesagt &#8211; \u201eDE WIMPFFEN\u201d (wenngleich sich sp\u00e4ter, was die dort aufgef\u00fchrten Generationen I \u2013 VIII betrifft, als gro\u00dfteils mehr als fragw\u00fcrdig Erweisendes) aussagt. Es stammt aus der Feder des als Sammler vielerlei genealogischen und sonstigen Materials bezeichneten Schriftstellers<br \/>\n&#8211; <u>Francois-Alexandre Aubert de la Chesnaye Des Bois<\/u> (an sp\u00e4teren Stellen verk\u00fcrzt \u201eAubert Des Bois\u201d genannt) und tr\u00e4gt den folgenden Titel:<br \/>\n\u201eDictionaire de la noblesse, contenant les g\u00e9n\u00e9alogies, l\u2019histoire et la chronologie des familles nobles de France, l\u2019explication des leurs armes et l\u2019\u00e9tat des grandes terres du royaume; tome 12\u201d (Paris 1778).<br \/>\nDazu kam die 1788 erschienene und 223 Seiten umfassende Lebensbeschreibung des o. a. Stifters des sog. Franzens-Zweiges<br \/>\n&#8211; <u>Fran<\/u><u>\u00e7<\/u><u>ois Louis de Wimpffen<\/u> des Titels<br \/>\n\u201eM\u00e9moires du G\u00e9n\u00e9ral Baron de Wimpffen, \u00e9crits par lui m\u00eame. Tome premier. Contenant sa vie priv\u00e9e et militaire, 1788 Paris chez Didot fils ain\u00e9\u201d.<br \/>\nAus dieser geht nicht allein der haupts\u00e4chliche h\u00f6chst wechselvolle Lebensgang dieses FRAN\u00c7OIS LOUIS DE WIMPFFEN oder FRANZ LUDWIG VON WIMPFFEN (1732 &#8211; 1800) hervor, sondern im Vorspann finden sich auch aufschlussreiche (wenngleich sehr viel mehr als nur fragw\u00fcrdig erscheinende) Aussagen \u00fcber das Werden seines Geschlechtes.<br \/>\nUnd was die mir ganz besonders wichtig erscheinende Erschlie\u00dfung des Lebens des franz\u00f6sischen Generals EMMANUEL F\u00c9LIX DE WIMPFFEN\u00a0und vor allem dessen Erleidens durch die verlorene Schlacht bei Sedan betrifft, so bot mir der 1873 erschienene Band 1 des dreib\u00e4ndigen h\u00f6chst bewunderungsw\u00fcrdigen Werkes des brandenburgischen gro\u00dfen Dichters und Schilderers seiner Zeit und der Menschen derselben<br \/>\n&#8211; <u>Theodor Fontane<\/u> des Titels<br \/>\n\u201eDer Krieg gegen Frankreich 1870-1871\u201d<br \/>\nden ben\u00f6tigten Stoff fast l\u00fcckenlos. Au\u00dferdem gaben noch zus\u00e4tzlich die folgenden Selbstzeugnisse von<br \/>\n&#8211; <u>General Emmanuel F\u00e9lix de Wimpffen<\/u>\u00a0weitere Aufschl\u00fcsse \u00fcber dessen Denken und Handeln und die dahinterstehenden Intentionen:<br \/>\n\u201eSedan. Par le G\u00e9n\u00e9ral de Wimpffen\u201d, 1871 Paris, sowie<br \/>\n\u201eSouvenirs de captivit\u00e9. De L\u2019instruction en Allemagne par un officier g\u00e9n\u00e9ral\u201d, 1872 Paris.<br \/>\nDie letztgenannte Schrift heranzuziehen, erschien mir insofern wichtig, als diese aus des sog. Sedangenerals f\u00fcnfmonatiger Gefangenschaft in Stuttgart herausgewachsen ist, jener deutschen Stadt, in der die W\u00fcrttembergische Nebenlinie der Von Wimpffen entstanden und rund 5 \u00bd Jahrzehnte (von ca. 1810 bis 1865) ans\u00e4ssig gewesen ist, zu der nicht nur der in Wimpfen niedergelassene und gestorbene BARON WILHELM VON WIMPFFEN, sondern auch dessen Vater FRIEDRICH WILHELM VON WIMPFFEN\u00a0sowie Gro\u00dfvater, der Zweiggr\u00fcnder FRAN\u00c7OIS LOUIS DE WIMPFFEN \/ FRANZ LUDWIG VON WIMPFFEN\u00a0geh\u00f6ren, dazuhin noch drei Gro\u00dfvettern des Wilhelm, n\u00e4mlich der gleichnamige FRAN\u00c7OIS LOUIS \/ FRANZ LUDWIG\u00a0sowie GERMAIN \/ HERMANN VON WIMPFFEN und CHRISTIAN FRIEDRICH DE WIMPFFEN, enge Berufs- und Lebensverbindungen gehabt haben.<\/p>\n<p>Die zun\u00e4chst aus der vorhandenen Literatur gewonnenen Angaben \u00fcber WILHELM und seinen Bruder DAGOBERT, auch \u00fcber deren Schwestern KATHARINA\u00a0und PAULINE\u00a0sowie deren Vater FRIEDRICH WILHELM VON WIMPFFEN\u00a0erh\u00e4rteten und konkretisierten sich weiter durch<br \/>\n&#8211; <u>meine 2014 im Stadtarchiv Stuttgart betriebenen umf\u00e4nglichen Quellenforschungen<\/u>.<br \/>\nDeren aus Adressb\u00fcchern, Zeitungsnachrichten, Familienregistern mit Angaben von Geburten, Taufen, Eheschlie\u00dfungen, Tod etc. gewonnenen Ergebnisse wurden in einem gesonderten Ordner erfasst und flossen insbesondere in jene Abschnitte ein, die dem im Wimpfen der 1870er Jahre zugezogenen oben erstgenannten WILHELM VON WIMPFFEN gelten. \u00dcber dessen und seines Bruders DAGOBERT VON WIMPFFEN Jugend, deren Heranwachsen im Stuttgarter h\u00f6fischen Leben und Werden zum Offizier sowie die beruflichen T\u00e4tigkeiten derselben als k\u00fcnftige und schlie\u00dflich bestallte Offiziere und Kammerherren etc. in den Garnisonen Stuttgart und Ludwigsburg bzw. am Stuttgarter K\u00f6nigshof konnten auch wertvolle Erkenntnisse gewonnen werden aus<br \/>\n&#8211; <u>Robert Uhland (Herausgeber)<\/u>,<br \/>\n\u201eDas Tagebuch der Baronin Eveline von Massenbach. Hofdame der K\u00f6nigin Olga von W\u00fcrttemberg\u201d, Stuttgart 1987.<br \/>\nDar\u00fcber hinaus hat mir mein unerm\u00fcdlich hilfreicher Jahrgangskamerad<br \/>\n&#8211; <u>Otto Maisenh\u00e4lder<\/u> (Jahrgang 1926), engster Wimpfener Freund und Vertrauter des ersten Jahrzehnts nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs und damit jenes Zeitabschnittes, in dem uns gemeinsam die st\u00e4ndige die Gem\u00fcter erregende Auseinandersetzung der Einwohnerschaft der hessischen Exklave Wimpfen mit dem Problem der ungeliebten verwaltungsm\u00e4\u00dfigen Zuordnung durch die amerikanischen Milit\u00e4rbeh\u00f6rde zum damaligen nordbadischen Landkreis Sinsheim und schlie\u00dflich nach einer Volksabstimmung der Hinordnung zum baden-w\u00fcrttembergisch gewordenen Landkreis Heilbronn umtrieb, eine lange Kette wertvollster voranbringender Hilfen vermittelt. Und zwar handelt es sich um unz\u00e4hlige Text- und teilweise auch Bildkopien, die er vorausschauend haupts\u00e4chlich in seiner Zeit als Vorsitzender des Vereins Alt-Wimpfen e. V. (1975 \u2013 1990) gefertigt und nicht allein aus aufschlussreichen Genealogiewerken, sondern vor allem auch aus Akten (Geburts-, Heirats-, Sterbe-, Erb-, Kaufurkunden u. a. m. des Landgerichts und sp\u00e4teren Amtsgerichts sowie Standesamtes Wimpfen) gewonnen hat. Gerade diese haben entscheidend mitgeholfen\b, erstrangig die Geschichte der Von Wimpffen des 19. Jahrhunderts und ganz speziell die der mit dem Wimpfen der 1870\/80er Jahre in engste Verbindung getretenen sog. W\u00fcrttembergischen Nebenlinie und damit gleichzeitig ein wichtiges St\u00fcck Ortsgeschichte zu erhellen.