{"id":250,"date":"2016-06-11T14:13:04","date_gmt":"2016-06-11T12:13:04","guid":{"rendered":"http:\/\/wimpfen-geschichte.de\/von_wimpffen\/?page_id=250"},"modified":"2020-01-11T12:11:26","modified_gmt":"2020-01-11T11:11:26","slug":"auswanderer-heinrich","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/wimpfen-geschichte.de\/von_wimpffen\/thema\/auswanderer-heinrich\/","title":{"rendered":"D. Auswanderer Heinrich"},"content":{"rendered":"<p><strong>Wie laut Lore Sporhan-Krempel der Stammtr\u00e4ger der 4. Generation, n\u00e4mlich der mit Sicherheit als Fernh\u00e4ndler t\u00e4tig gewesene HEINRICH HERMANN (DER J\u00dcNGERE), geb. ca. 1485 &#8211; gest. 1532, im Jahr 1512 von Augsburg nach N\u00fcrnberg auswandert, dort 1515 in das B\u00fcrgerrecht einr\u00fcckt sowie Genannter des Gr\u00f6\u00dferen Rats wird und sich (\u201evermutlich doch wohl zur Unterscheidung von anderen Herm\u00e4nnern\u201d) den Beinamen \u201eVON WIMPFFEN\u201d zulegt; und wie dessen Bruder HANS (sp\u00e4ter der \u00c4ltere genannt) eine LINDERIN oder LINDHAIMERIN heiratet, nach Italien zieht und 1504 sich als Fernh\u00e4ndler in Venedig niederl\u00e4sst.<\/strong><\/p>\n<p>Hier sei er\u00f6ffnend zur Veranschaulichung wieder der im Vorkapitel C. Leonhard und Heinrich gezeigte Stammbaum-Ausschnitt gezeigt:<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/wimpfen-geschichte.de\/von_wimpffen\/wp-content\/uploads\/2019\/06\/Scan-17.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"zoooom aligncenter wp-image-2744 size-large\" src=\"http:\/\/wimpfen-geschichte.de\/von_wimpffen\/wp-content\/uploads\/2019\/06\/Scan-17-1024x356.jpg\" alt=\"\" width=\"660\" height=\"229\" srcset=\"https:\/\/wimpfen-geschichte.de\/von_wimpffen\/wp-content\/uploads\/2019\/06\/Scan-17-1024x356.jpg 1024w, https:\/\/wimpfen-geschichte.de\/von_wimpffen\/wp-content\/uploads\/2019\/06\/Scan-17-300x104.jpg 300w\" sizes=\"(max-width: 660px) 100vw, 660px\" \/><\/a><\/p>\n<ul>\n<li><strong>Abb. D 1: <\/strong><strong>Auf die Generationen 2 bis 4 beschr\u00e4nkter Ausschnitt des Stammbaumes von J. W. St\u00f6r, versehen mit Nummern und Buchstaben als Findehilfen<\/strong>.<\/li>\n<\/ul>\n<p>In der nunmehr anstehenden Generation 4 erscheint bei St\u00f6r als Stammhalter ein HEINRICH\u00a0(4a), dessen Frau URSULA DAXIN gewesen ist und der zur Unterscheidung von seinem gleichnamigen Vater \u201aDER J\u00dcNGERE\u2019 genannt wird. Von diesem und einem seiner sechs Br\u00fcder, der &#8211; \u00fcbereinstimmend mit St\u00f6r &#8211; HAN\u00df (4f) hie\u00df, wei\u00df Sporhan-Krempel folgendes Habhafte und Wegweisende zu berichten:<br \/>\n<em>\u201eHeinrich und Hans &#8230; sind wichtig f\u00fcr die Familientradition. Sie sind beide Urenkel des Sigmund Hermann. Die alten Genealogien enthalten leider kaum Jahreszahlen, doch wenn man wei\u00df, da\u00df der Sohn<\/em>\u00a0(von Heinrich dem \u00c4lteren)<em>\u00a0Heinrich 1512 nach N\u00fcrnberg auswanderte, so darf man annehmen, da\u00df er etwa 1485 geboren wurde. Von ihm wird in der Familien-Genealogie gesagt, \u201aer sei der erste, der nach N\u00fcrnberg gekommen sei und sich Hermann von Wimpffen genannt habe\u2019, vermutlich doch wohl zur Unterscheidung von anderen Herm\u00e4nnern<\/em>.