<br \/>\nPer Zufall stie\u00df ich 2010 auf den Umstand, dass<br \/>\n&#8211; <u>Dr. Hans Hermann Freiherr von Wimpffen<\/u>, zu dem meinerseits damals immer noch keinerlei fester Kontakt bestand, damit begonnen hatte, im Internet auf seiner Website<br \/>\n\u201ewimpffen.hu\u201d fortlaufend von ihm verfasste Abhandlungen in bunter unsystematischer Folge \u00fcber einzelne Glieder des Von-Wimpffen-Geschlechtes aller Jahrhunderte seines Bestehens zu ver\u00f6ffentlichen. Und zwar waren diese dort in der zweiten Rubrik \u201ebiographien\u201d teilweise zusammen mit aufschlussreichem Bild- und Urkundengut im Rahmen der folgenden insgesamt 10 Rubriken umfassenden Gesamt-Konzeption zu finden:<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\">wappen<br \/>\nbiographien<br \/>\nliteratur<br \/>\nmilit\u00e4r<br \/>\nschlachten<br \/>\nwimpfen am Neckar<br \/>\nbilder<br \/>\nportraits<br \/>\nstrassen<br \/>\nSie starben f\u00fcr<\/p>\n<p>Seit 2015 befindet sich diese Website, jetzt benannt mit<br \/>\n\u201ewimpffen.de\u201d, in der Umarbeitung begriffen und jetzt in die folgenden ver\u00e4nderten 12 Rubriken untergliedert:<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\">Home<br \/>\nBiographien<br \/>\nBilder<br \/>\nDie Feldherren<br \/>\nLiteratur<br \/>\nPortraits<br \/>\nMilit\u00e4r<br \/>\nSchlachten<br \/>\nSie starben f\u00fcr<br \/>\nStrassen<br \/>\nWappen<br \/>\nWimpfen am Berg<\/p>\n<p>Die Vielfalt dieser Rubriken l\u00e4sst sp\u00fcren, dass der Autor dort nicht allein aufschlussreiches biografisches Material in Form von Einzelbiografien, sondern dar\u00fcber hinaus auch vielerlei veranschaulichendes Wappen- und sonstiges Bildgut, dazuhin auch grundlegendes Urkundengut vorstellt sowie Verbindungen zwischen den beschriebenen Einzelpersonen herstellt, welche die Wesensz\u00fcge und Bedeutung seines Geschlechts aufzeigen. Bis Anfang 2016 fanden sich dort in der Hauptrubrik \u201eBiographien\u201d etwas mehr als vier Dutzend solche eingebracht, deren auf die Namen der jeweils behandelten Person bezogenen Titel sich innerhalb der Schluss-Rubrik<br \/>\n\u201eQUELLEN-NACHWEISE\u00a0\/ 2. Verwendete Darstellungen im Internet \/ Website wimpffen\u201d\u00a0aufgelistet finden. Es ist zu erwarten, dass im Laufe der Zeit noch manch andere solche Lebensbeschreibung hinzukommen wird. Die \u00fcberraschenderweise dort eine Vielzahl von Seiten f\u00fcllende Rubrik \u201eliteratur\u201d bzw. \u201eLiteratur\u201d bezieht sich nicht auf Ver\u00f6ffentlichungen Au\u00dfenstehender \u00fcber das Von-Wimpffen-Geschlecht, sondern auf, wie es hei\u00dft,<br \/>\n\u201ePublikationen, die im Verlauf von drei Jahrhunderten von Mitgliedern der Familie Wimpffen ver\u00f6ffentlicht wurden\u201d<br \/>\nund vor allem die Bereiche Milit\u00e4rwesen und -strategie sowie Milit\u00e4rhistorie, Erziehungswesen und auch Reiseberichte betreffen. Darunter finden sich um die f\u00fcnf Dutzend Titel, in denen Dr. Hans Hermann von Wimpffen haupts\u00e4chlich als Mitherausgeber von in den ca. dreieinhalb Jahrzehnten seiner schrittmachenden T\u00e4tigkeit beim Bayrischen Rundfunk und Fernsehen geschaffenen popul\u00e4rwissenschaftlich-medizinischen Schriften erscheint, die weite Bereiche der Medizin, der Krankheitsformen und deren Therapie ber\u00fchren. Deren breiter Erfolg manifestiert sich vor allem darin, dass diese h\u00e4ufig weitere Auflagen fanden, auch vielfach in anderen L\u00e4ndern erschienen sind und teilweise sich noch heute im Angebot der Verlage finden. Die wohl erfolgreichste dieser Ver\u00f6ffentlichungen war das 1973 erstmals von<br \/>\n&#8211; <span style=\"text-decoration: underline;\">Professor Theodor Hellbr\u00fcgge, M\u00fcnchen, und Johann Hermann von Wimpffen<\/span> auf der Basis einer Studie an 1660 Neugeborenen herausgegebene und zun\u00e4chst von der TR-Verlagsunion M\u00fcnchen verlegte Elternbuch des Titels<br \/>\n\u201eDie ersten 365 Tage im Leben eines Kindes. Die Entwicklung des S\u00e4uglings\u201d. Dieses erlebte sehr bald neue und noch bis zur Gegenwart fortgeschriebene Auflagen und wurde raschestens in unz\u00e4hlige Sprachen der Welt von &#8211; um nur einige zu nennen &#8211; Albanisch \u00fcber Chinesisch, Koreanisch, Lettisch, Franz\u00f6sisch, Georgisch, Russisch, Griechisch, Tamilisch, Hindi, Holl\u00e4ndisch, Iranisch, T\u00fcrkisch bis Ungarisch \u00fcbersetzt und in den jeweiligen Sprachen als Buch herausgebracht. Wie mein fr\u00fchere Lehrerkollege und jetzige emeritierte Professor der Humboldt-Universit\u00e4t zu Berlin Dr. Martin Hahn urteilt, bildete und bildet dieses wissenschaftliche Kompendium eine nicht mehr wegzudenkende Basishilfe bei der Ausbildung von Studenten der Allgemeinen P\u00e4dagogik wie der Sonderp\u00e4dagogik.<br \/>\nHierzu sei nachstehend die im Knaur Verlag erschienene dritte deutsche Auflage gezeigt:<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/wimpfen-geschichte.de\/von_wimpffen\/wp-content\/uploads\/2016\/06\/010.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-34 aligncenter\" src=\"http:\/\/wimpfen-geschichte.de\/von_wimpffen\/wp-content\/uploads\/2016\/06\/010-213x300.jpg\" alt=\"010\" width=\"342\" height=\"482\" srcset=\"https:\/\/wimpfen-geschichte.de\/von_wimpffen\/wp-content\/uploads\/2016\/06\/010-213x300.jpg 213w, https:\/\/wimpfen-geschichte.de\/von_wimpffen\/wp-content\/uploads\/2016\/06\/010-768x1082.jpg 768w, https:\/\/wimpfen-geschichte.de\/von_wimpffen\/wp-content\/uploads\/2016\/06\/010-727x1024.jpg 727w, https:\/\/wimpfen-geschichte.de\/von_wimpffen\/wp-content\/uploads\/2016\/06\/010.jpg 896w\" sizes=\"(max-width: 342px) 100vw, 342px\" \/><\/a><\/p>\n<ul>\n<li><strong> Abb. A 12: Titelseite des Eltern- und Erziehungsbuches von Dr. Theodor Hellbr\u00fcgge und J. Hermann von Wimpffen \u201eDie ersten 365 Tage im Leben eines Kindes. Die Entwicklung des S\u00e4uglings\u201d<\/strong>\u00a0<strong>(Erscheinungsjahr dort nicht angegeben)<\/strong>.<\/li>\n<\/ul>\n<p>Und 1990 erschien unter Dr. Hans H. von Wimpffens alleiniger Autorenschaft bei Mitarbeit von Susi Pirou\u00e9 im Verlag Orac Wien, M\u00fcnchen, Z\u00fcrich (in der Reihe \u201eDie Sprechstunde. Ratschl\u00e4ge f\u00fcr die Gesundheit\u201d) das mit eindrucksvollen Bildern von Sauerkraut-Gerichten aller Art (Suppen, Salate, Vorspeisen und Snacks, Aufl\u00e4ufe, Kuchen und Pfannengerichte, Beilagen und Gerichte ohne Fleisch, Gerichte mit Fisch und Krustentieren, Gerichte mit Fleisch und Wurst, Gerichte mit Gefl\u00fcgel) versehene und von der Presse bestbewertete Koch- und Gesundheitsbuch<br \/>\n\u201eSauerkraut. Die besten Kochrezepte. Wirksame Heilanwendungen. Geschichte &amp; Anekdoten\u201d.<br \/>\nHier sei die einige Jahre sp\u00e4ter herausgekommene erweiterte Neuausgabe gezeigt:<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/wimpfen-geschichte.de\/von_wimpffen\/wp-content\/uploads\/2016\/06\/011.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\" wp-image-35 aligncenter\" src=\"http:\/\/wimpfen-geschichte.de\/von_wimpffen\/wp-content\/uploads\/2016\/06\/011-197x300.jpg\" alt=\"011\" width=\"341\" height=\"519\" srcset=\"https:\/\/wimpfen-geschichte.de\/von_wimpffen\/wp-content\/uploads\/2016\/06\/011-197x300.jpg 197w, https:\/\/wimpfen-geschichte.de\/von_wimpffen\/wp-content\/uploads\/2016\/06\/011-768x1171.jpg 768w, https:\/\/wimpfen-geschichte.de\/von_wimpffen\/wp-content\/uploads\/2016\/06\/011-672x1024.jpg 672w, https:\/\/wimpfen-geschichte.de\/von_wimpffen\/wp-content\/uploads\/2016\/06\/011.jpg 1121w\" sizes=\"(max-width: 341px) 100vw, 341px\" \/><\/a><\/p>\n<ul>\n<li><strong> Abb. A 13: Titelseite des Koch- und Gesundheitsbuches von Dr. Hans Hermann von Wimpffen \u201eSauerkraut &#8230; \u201d, Zweite erweiterte Auflage 1996<\/strong>.<\/li>\n<\/ul>\n<p>Was aus der in der Rubrik \u201eliteratur\u201d bzw. \u201eLiteratur\u201d verzeichneten gro\u00dfen Reihe der Werksch\u00f6pfungen des Dr. Hans H. von Wimpffen noch erw\u00e4hnt werden muss, das ist dessen Dissertation, durch die dieser im Rahmen seines weitgespannten Studiums der F\u00e4cher Politische Wissenschaften, Soziologie und V\u00f6lkerrecht sowie auch Mittlere und Neue Geschichte an den Universit\u00e4ten Heidelberg, Hamburg, Paris (Sorbonne) und W\u00fcrzburg 1968 von der letztgenannten Universit\u00e4t den Doktorgrad erlangt hat. Diese ist betitelt mit<br \/>\n\u201eDie K\u00e4mpfe der 2. Armee 1942\/43 am Don. Ein Beitrag zur Koalitionsf\u00fchrung im Zweiten Weltkrieg\u201d.<br \/>\nDiese weist ihn als (auch!) Historiker aus. Das l\u00e4sst verstehen, warum er sich so intensiv mit der Erforschung und Vermittlung der Geschichte seines Geschlechtes befasst. Selbstredend besitzt er einen sowohl durch Familien\u00fcberlieferung als auch durch wissenschaftliches Interesse und Sammelleidenschaft entstandenen h\u00f6chst umfangreichen und vielf\u00e4ltigen Fundus von landes- und sprachen\u00fcbergreifender Literatur, Urkunden- und Bildmaterial, das die Geschichte seines Geschlechts ausweist und ihm bei der Abfassung seiner teilweise sehr umf\u00e4nglichen Abhandlungen Hilfe leistet.<br \/>\nErst aus seinen ganz besonders ausf\u00fchrlichen und personal dichten Darstellungen \u00fcber die Glieder seines eigenen Zweiges wurde mir klar, dass DR. HANS H. VON WIMPFFEN dem o. a. dritten sog. Georgs-Zweig entwachsen ist und innerhalb desselben der nach Ungarn gelangten Linie der Wimpffen-Mollberg angeh\u00f6rt und sein Vater, Gro\u00dfvater und Urgro\u00dfvater den ungarisch-russischen Vornamen<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\">IVAN<br \/>\n(= JOHANN = HANS)<br \/>\ngetragen haben, n\u00e4mlich:<br \/>\nIVAN I. VON WIMPFFEN-MOLLBERG<br \/>\n(1847 \u2013 1895),<br \/>\nIVAN II. VON WIMPFFEN-MOLLBERG<br \/>\n(1880 \u2013 1944),<br \/>\nIVan III. von Wimpffen-MOLLBERG<br \/>\n(1903 \u2013 1990).<\/p>\n<p>N\u00e4heres \u00fcber diese und \u00fcber die Linie der Wimpffen-Mollberg \u00fcberhaupt, gesch\u00f6pft aus des Autors ebenso fundiert-pr\u00e4zisen wie auch von der Materie her bannenden Personenbeitr\u00e4gen, ist in Kapitel Y. Georgs-Zweig zu finden. Nat\u00fcrlich konnte ich auch aus allen dessen vielen anderen Internet-Beitr\u00e4gen wertvolle Anregungen und Erkennisse f\u00fcr meine Textgewinnung allgemein entnehmen.<br \/>\nNachdem ich zusammen mit meiner Frau schlie\u00dflich im Sp\u00e4therbst 2013 bleibende engere Verbindung zu Dr. Hans H. von Wimpffen und seiner Gattin fand und mich somit mit ihm nunmehr direkt und fortlaufend \u00fcber seine und meine Forschungen austauschen konnte, wurde mir klar, dass er Kontakte in alle jene Gebiete Deutschlands (so vor allem auch nach Augsburg und N\u00fcrnberg mit Umraum hin!) sowie in all jene vielen Staaten Europas und dort insbesondere zu Bibliotheken und Museen wie auch zu Von Wimpffen-Sprossen (Ungarn, \u00d6sterreich, Frankreich und dort vor allem ins Elsass sowie in die \u00cele de France u. a. m., D\u00e4nemark, Russland, Spanien, Baltische Staaten) und dar\u00fcber hinaus vor allem auch in die USA unterh\u00e4lt, wo sein vor kurzem verstorbener dreieinhalb Jahre \u00e4lterer Bruder<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\">GEORG IVAN (IVAN IV.) VON WIMPFFEN<br \/>\n(geb. am 13. 04. 1931 in Budapest,<br \/>\ngest. am \u00a002. 01. 2016\u00a0in Weaton\/USA)<\/p>\n<p>lebte. Bei diesen Kontakten, die vor allem der Suche von Materialien und Ausk\u00fcnften \u00fcber seine Vorfahren sowie auch nach Verbindung zu lebenden Gliedern und Zweigen seines Geschlechtes gelten, kommen ihm seine ausgesprochene Weltl\u00e4ufigkeit, umf\u00e4nglichen Sprachenkenntnis und Beherrschung eines weitgespannten Kanons von Fachdisziplinen und Berufserfahrungen ganz besonders zustatten.<\/p>\n<p>Von ihm empfing ich nunmehr bei meinen Bem\u00fchungen um die Erforschung seines Geschlechtes ganz entscheidende Hilfen zu einem Zeitpunkt stockenden Weiterkommens infolge sich mehr und mehr einstellender Zweifel an der Richtigkeit der aus der speziellen Genealogie der Von Wimpffen des Constantin von Wurzbach gesch\u00f6pften Angaben \u00fcber die fr\u00fchen sog. Von Wimpffen des ausgehenden 14. bis beginnenden 17. Jahrhunderts. Diese Zweifel ergaben sich zun\u00e4chst daraus, dass ich bei der systematischen Vergleichung des Stammbaumes des Augsburgers J. W. St\u00f6r mit der ersten H\u00e4lfte der I. Stammtafel des renommierten \u00f6sterreichischen Genealogen Constantin von Wurzbach vornehmlich auf Nicht\u00fcbereinstimmung stie\u00df. Und zwar ergab die Durchz\u00e4hlung der Generationen bei St\u00f6r (siehe in der Abb. A 5) von SIGMUND unten bis ABRAHAM oben) nur 9 solche (bezeichnet in Rot mit 1 \u2013 9), bei Wurzbach (siehe in der Abb. A 7) von SIGISMUND\u00a0oben bis ABRAHAM\u00a0unten) dagegen 10 solche (zur Unterscheidung dort bezeichnet mit I \u2013 X). Und die Vergleichung der bei St\u00f6r und Wurzbach angegebenen Namen der (m\u00e4nnlichen) Stammtr\u00e4ger und deren Frauen erbrachte nur eine \u00dcbereinstimmung bei der Generation 1 (bei St\u00f6r) bzw. I (bei Wurzbach) beim Mann (nicht bei der Frau), au\u00dferdem bei den Generationen 8 und 9 (bei St\u00f6r) bzw. IX und X (bei Wurzbach) beim Mann, auch bei den beiden Frauen bei Generation 8 und IX; bei Generation 9 ist eine Frau nicht genannt, deshalb mit X eine Vergleichung nicht m\u00f6glich. Ansonsten ergab sich diesbez\u00fcglich bei den dazwischenliegenden Generationen 2 bis 7 bzw. II bis VIII keinerlei Gleichheit. Das l\u00f6ste bei mir st\u00e4rkste Irritationen aus. Gewiss genoss der Stammbaum St\u00f6r bei mir zun\u00e4chst ein gewisses Vertrauen, weil dort in der 5. Generation der mir durch die beschriebene Wappenverleihung des Jahres 1555 durchaus als einstens existent gewesen erscheinende DOMINIK HERMANN\u00a0dort als DOMINICUS H\u00d6RMAN\u00a0zu finden war, der sich bei Wurzbach merkw\u00fcrdigerweise nirgendwo (auch nicht in den Begleittexten) verzeichnet fand. Doch vertraute ich letztlich denn doch dem vielgelobten und vielschreibenden \u00f6sterreichischen Adelsgenealogen <span style=\"text-decoration: underline;\">C.