<em> Diesen Zusatz \u00fcbernahmen dann auch die anderen Mitglieder der Familie. Manchmal steht der Name voraus, manchmal hei\u00dft es auch nur \u201agenannt Hermann\u2019. Manchmal wird aber auch die Beif\u00fcgung weggelassen, denn mit der Zeit wurde das \u201avon Wimpffen\u2019 immer wichtiger und \u201aHermann\u2019 trat zur\u00fcck. &#8230; Heinrich in N\u00fcrnberg war mit einer Anna Daxin verheiratet. Er wurde 1515 B\u00fcrger zu N\u00fcrnberg und im selben Jahr auch Genannter des Gr\u00f6\u00dferen Rats. Er f\u00fchrte das Pr\u00e4dikat \u201aEhrbar\u2019. Im August 1532 starb er und wurde auf dem St. Johannesfriedhof begraben.\u201c<\/em><\/p>\n<p>Die Exaktheit all dieser Namens-, Daten- und Ortsangaben von Dr. Lore Sporhan-Krempel weisen darauf hin, dass diese auf ihr vorgelegenen N\u00fcrnberger Aktenunterlagen sowie Historikwerken basieren und ohne Zweifel somit als zuverl\u00e4ssig angesehen werden k\u00f6nnen. Die Richtigkeit dieser Einsch\u00e4tzung l\u00e4sst sich aus der pr\u00fcfenden Nachschau in den folgenden N\u00fcrnberger Geschichtsquellen ablesen:<br \/>\n&#8211; Laut Dr. Hans H. von Wimpffen (siehe in dessen Website\u00a0\u201ewimpffen.de\u201c (Rubrik\u00a0\u201eBiographien\u201c, betitelt &#8211; unter Hereinnahme auch von Heinrich Hermann den \u00c4lteren von Wimpffen &#8211; mit\u00a0\u201eDominicius Hermann von Wimpfen\u201c) ist des Letztgenannten B\u00fcrgeraufnahme im B\u00fcrgerbuch der Stadt N\u00fcrnberg folgenderma\u00dfen bezeugt:<em>\u00a0\u201eHainrich Herman von Wimpffen als der 6 a <\/em>(sexta = Freitag)<em> post invocavit ao 1515 b\u00fcrger geworden ist, ime zugelassen, sich desselben burgerrechten zu entledigen nach dreyen jaren, wenn er will,, mit bezalung der nachsteuer nach der newen ordnung, das ist 2ppro c <\/em>(=2 %)<em>.\u201c<br \/>\n<\/em>&#8211; In der mir vorliegenden Abschrift aus den \u201eGenealogischen Papieren von Wimpfen\u201d des Stadtarchivs N\u00fcrnberg, Blatt 40, die sich auf den \u201eExtract Mullneri Analium der L(\u00f6blichen) Reichs-Stadt N\u00fcrnberg, vierden und letzten Theils, pag. 2011b, ca. finem a(nn)o 1550\u201d bezieht, ist dieser im Jahr der von Sporhan-Krempel konstatierten B\u00fcrgerannahme 1515 in N\u00fcrnberg auch Genannter des Gr\u00f6\u00dferen Rats geworden.<br \/>\n&#8211; Laut Dr. Hans H. von Wimpffen (siehe in dessen Website\u00a0\u201ewimpffen.de\u201c, dort in Rubrik\u00a0\u201eBiographien\u201c, betitelt (unter Hereinnahme auch von Heinrich Hermann dem \u00c4lteren von Wimpffen) mit\u00a0\u201eDominicius Hermann von Wimpfen\u201c ist die Heinrichs B\u00fcrgeraufnahmees im B\u00fcrgerbuch der Stadt N\u00fcrnberg folgenderma\u00dfen bezeugt:<em>\u00a0\u201eHainrich Herman von Wimpffen als der 6 a <\/em>(sexta = Freitag)<em> post invocavit ao 1515 b\u00fcrger geworden ist, ime zugelassen, sich desselben burgerrechten zu entledigen nach dreyen jaren, wenn er will,, mit bezalung der nachsteuer nach der newen ordnung, das ist 2ppro c <\/em>(=2 %)<em>.