<\/span><u>\u00a0von Wurzbach<\/u>\u00a0(1888) fast zweifelsfrei, nicht zuletzt auch deshalb, weil dessen Angaben so gut wie voll mit jenen \u00e4lteren solchen von <span style=\"text-decoration: underline;\">A<\/span><u>ubert Des Bois<\/u> (1778) sowie dazuhin auch mit jenen j\u00fcngeren von <span style=\"text-decoration: underline;\">E<\/span><u>rnst Heinrich Kneschke<\/u>\u00a0(1853) sowie des <span style=\"text-decoration: underline;\">G<\/span><u>otha<\/u>\u00a0(1853) \u00fcbereinstimmten. Also legte ich den Stammbaum St\u00f6r, nicht zuletzt auch mitveranlasst durch das Fehlen des Kommentartextes, wenngleich mit unguten Gef\u00fchlen, beiseite.<\/p>\n<p>So entstand zun\u00e4chst eine Darstellung, die sich allein und genau auf die von Wurzbach in seiner I. Stammtafel aufgef\u00fchrten ersten Generationen I bis X der sog. \u201eHEEREMANN VON WIMPFFEN\u201d st\u00fctzte, obgleich ich von vorneherein schon gewisse Zweifel an der Richtigkeit der angebenen Namen wie auch Lebensdaten und -fakten der Stammtr\u00e4ger sowie ggfls. deren Geschwister hegte, weil merkw\u00fcrdigerweise die Frauen der dort aufgef\u00fchrten Stammtr\u00e4ger wie auch die Ehepartner der Geschwister ohne Ausnahme als dem Adel entsprungen dargestellt sind. So werden z. B. beim erstgenannten Abk\u00f6mmling des 14. Jahrhunderts namens<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\">SIGISMUND HERRMANN VON WIMPFFEN<br \/>\n1) SUSANNA VON EBLINGEN<br \/>\nund<br \/>\n2) LUDOVICA VON KEIT<\/p>\n<p>als Frauen genannt. Die Zweifel sollten schlie\u00dflich noch gen\u00e4hrt werden, als ich im Internet nach der Fertigstellung des Textes auf einen umf\u00e4nglichen Beitrag des sog. \u00e4lteren Hospitalpredigers der Stadt N\u00fcrnberg namens<br \/>\n&#8211; <u>Georg Ernst Waldau<\/u> von 1778 des Titels<br \/>\n\u201eVon dem Losungsamtmann Johann Friedrich von Wimpfen und dessen Familie\u201d (siehe oben die aus der Brockhaus-Enzyklop\u00e4die und Meyers-Konversations-Lexikon \u00fcbernommene auf diesen JOHANN FRIEDRICH VON WIMPFFEN\u00a0bezogene Namensnennung) stie\u00df. Im Vorspann dieser Abhandlung wird n\u00e4mlich ein dem Autor von der N\u00fcrnberger Von-Wimpffen-Familie zugekommener in Kupfer gestochener gro\u00dfer Stammbaum aufgef\u00fchrt und ganz offenkundig als teilweise Textgrundlage verwendet, der mir mit Sicherheit mit jenem des J. W. St\u00f6r identisch erschien; denn die Angaben von Waldau \u00fcber die Generation 1 entsprechen jenen des Stammbaums von St\u00f6r, nur mit dem Unterschied, dass Waldau hier wie auch sonst im Unterschied zu St\u00f6r \u201eWIMPFEN\u201d (nur mit f) und nicht \u201eWIMPFFEN\u201d (mit ff) schreibt:<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\">SIGMUND H\u00d6RMAN VON WIMPF(F)EN<br \/>\nund<br \/>\nAGNES BRACHERIN<br \/>\nals dessen Ehefrau.<\/p>\n<p>Und volle \u00dcbereinstimmung mit den Angaben von St\u00f6r waren auch hinsichtlich der, allerdings von der Gesamt-Genealogie her nur sporadischen, Angaben von Waldau festzustellen, welche die 4., 7. und 8. Generation (letztere sich auf JOHANN FRIEDRICH\u00a0sowie dessen j\u00fcngeren Bruder JOHANN DIETRICH\u00a0beziehend) betrafen, und zwar, sowohl was die aufgef\u00fchrten M\u00e4nner als auch die Frauen der letztgenannten beiden Generationen angeht. Und dar\u00fcber hinaus ergab die Vergleichung\u00a0der von Waldau aufgef\u00fchrten sieben Namen von N\u00fcrnberger sog. besten und ratsf\u00e4higen (gemeint die sog. Ersten) Familien, in welche Angeh\u00f6rige dieses Geschlechtes eingeheiratet h\u00e4tten, mit den Angaben von St\u00f6r\u00a0vollste \u00dcbereinstimmung. Denn dort sind in den Generationen 5, 6, 7 und 8 sechs m\u00e4nnliche Mitglieder und ein weibliches Mitglied der Von Wimpffen, also sieben Personen, zu finden, die sich mit diesen von Waldau genannten sieben N\u00fcrnberger Ersten Familien oder Geschlechtern ehelich verbunden haben. Namensnennungen tun hier noch nichts zur Sache und werden erst an sp\u00e4terer Stelle in allen Einzelheiten erfolgen.<\/p>\n<p>Was mir jedoch letztlich den entscheidenden Sto\u00df zur Verwerfung des \u00fcber das Werden und Wachsen des He(e)r(e)mann\/Von Wimpffen-Geschlechtes geschaffenen Ersttextes gab, das war die von mir vergebens gesuchte und mir \u00fcberraschenderweise durch Dr. von Wimpffen zugesandte Textkopie eines in \u201eBl\u00e4tter f\u00fcr Fr\u00e4nkische Familienkunde. Herausgegeben von der Gesellschaft f\u00fcr Familienforschung in Franken e. V.\u201c, 12. Band &#8211; Heft 2 &#8211; Oktober 1984, Seite 57 &#8211; 68, erschienenen Aufsatzes der Historikerin und Publizistin<br \/>\n&#8211; <span style=\"text-decoration: underline;\">Dr.\u00a0<\/span><u>Lore Sporhan-Krempel<\/u> des Titels<br \/>\n\u201eZur Geschichte der Familie Hermann von Wimpffen\u201d.<br \/>\nDieser fu\u00dfte auf einem von der Autorin drei Jahre zuvor am 3. 4. 1981 bei der \u201eGesellschaft f\u00fcr Familienforschung in Franken\u201c (Tagungslokal: Gesellschaftshaus \u201eMuseum\u201c in N\u00fcrnberg, Campestra\u00dfe 10) gehaltenen Vortrag gleichen Titels.<br \/>\nBeim Lesen dieser 11 \u00bd\u00a0Seiten umfassenden genealogischen Untersuchung fiel es mir wie Schuppen von den Augen: Bis auf wenige Unbedeutsamkeiten bestand zwischen deren haupts\u00e4chlich aus N\u00fcrnberger originalen Unterlagen, darunter auch Familienakten, gesch\u00f6pften umf\u00e4nglichen konkreten l\u00fcckenlosen Angaben \u00fcber die Generationen 1 bis 8 (und teilweise auch noch \u00fcber die Generation 9) der, wie die Autorin sagt, \u201eFAMILIE HERMANN &#8211; AUCH H\u00d6RMANN &#8211; VON WIMPFFEN\u201d und jenen des \u201eH\u00d6RMANN\u201d schreibenden Stammbaumes St\u00f6r beste \u00dcbereinstimmung. Auch hier\u00fcber kann nat\u00fcrlich die konkrete Vergleichung erst an sp\u00e4terer Stelle erfolgen. Das bedeutete f\u00fcr mich, den bislang auf der Basis des von Wurzbach, Aubert Des Bois und dem Gotha entstandenen ersten Einf\u00fchrungstext endg\u00fcltig zu verwerfen und einen neuen solchen zu verfassen.