\u201c<br \/>\n<\/em>&#8211; In der Schrift von Christoph Friedrich Gugel, \u201eNorischer Christen Freydh\u00f6fe Ged\u00e4chtnis &#8230;\u201d\u00a0(1682) unter Nr. 1030 ist die folgende auf dessen Tod bezogene \u00a0Eintragung zu entdecken:\u00a0<em>\u201eAnno Domini 1532 den 19. Tag Augusti starb Heinrich Hermann von Wimpffen.\u201d<\/em><em><br \/>\n<\/em>In der oben bereits herangezogenen Abhandlung von Dr. Hans H. von Wimpffen \u201eDominicus Hermann von Wimpfen\u201c schlie\u00dfen sich dann hinsichtlich dessen Tod und Begr\u00e4bnisses die folgenden Feststellungen an:<br \/>\n&#8211; Dieser habe zu Lebzeiten auf dem ber\u00fchmten Johannis-Friedhof zu N\u00fcrnberg ein Familiengrab erworben, das zu Anfang des 18. Jahrhunderts aufgelassen worden sei.<br \/>\n&#8211; \u00a0Bei Trechsel (gemeint: Johann Martin Trechsel genannt Gro\u00dfkopf: Verneuertes Ged\u00e4chtnis des N\u00fcrnbergischen Johannis-Kirch-Hofs mit Anhang &#8230; , 1736 Frankfurt am Main) werde auf Seite 262 Heinrichs Epitaph wie folgt beschrieben:<br \/>\n<em>\u201e<\/em><em>Auf dem 25sten mit Numero 1030 siehet man widerum in einer me\u00dfingenen, unter einer Pforte liegenden Tafel einen zierlichen Wappenschild, und im demselben einen aufspringenden Widder, mit gewundenen H\u00f6rnern und vorgeworffenen F\u00fcssen; oben \u00fcber stehet ein geschlossener Turnierhelm mit einem Wulst, auf welchem ein wachsender Widder zwischen zwey P\u00fcffels-H\u00f6rnern; An der Pforte ist oben zu lesen: AD 1562 den 19 Tag Augusti starb der Erbar Heinrich Herman von Wimpffen, dem Got gnedig sey, Amen.\u201c<br \/>\n<\/em>Dass das hier angegebene Todesjahr 1562 des Heinrich Hermann von Wimpffen nicht jenem von Sporhan-Krempel sowie Christoph Friedrich Gugel konstatierten solchen 1532 entspricht, d\u00fcrfte auf einen entweder vom Vorautor J. M. Trechsel oder dem Nachautor Dr. Hans H. von Wimpffen verurachten Lese- oder Wiedergabefehler zur\u00fcckzuf\u00fchren sein. Daf\u00fcr spricht vor allem das von allen drei Autoren \u00fcbereinstimmend mit 19. August angegebene Tages- und Monatsdatum dessen Todes.<br \/>\nLeider gibt die Beschreibung des Heinrich-Epitaphs durch J. M. Trechsel hinsichtlich der Gattin desselben namens ANNA oder URSULA DAX(IN) nichts her, obgleich, so ist in dessen nunmehr weitergef\u00fchrten Beschreibung zu erkennen, dass unter dem vorbeschriebenen Wappenschild mit Beitext noch sage und schreibe drei + zwei und damit insgesamt weitere f\u00fcnf solche vorhanden gewesen sind. Diese weisen jedoch in die n\u00e4chsten beiden Generationen 5 und 6 und bleiben hiermit der sp\u00e4teren Wiedergabe in den Kapiteln G. Wappenempfang und J. Christoph und Niclas vorbehalten, ausgenommen das mittlere der Dreiergruppe folgenderma\u00dfen erstbeschriebene: <em>\u201eauf dessen Mittleren ein Stuck von einem eckig gezogenen Quer-Balken, oben \u00fcber ein offener Turnierhelm mit einer Krone und auf dieser, ein zum Streit geschickter wachsender L\u00f6w.