<br \/>\nBevor ich zur kurz gefassten Darlegung der aus dieser genealogischen Abhandlung gesch\u00f6pften neuen Erkenntnisse komme, dr\u00e4ngt es mich, darauf hinzuweisen, dass DR. LORE SPORHAN-KREMPEL (geb. am 19. April 1908 und gest. am 9. M\u00e4rz 1994 in Stuttgart), nachdem ihre Eltern Papier- und Pappengro\u00dfh\u00e4ndler gewesen und 1911 durch Kauf in den Besitz der aus einer alten Papierm\u00fchle hervorgegangenen Papierfabrik Chr. Wei\u00df und Cie. in Enzweihingen gekommen sind, nach ihrem weitgespannten Studium in T\u00fcbingen, M\u00fcnchen, Leipzig und Wien der Fachbereiche Geschichte, Literaturwissenschaften, Geografie und Zeitungswissenschaft sich nach dem Zweiten Weltkrieg lebens\u00fcbergreifend der Erforschung und Dokumentation in unz\u00e4hligen Darstellungen der Technikgeschichte der Papierherstellung insbesondere im s\u00fcdwestdeutschen, doch auch im N\u00fcrnberger Raum gewidmet hat. Und im letztgenannten Bereich ist es ganz speziell die wohl von ULMAN STROMER um 1390 begr\u00fcndete erste Papierm\u00fchle Deutschlands, die Glei\u00dfm\u00fchle vor den Mauern von N\u00fcrnbergs, gewesen, deren Entstehung und Geschichte LORE SPORHAN-KREMPEL zusammen mit \u00a0WOLFGANG STROMER erforscht und 1960 eine Ver\u00f6ffentlichung unter dem Titel \u201eDas Handelshaus der Stromer von N\u00fcrnberg und die Geschichte der ersten deutschen Papierm\u00fchle\u201c gewidmet hat. Somit stellt die vorgenannte den HERMANN oder auch H\u00d6RMANN VON WIMPFFEN geltende Untersuchung eine Art Zufallsprodukt dar, denen sie, so wie sie dort selbst er\u00f6ffnend schreibt,<em>\u00a0\u201eim Zusammenhang mit der Geschichte des Hammerguts Hirschbach begegnet\u201c<\/em> ist und dann ganz speziell an dessen <em>\u201eK\u00e4ufer &#8230; Johann Friedrich von Wimpffen, derzeit Losungsamtmann des Rats zu N\u00fcrnberg\u201c<\/em>\u00a0 des Jahres 1666 sich zu interessieren begonnen und N\u00e4heres \u00fcber die Familie \u00a0zu erfahren gesucht habe. Ungewollt, denn sicherlich die in die Jahre gekommenen \u00fcberholten Genealogien des 19. bis 18. Jahrhunderts im Einzelnen gar nicht vergleichend heranziehend, hat sie mit dieser ihrer Darstellung die l\u00e4ngst f\u00e4llige Korrektur in Gang gesetzt.<\/p>\n<p>Was ich aus Dr. Sporhan-Krempels Aufsatz Elementares erkennen konnte, das waren sechs Grundthesen, die meine Vorstellungen \u00fcber das Werden der Von Wimpffen erheblich ver\u00e4nderten (Genaueres dazu erst sp\u00e4ter):<\/p>\n<p><span style=\"text-decoration: underline;\">Erstens:<\/span><br \/>\nDie Ahnen der Von Wimpffen nannten sich urspr\u00fcnglich HERMANN\u00a0und\u00a0auch H\u00d6RMANN.<br \/>\nDieses ist das, was gleichgerichtet<br \/>\n&#8211; die Brockhaus-Enzyklop\u00e4die 1908 durch die Definition <em>\u201eschw\u00e4bisches Geschlecht, dessen eigentlicher Geschlechtsname Heeremann lautet\u201d<\/em>\u00a0und Meyers Konversations-Lexikon 1909 <em>\u201ereichsunmittelbares Geschlecht, hie\u00df eigentlich Heremann\u201d<\/em>\u00a0sowie, von diesen wohl \u00fcbernommen,<br \/>\n&#8211; 1911 und 1929 auch Lehrer Ludwig Will mit\u00a0<em>\u201eein weitverzweigtes Geschlecht, dessen eigentlicher Familienname Heeremann hie\u00df\u201d,<\/em>\u00a0ausgedr\u00fcckt haben.<\/p>\n<p><span style=\"text-decoration: underline;\">Zweitens<\/span>:<br \/>\nNach der famili\u00e4ren \u00dcberlieferung galt die alte Freie Reichsstadt Wimpfen am Neckar als deren Herkunfts- und Ursprungsort.<\/p>\n<p><span style=\"text-decoration: underline;\">Drittens<\/span>:<br \/>\nDie Familientradition wollte konkret dazuhin wissen, dass im Jahr 1373 ein\u00a0SIGMUND HEEREMANN VON WIMPFFEN f\u00fcr seine milit\u00e4rischen Verdienste durch Kaiser Karl IV. zum Ritter geschlagen und durch einen Adelsbrief sein alter Adel best\u00e4tigt worden sei. Demgegen\u00fcber stellt Sporhan-Krempel v\u00f6llig anderslautend fest, dass der den b\u00fcrgerlichen Namen SIGMUND HERMANN getragene Ahn Handel betrieben habe und zum Beginn des 15. Jahrhunderts von Wimpfen nach Augsburg gekommen sei.<\/p>\n<p><span style=\"text-decoration: underline;\">Viertens<\/span>:<br \/>\nIm Jahr 1512, so Sporhan-Krempel, zog ein Urenkel dieses Sigmund Hermann namens HEINRICH von Augsburg nach N\u00fcrnberg und gab als Erster, wohl der Unterscheidung gegen\u00fcber den anderen Herm\u00e4nnern wegen, seinem Namen Hermann den Zusatz\u00a0\u201evon Wimpffen\u201d bei und hie\u00df sich somit jetzt\u00a0\u201eHERMANN VON WIMPFFEN\u201d. Diese Sachlage ist im Brockhaus von 1908 mit\u00a0<em>\u201eHeimatsbenennung\u201d\u00a0<\/em>und in\u00a0Meyers Konversations-Lexikon von 1909 mit\u00a0<em>\u201enannte sich vielleicht nach seiner Heimat\u201d<\/em>\u00a0umschrieben.<\/p>\n<p><span style=\"text-decoration: underline;\">F\u00fcnftens<\/span>:<br \/>\nWas noch Wichtiges, allerdings nicht bei Sporhan-Krempel, sondern glaubhaft schon in den vorgenannten beiden Lexika und auch bei Ludwig Will zu lesen steht, ist Folgendes: Der Sohn des Vorgenannten des Namens DOMINIK HERMANN VON WIMPFFEN (bei St\u00f6r DOMINICUS) erlangte im Jahr 1555 einen (angeblich!) kaiserlichen Wappenbrief (zu erg\u00e4nzen: mit dem Widder als Wappentier).<\/p>\n<p><span style=\"text-decoration: underline;\">Sechstens<\/span>:<br \/>\nSchlie\u00dflich waren es laut Sporhan-Krempel zwei Urenkel des Dominikus, das Br\u00fcderpaar JOHANN FRIEDRICH und\u00a0JOHANN DIETRICH VON WIMPFFEN GENANNT HERMANN, die von Kaiser Leopold I. unter \u201eVerbesserung\u201d ihres Wappens 1658 den Adelsrang empfingen, indem ihnen verbrieft wurde,\u00a0dass sie\u00a0<em>\u201ein ewige Zeiten rechtgeborene Lehen-Turniergenoss und ritterm\u00e4\u00dfige Edelleut sein\u201d<\/em>.<\/p>\n<p>Somit musste ich von allerlei falschen Vorstellungen abr\u00fccken und wurde eines Besseren belehrt, so insbesondere von der\u00a0Meinung:<\/p>\n<p>&#8211; a. der Weggang der sog. Hermann oder H\u00f6rmann aus Wimpfen sei direkt nach N\u00fcrnberg erfolgt und deshalb m\u00fcsse man erstrangig dort (bei Wurzbach wie zuvor im Gotha oder bei Kneschke wie auch bei Aubert des Bois ist ja auch von einer vorausgegangenen Einwanderung in Augsburg nirgends die Rede!) nach deren \u00a0Spuren suchen;<br \/>\n&#8211; b. deren Adelserhebung sei bereits schon sp\u00e4testens im ausgehenden Mittelalter (statt erst in der l\u00e4ngst begonnenen Neuzeit) erfolgt;<br \/>\n&#8211; c. diese seien von Anfang an Ritter und sp\u00e4ter Milit\u00e4rs (statt Handelsleute oder besser Fernkaufleute) gewesen.<\/p>\n<p>Von Dr. Hans H. von Wimpffen erhielt ich gl\u00fccklicherweise nach und nach, d. h. verteilt auf einen mehrj\u00e4hrigen Zeitraum, die folgenden weiteren Dokumente, die mich in die Lage versetzten, schrittweise meine Erkenntnis vom wahren Werden der Adelssippe Von Wimpffen zu vervollkommnen:<br \/>\nDa kam zun\u00e4chst von ihm\u00a0ein erst vor wenige Jahren erschienenes B\u00fcchlein in franz\u00f6sischer Sprache, das aus der Feder von<br \/>\n&#8211;\u00a0<u>Jean-Pierre Allart<\/u> stammt, den Titel<br \/>\n\u201eLe g\u00e9n\u00e9ral de Wimpffen (1811-1884). L\u2019autre homme de Sedan\u201d<br \/>\nf\u00fchrt und somit\u00a0das Leben des sog. Sedangenerals EMMANUEL F\u00c9\bLIX DE WIMPFFEN beschreibt und 2012 in dessen Geburtsort Laon in der Reihe \u201eM\u00e9moires &#8211; Hommes et lieux de pouvoir dans l\u2019Aisne\u201c Tome LVII 2012 erschienen ist.\u00a0Wie der Titelzusatz \u201eL\u2019autre homme de Sedan\u201c (Der andere Mensch von Sedan) sp\u00fcren l\u00e4sst, sucht der Autor das diesem aus der Rolle des Verlierers der Schlacht von Sedan und des Unterzeichners der Kapitulationsurkunde zugekommene Negativbild durch die Darlegung dessen in mehreren Jahrzehnten vorausgegangenen fruchtbringenden milit\u00e4rischen und verwaltungsm\u00e4\u00dfigen Auf- und Ausbaut\u00e4tigkeiten in der franz\u00f6sischen Kolonie Algerien ins rechte Licht zu r\u00fccken. Aus dieser Schrift konnte ich wertvolle Erkenntnisse gewinnen, wozu auch geh\u00f6rt, dass bestehende Unklarheiten bez\u00fcglich dessen Vaters und dessen nirgends erw\u00e4hnt gefundener Mutter beseitigt werden konnten.<br \/>\nHinzu kamen dann nacheinander die folgenden elementar aufschlussreichen Dokumentkopien, welche die von Ludwig Will erw\u00e4hnten Verleihungen zun\u00e4chst eines Wappens und ein starkes Jahrhundert sp\u00e4ter der Adelseigenschaft belegen:<br \/>\n&#8211; zuerst diejenige eine \u00fcber\u00a0<span style=\"text-decoration: underline;\">die Wappenverleihung<\/span> durch K\u00f6nig Ferdinand von 1555,<br \/>\n&#8211; sp\u00e4ter diejenige in Serie <span style=\"text-decoration: underline;\">der\u00a0Adelserhebung<\/span> durch Kaiser Leopold von 1658.<\/p>\n<p>Diese lieferten mir nach ihrer Transkription wichtige Aufschl\u00fcsse hinsichtlich der Struktur und Bedeutung des dem DOMINICUS \u00a0(in der 5. Generation) zun\u00e4chst zugeeigneten (b\u00fcrgerlichen!) Widderwappens sowie \u00fcber die der dem Br\u00fcderpaar JOHANN FRIEDRICH und JOHANN DIETRICH (in der 8. Generation) schlie\u00dflich ein starkes Jahrhundert sp\u00e4ter zuerkannten Reichsadels-Eigenschaft. Diese trugen ganz entscheidend dazu bei, die oben geschilderten Ver\u00e4nderungen meiner Vorstellungen \u00fcber das Werden der Von Wimpffen zu festigen.<br \/>\nDann bekam ich aus der Hand von Dr. Hans H. von Wimpffen einen<br \/>\n&#8211; <u>N\u00fcrnberger Urkundentext des Jahres 1561<\/u>,\u00a0der sich auf die Witwe URSULA und Kinder des vorgenannten DOMINICUS bezieht und wertvolle Aufschl\u00fcsse \u00fcber dessen zu seiner T\u00e4tigkeit als Fernhandelskaufmann passendes Wohn- und Gesch\u00e4ftsanwesen bietet. Es folgte die Abbildung einer diesem von der Fachwelt zugewiesenen und aus der Hand des<br \/>\n&#8211; <span style=\"text-decoration: underline;\">N\u00fcrnberger Medailleurs Matthes Gebel<\/span> stammenden Schaum\u00fcnze des Jahres 1533, die das Ansehen wie die Verm\u00f6gendheit des dargestellten DOMINICUS dokumentiert. Hinzu kam dann noch eine Reihe von Kopien aussagekr\u00e4ftiger<br \/>\n&#8211;\u00a0<u>im Stadtarchiv N\u00fcrnberg vorhandener urkundlicher Dokumente des 17.\/18. Jahrhunderts<\/u>, welche sich auf sowohl angebliche als auch auf wirkliche Angeh\u00f6rige der Von Wimpffen des 14. bis 17.\/18. Jahrhunderts beziehen.<br \/>\nHinzu kamen einige Kopien von<br \/>\n&#8211; <span style=\"text-decoration: underline;\">Briefen des ausgehenden 18.\/ beginnenden 19. Jahrhunders,<\/span><br \/>\ndie das Sein und Werden deren Adelseigenschaft betreffen und von Angeh\u00f6rigen der Von Wimpffen unter sich und mit K\u00d6NIG FRIEDRICH I. VON W\u00dcRTTEMBERG bzw. dessen Beauftragten gewechselt worden sind.\u00a0Schlie\u00dflich\u00a0sandte Dr. von Wimpffen mir noch die Kopie von einem ihm nach seinen pers\u00f6nlichen genealogischen Recherchen in seiner Studienzeit zugegangenen<br \/>\n&#8211; <u>Schreiben des dortigen damaligen Leiters des Archivs, der Bibliothek und des Museums A. M. Burg vom 14. April 1959<\/u>.<u><br \/>\n<\/u>Dieses hat ganz entscheidend dazu beigetragen, den Nachweis der Existenz eines von Aubert Des Bois wie von Wurzbach als Stammtr\u00e4ger der Generation IV eingesetzten und in Hagenau\/Elsass sesshaft und dort Sch\u00f6ffe und Stettemeister gewordenen JEAN bzw. HANS (nach Wurzbach HANS\u00a0I.) DE bzw. VON WIMPFEN im 15. Jahrhundert zu festigen und dar\u00fcber hinaus eine Kl\u00e4rung zur Person dessen zun\u00e4chst gro\u00dfe R\u00e4tsel aufgebendem angeblichem Urgro\u00dfvater namens HERMANNUS \u00c0 WIMPFFEN des 14. Jahrhunderts zu finden. Wie sp\u00e4ter in Kapitel I. Mysterl\u00f6ser Hans ausgebreitet, l\u00e4sst sich trotz sich ergebenden Nachweises der dortigen Existenz dieses sog. HANS oder JEAN oder JOHANN I. auf der Grundlage des heutigen aus St\u00f6r und Sporhan-Krempel gesch\u00f6pften Forschungsstandes eine genealogische Verbindung nicht herstellen und d\u00fcrften sich die dadurch entstehende N\u00f6te der Erkl\u00e4rung und Interpretation nur durch weitgestreute weitere Urkundenforschung nicht allein im Augsburg-N\u00fcrnberger, sondern vor allem auch im els\u00e4ssischen Raum beseitigen lassen.<br \/>\nUnd zum Schluss nicht zu vergessen die mir von Dr. Hans Hermann von Wimpffen zugekommene Serie von<br \/>\n&#8211; <u>Farbdrucken im Ansichtskartenformat<\/u>, erg\u00e4nzt durch eine gr\u00f6\u00dfere Anzahl weiterer solcher, die manchen der Lebensl\u00e4ufe von in seiner <u>Website \u201ewimpffen.hu\u201d bzw. \u201ewimpffen.de\u201d behandelten Gliedern seines Geschlechtes illustrieren<\/u> und alle nach den <u>Originalgem\u00e4lden seiner verstorbenen Mutter<\/u> bedeutsame Pers\u00f6nlichkeiten desselben in denkw\u00fcrigen Situationen der Geschichte nachempfindend wiedergeben und sich im Fortgang (wie schon vorausgehend jene der Abb. A 1 und A 4) teilweise an anderer passender Stelle und vor allem zuletzt massiert in Kapitel Y. Georgs-Zweig eingebracht finden.<\/p>\n<p>Was aus der langen Liste der gefundenen und verwendeten Literatur und sonstiger Quellentr\u00e4ger noch als besonders stoffbietend zu betrachten ist und somit hier ebenfalls noch herausgestellt werden soll, das ist ein 2008 in N\u00fcrnberg erschienenes dreib\u00e4ndiges Geschichtswerk von<br \/>\n&#8211;\u00a0<u>Archivdirektor Peter Fleischmann<\/u> des Titels<br \/>\n\u201eRat und Patriziat in N\u00fcrnberg. Die Herrschaft der Ratsgeschlechter vom 13. bis zum 18. Jahrhundert; Band 1: Der Kleinere Rat; Band 2: Ratsherren und Ratsgeschlechter; Band 3: Ratsg\u00e4nge (1318\/23 bis 1806\/08). Register und Verzeichnisse\u201d. Dieses heranzuziehen, zeigte sich notwendig, um die nach ihrer Niederlassung in der Freien Reichsstadt N\u00fcrnberg durch zahlreiche Heiratsverkn\u00fcpfungen mit dem eingesessenen Patriziat erfolgte Einbindung der urspr\u00fcnglichen Hermann und sp\u00e4teren Von Wimpffen sowie ihren dort erfolgten Aufstieg in der streng hierarchisch gegliederten Gesellschaft wie deren schlie\u00dflichen dortigen tiefen Fall und Wegzug im ausgehenden 17. Jahrhundert richtig sehen und beurteilen zu k\u00f6nnen. Wollte man der Vollst\u00e4ndigkeit huldigen, dann m\u00fcsste hier noch eine Unmenge von zum Teil im Internet sowie sonstwoher aufgesp\u00fcrter Nebenliteratur aufgez\u00e4hlt werden, so z. B. vor allem solche \u00fcber die mit den Von Wimpffen bzw. noch mehr ihrer angeheirateten patrizischen Verwandtschaft im alten N\u00fcrnberg verbundenen \u00d6rtlichkeiten sowie deren in den N\u00fcrnberger Umlanden existierten Schl\u00f6sser und Herrensitze, wovon hier lediglich das folgende Sammelwerk des Jahres 1999 aufgef\u00fchrt sein soll:<br \/>\n&#8211;\u00a0J<u>\u00f6rg Rainer Ruthrof<\/u>:<br \/>\n\u201eN\u00fcrnberger Herrensitze der Renaissance. Zur Typologie reichsst\u00e4dtischer Herrschaftsbauten\u201d. Das diesbez\u00fcglich gefundene und verarbeitete sowie das gesamte weitere verwendete weitgespannte Schrift- und Urkundengut findet sich ebenfalls unter \u201eQELLEN-NACHWEISE\u201d und dort unter \u201e1. Ben\u00fctzte Literatur\u201d und \u201e2. Verwendete Darstellungen im Internet\u201d verzeichnet. Und wenn nunmehr noch die 1993 erschienene Dissertation von<br \/>\n&#8211; <u>Andreas Hafer<\/u> des Titels<br \/>\n-\u201eWimpfen. Stadt-Raum-Beziehungen im sp\u00e4ten Mittelalter\u201d als Quelle angegeben wird, so deshalb, weil ich dort auf Textstellen stie\u00df, die mich veranlassten, das im Stadtarchiv Bad Wimpfen als eines der wenigen Dokumente des Mittelalters zu findende\b sog.<br \/>\n\u201eGerichtebuch\u201d der Freien Reichsstadt Wimpfen, begonnen 1422 und endend 1432, in der Hoffnung durchzusehen, dort eventuell noch Namens- und somit vielleicht Blutsverwandte des laut Lore Sporhan-Krempel zu Anfang des 15. Jahrhunderts von dort nach Augsburg ausgewanderten Handelsmannes Sigmund Hermann aufzusp\u00fcren und damit diesem f\u00fcr die Stadt Wimpfen wie f\u00fcr das Geschlecht der Von Wimpffen zwar h\u00f6chst bedeutsamen, doch von der Autorin unbelegt gebliebenen Faktum wenigstens zu einer Art indirekter Verifizierung zu verhelfen. Inwieweit sich die gro\u00dfe M\u00fche zun\u00e4chst von<br \/>\n&#8211;\u00a0<span style=\"text-decoration: underline;\">Stadtarchivar G\u00fcnther Haberhauer<\/span>, die nicht weniger als 198\u00a0Doppelseiten dieses Gerichtsbuches zu fotografieren und mir digital zu \u00fcbermitteln, sodann meinerseits die schwierige genaue Durchsicht derselben mit Suche nach dem Nachnamen \u201eHermann\u201d gelohnt hat, wird im ausgehenden Folgekapitel B, in dem die Person des als Stammvater zu betrachtenden SIGMUND HERMANN\u00a0(Generation 1 bzw. I) eingehend zu behandeln sein wird, evident werden. Nicht vergessen darf ich die mir ganz zum Schluss der Einarbeitung des umf\u00e4nglichen Bildgutes in den Text durch den<br \/>\n&#8211; <span style=\"text-decoration: underline;\">Stellvertretenden Vorsitzenden des Vereins<\/span>\u00a0<span style=\"text-decoration: underline;\">\u201eAlt-Wimpfen\u201d Rudolf Fischer<\/span>\u00a0geleistete rasche Hilfe der Herstellung der<br \/>\ndrei in den Abb. Y 43a, 43b und 43c wiedergegebenen Fotos des Fachwerkhauses Von Wimpffen, Hauptstra\u00dfe 25, was aber nur ein kleiner Dienst in einer \u00fcber anderthalb Jahrzehnte erfolgten Kette st\u00e4ndiger Handreichungen im Rahmen der Schaffung mehrer Buchtexte wie auch der Tondokumente f\u00fcr eine Buchver\u00f6ffentlichung sowie f\u00fcr die in diese Reihe aufgenommene Flurnamen-Dokumentation darstellt.<\/p>\n<p>Die vorstehende ausgedehnte Aufz\u00e4hlung der Quellensuche in Verbindung mit der Nennung der vielen Personen, die mich auf diesem langwierigen Weg unterst\u00fctzt haben und denen es von Herzen daf\u00fcr zu danken gilt, schlie\u00dft mit dem Hinweis zun\u00e4chst auf<br \/>\n&#8211; <u>Frau Christine Teuchert, geborene Zotz, Marktoberdorf<\/u>. Diese kam auf mich zwar in Sachen Genealogie der Zotz-Familie und speziell Ausk\u00fcnfte \u00fcber einen ihrer Vorfahren zu, n\u00e4mlich den 1840 als letzte katholische Person im Friedhof des Kreuzganggartens der ehemaligen Ritterstiftskirche St. Peter in Wimpfen im Tal sein Grab gefundenen F\u00f6rster Wolfgang Zotz. Dabei erfahrend, dass ich mich gerade mit den \u201eHermann\u201d bzw. \u201eH\u00f6rmann\u201d befasse, schickte sie mir eine genealogische Zusammenstellung von<br \/>\n&#8211;\u00a0<u>Bernd Michaelis-Hauswaldt<\/u><span style=\"text-decoration: underline;\">\u00a0aus Geneanet<\/span>,\u00a0in\u00a0der die bei St\u00f6r auffindbare SUSANNA WALTERIN und ihr Gatte CHRISTOFF H\u00d6RMANN (zu finden sind diese oben in der Abb. 5 innerhalb der Generation 6 rechts der Mitte) mit deren mir bislang unbekannten (ungef\u00e4hren) Geburts- bzw. Lebensdaten sowie teilweise auch Abstammungsdaten (sie ca. 1542 geboren, er ca. von 1540 &#8211; 1611 lebend). Der Umstand, dass diese \u00fcbermittelten Fakten sich nicht auf N\u00fcrnberg, sondern auf Augsburg, den angeblichen urspr\u00fcnglichen Ort der Einwanderung des Von Wimpffen-Ahnen Sigmund, bezogen, dazuhin der Nachname des Vorgenannten (wie auch bei St\u00f6r) \u201eH<u>\u00f6<\/u>rmann\u201d lautet und nicht der bei Sporhan-Krempel generell verwendeten Schreibweise \u201eH<u>e<\/u>rmann\u201d folgt, all dies veranlasste mich, im Internet nach weiteren Augsburger Tr\u00e4gern des Namens H\u00d6RMANN und\/oder HERMANN des 16. Jahrhunderts zu suchen. Was von mir auf die Schnelle Weiteres gefunden werden konnte, das waren vor allem zun\u00e4chst die folgenden ortshistorisch-genealogischen Abhandlungen: Aus dem<br \/>\n&#8211; <u>Augsburger Stadtlexikon digital<\/u> ein Text des Titels<br \/>\n\u201eH\u00f6rmann von und zu Gutenberg\u201d; dann die Zusammenstellung aus<br \/>\n&#8211;\u00a0<u>Historisches Lexikon Bayerns<\/u>\u00a0des Titels<br \/>\n\u201eKaufbeuren, Reichsstadt\u201d; aus<br \/>\n&#8211; <u>Wikipedia, der freien Enzyklop\u00e4die<\/u> die Darstellung<br \/>\n\u201eGutenberg (Oberostendorf)\u201d; au\u00dferdem die Abhandlungin von<br \/>\n<del>&#8211;<\/del> <u>Luitpold Brunner<\/u> des Jahres 1876 Nr. VI des Titels<br \/>\n\u201eAus dem Bildungsgange eines Augsburger Kaufmannssohnes vom Schlusse des 16. Jahrhunderts\u201d, entnommen der \u201eZeitschrift des Historischen Vereins f\u00fcr Schwaben und Neuburg\u201d; au\u00dferdem die Abhandlung von<br \/>\n&#8211; <u>Richard Hipper<\/u>\u00a0in der \u201eFamiliengeschichtlichen Beilage\u201d der vorgenannten Zeitschrift von 1926 des Titels<br \/>\n\u201eDie Beziehungen der Faktoren Georg und Christoph H\u00f6rmann zu den Fuggern. Ein Beitrag zur Familiengeschichte der Freiherren von Hermann auf Wain\u201d; schlie\u00dflich von<br \/>\n&#8211; <u>Thomas Max Safley,<\/u>\u00a0in: Johann Burkhardt (Hrsg.), \u201eAugsburger Handelsh\u00e4user im Wandel des historischen Urteils\u201d, Berlin 1996,<br \/>\n\u201eDie Fuggerfaktoren H\u00f6rmann von und zu Gutenberg\u201d.<\/p>\n<p>Alles dieses wies darauf hin, dass die \u201eH\u00f6rmann\u201d eindeutig fr\u00fcher als in Augsburg die \u201eHermann\u201d in Kaufbeuren gesessen und jene auch mehr als ein Jahrhundert fr\u00fcher als diese in den Adelsstand gelangt sind sowie dazuhin sich im Laufe des 16.\/17. Jahrhunderts vor allem nach Augsburg hin und dar\u00fcber hinaus im s\u00fcdwest- bis s\u00fcddeutsch-\u00f6sterreichischen Raum in zahlreichen Teillinien sowie auch im ausgehenden 17. Jahrhundert sogar nach der damals gerade von den zu den Von Wimpffen gewordenen Hermann verlassenen Reichsstadt N\u00fcrnberg ausgebreitet haben. Daraus wuchs die Notwendigkeit, den Augsburg-Kaufbeurener \u201eHermann\u201d bzw. \u201eH\u00f6rmann\u201d ein gesondertes Kapitel zu widmen, das, bezeichnet mit H. Kaufbeuren-Augsburger H\u00f6rmann, nachtr\u00e4glich in den bereits fast fertiggestellten Text einzuschieben war. Im Zuge dieser Hinwendung (zeitlich R\u00fcckwendung) nach Augsburg und Kaufbeuren stie\u00df ich schlie\u00dflich noch auf das folgende ebenso umf\u00e4ngliche wie aufschlussreiche zweib\u00e4ndige genealogische Digital-Kompendium:<br \/>\n<del>&#8211;<\/del> <u>Wolfgang Reinhard (Editor)<\/u>, betitelt mit<br \/>\n\u201eAugsburger Eliten des 16. Jahrhunderts. Prosopographie wirtschaftlicher und politischer F\u00fchrungsgruppen 1500 \u2013 1620\u201d, 1996 Berlin; Reprint 2015.<br \/>\nEbenso \u00fcberraschender- wie verwirrenderweise bot dieses Werk nur noch ganz wenige Tr\u00e4ger des Namens \u201eHermann\u201d, dagegen eine Vielzahl solcher des Namens \u201eH\u00f6rmann\u201d oder auch \u201eHoermann\u201d geschrieben, was darauf zur\u00fcckzuf\u00fchren ist, dass einerseits die ebenfalls sich haupts\u00e4chlich als Fernkaufleute bet\u00e4tigenden Kaufbeurener solchen ab dem beginnenden 16. Jahrhundert in das gr\u00f6\u00dfere und wirtschaftlich bedeutendere Augsburg umorientiert haben, andererseits die in Augsburg ans\u00e4ssigen und damals \u00fcber Heinrich (sp\u00e4ter: den \u00c4lteren) nach N\u00fcrnberg gekommenen \u201eHermann\u201d dort zu dieser Zeit im Abgehen begriffen waren. Wie schon die Eingrenzung der vorgenannten sog. Prosopographie auf den Zeitraum von ca. 1500 bis 1620 ahnen l\u00e4sst, bot diese leider nichts \u00fcber jene \u00e4lteren in Augsburg zu suchenden Tr\u00e4ger des Namens \u201eHermann\u201d oder \u201eH\u00f6rmann\u201d der Generationen I bzw. 1 bis IV bzw. 4. Der Umstand, dass die vorgenannte Untersuchung erst bei ca. 1500 ansetzt, d\u00fcrfte seinen Grund haupts\u00e4chlich darin haben, dass wegen der haupts\u00e4chlich durch die Mediatisierung wie S\u00e4kularisation des beginnenden 19. Jahrhunderts verursachte Verlust vieler \u00e4lterer Urkunden heute in Augsburg wie auch in Kaufbeuren \u00fcber diese Zeitgrenze weiter zur\u00fcck ins 15. oder gar 14. Jahrhundert hineingehende genealogische Sachverhalte nur ganz sp\u00e4rlich und, was die Hermann bzw. H\u00f6rmann betrifft, so gut wie nicht zu greifen sind.<\/p>\n<p>Mein Text in seiner Gesamtheit erschien mir Anfang Oktober 2016 endlich abgeschlossen, als unerwartet aus Kaufbeuren von Frau Gemeinder\u00e4tin und Archivpflegerin<br \/>\n&#8211; <span style=\"text-decoration: underline;\">Helga Ilgenfritz<\/span> in ihrer Funktion als\u00a0Sprecherin des Archivteams der dortigen Evangelisch-Lutherischen Dreifaltigkeitskirche sowie Vorsitzenden des Ortsverbandes Kaufbeuren des Deutschen Evangelischen Frauenbundes per Mail eine ganze Serie von dort in den Jahren 2013 bis 2016 erstrangig unter ihrer Autorenschaft bzw. Regie\u00a0bei ma\u00dfgeblicher Unterst\u00fctzung ihres Mannes<br \/>\n&#8211; <span style=\"text-decoration: underline;\">Karl Ilgenfrit<\/span><span style=\"text-decoration: underline;\">z<\/span>\u00a0gefertigte bzw. initiierte<br \/>\nInformations-, Zeitungs- und Internet-Texte \u00fcbermittelt wurden, die erstrangig dem Lebensgang und Wirken der beiden namhaftesten Vertreter der Kaufbeuren-Augsburger H\u00f6rmann-Familie Wolfgang Ludwig H\u00f6rmann (1713 &#8211; 1795) und seinem Vorfahren\u00a0Georg H\u00f6rmann (1491 &#8211; 1552) unter Einbettung insbesondere in die Wirtschafts- und Reformationsgeschichte an der Wende des Mittelalters zur Neuzeit gelten. In Anbetracht ihrer F\u00fclle soll sich deren Auff\u00fchrung auf die im Endteil \u201eQuellen-Nachweise&#8220; bei\u00a0\u201e1. Ben\u00fctzte Literatur\u201d zu findende Autoren-Liste unter dem Namen \u201eHelga Ilgenfritz\u201d beschr\u00e4nken. Infolger der in diesen Unterlagen steckenden zahlreichen wertvollen Zusatzinformationen personaler wie dinglich-lokaler und auch bildlicher Art sah ich mich guterletzt veranlasst, das nachtr\u00e4glich eingeschobene Kapitel H. Kaufbeuren-Augsburger H\u00f6rmann noch einer erg\u00e4nzenden Umarbeitung zu unterziehen.<\/p>\n<p>Die oben aufgelistete umf\u00e4ngliche Quellengut sowie das gesamte weitere verwendete weitgespannte andere Schrift- und Urkundengut findet sich nat\u00fcrlich ebenfalls unter \u201eQELLEN-NACHWEISE\u201d und zwar unter<br \/>\n1. Ben\u00fctzte Literatur\u201d<br \/>\n2. Verwendete Darstellungen im Internet,<br \/>\n3. Quellentexte und<br \/>\n4. Bildgut<br \/>\nverzeichnet.<\/p>\n<p>Das sichtbare Ergebnis all dieser meiner jahrelangen intensiven Stoffsuche manifestiert sich in meinem Arbeitszimmer in der langen Reihe von das Geschlecht der Von Wimpffen ber\u00fchrenden oder speziell behandelnden Druckwerken sowie mehr als einem Dutzend Leitzordnern, gef\u00fcllt haupts\u00e4chlich mit Text-, Bild- und Urkundenkopien aus dem Internet bzw. Kopien von Fachliteratur, dazuhin von Dr. Hans H. von Wimpffen erhaltenen Kopien Urkunden-, Bild- und Textgutes u. v. a. m.<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\">Damit ist im Zuge der in diesem Kapitel A. Grundlegendes erfolgten Vorbetrachtung das angerissen, was man aus dem Blick auf die Vergangenheit meiner Heimatstadt Bad Wimpfen sowie auf meine intensiven Bem\u00fchungen um die Erschlie\u00dfung der Stadtgeschichte wie der Geschichte der Von Wimpffen mit &#8211; konkret gesagt &#8211;<\/p>\n<p>\u201eDie Wirkungsgeschichte (Rezeption) der Erforschung des Von-Wimpffen-Geschlechts aus der zweifachen Warte der Stadt Bad Wimpfen und meiner Person\u201d<\/p>\n<p>\u00fcberschreiben k\u00f6nnte.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Warum und auf welchen Wegen ich dazu kam, in den Jahren 2013 bis 2016 vornehmlich das Adelsgeschlecht der Von Wimpffen aus der Sicht von dessen laut Familien\u00fcberlieferung Ursprungsstadt Wimpfen am Neckar sowie schlie\u00dflich auch in seiner G\u00e4nze zu erforschen und zu beschreiben und wie komplex sich die Suche nach dem mir zun\u00e4chst vorliegenden sp\u00e4rlichen Quellenmaterial &hellip; <a href=\"https:\/\/wimpfen-geschichte.de\/von_wimpffen\/thema\/grundlegendes\/\" class=\"more-link\"><span class=\"screen-reader-text\">A. 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