\u201c<\/em>\u00a0Da hier jedoch (wie auch bei den beiden rechts und links davon gelegenen Wappenschilden) die Namensangabe fehlt, au\u00dferdem mit den rudiment\u00e4ren Angaben (Wappenzeichen: St\u00fcck von einem eckig gezogenen Querbalken; Helm: offener Turnierhelm mit dar\u00fcber Krone sowie dann zum Streit geschickter L\u00f6we), nichts anzufangen ist, au\u00dferdem die Entsprechung zum im Stammbaum St\u00f6r (siehe in der Abb. D 1, dort unter 4a) im Wappenschild der ANNA DAXIN gezeigten schildf\u00fcllenden Dachs zu vermissen ist, bleibt die personale Zuordnung dieser hier in der Familiengrabst\u00e4tte der HERMANN VON WIMPFFEN leider offen. \u00a0 \u00a0<em>\u00a0\u00a0<\/em><\/p>\n<p>Welches imposante Bild die damalige an der Schwelle des zu Ende gegangenen Mittelalters und beginnenden Neuzeit gelegene Freie Reichsstadt N\u00fcrnberg geboten hat, in welcher sich HEINRICH DER J\u00dcNGERE HERMANN VON WIMPFFEN, wie er sich genannt hat, im Jahre 1512 niederlie\u00df, das zeigt die (in dessen Lebenszeit fallende) nachfolgend gezeigte fr\u00fcheste gedruckte Ansicht derselben:<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/wimpfen-geschichte.de\/von_wimpffen\/wp-content\/uploads\/2017\/10\/15a.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"zoooom alignnone wp-image-1814 size-large\" src=\"http:\/\/wimpfen-geschichte.de\/von_wimpffen\/wp-content\/uploads\/2017\/10\/15a-1024x607.jpg\" alt=\"\" width=\"660\" height=\"391\" srcset=\"https:\/\/wimpfen-geschichte.de\/von_wimpffen\/wp-content\/uploads\/2017\/10\/15a-1024x607.jpg 1024w, https:\/\/wimpfen-geschichte.de\/von_wimpffen\/wp-content\/uploads\/2017\/10\/15a-300x178.jpg 300w\" sizes=\"(max-width: 660px) 100vw, 660px\" \/><\/a><\/p>\n<ul style=\"list-style-type: disc;\">\n<li style=\"text-align: left;\"><strong>Abb. D 2: Die Freie Reichsstadt N\u00fcrnberg, betitelt mit &#8222;NUREMBERGA&#8220;, Holzschnitt aus der von Michael Wolgemut und Wilhelm Pleydenwurff illustrierten und 1493 bei Anton Koberger in N\u00fcrnberg gedruckten Weltchronik des Arztes und Humanisten Hartmut Schedel; Blick von S\u00fcdosten her; im Vordergrund rechts der Mitte die Galgenst\u00e4tte und ganz rechts der Hauptarm der in den Stadtbering eintretenden Pegnitz sowie dort der Herrensitz-Komplex der nach 1391 von Ulman Stromer begr\u00fcndeten <\/strong><strong style=\"font-weight: bold;\">Papierm\u00fchle (Haderm\u00fchle)<\/strong>, <b>wahrscbeinlich der erste solchen jenseits d<\/b><strong>er\u00a0Alpen<\/strong>.<b>\u00a0<\/b><\/li>\n<\/ul>\n<p>Der heute noch existierende wundervolle Johannis-Friedhof N\u00fcrnberg, der Ort der Grabstelle von HEINRICH HERMANN DEM J\u00dcNGEREN,\u00a0war jene vor dem Bering in der nordwestw\u00e4rtigen N\u00fcrnberger Vorstadt zwischen Kaiserburg und Pegnitz bestandene und nach der dortigen gleichnamigen Kirche Sankt Johannis des 13. Jahrhunderts benannte Begr\u00e4bnisst\u00e4tte, die zu den interessantesten Anlagen dieser Art geh\u00f6ren und auf der die meisten Gro\u00dfen N\u00fcrnbergs dessen Zeitalters, so etwa der Maler ALBRECHT D\u00dcRER (1471 &#8211; 1528) oder der Ratsherr und Humanist WILLIBALD PIRCKHEIMER (1470 &#8211; 1530) sowie auch in der Regel die Angeh\u00f6rigen der im sog. Kleinen Rat, einem Gremium vornehmlich von Gro\u00dfkaufleuten, sitzenden f\u00fchrenden Geschlechter, ihre letzte Ruhe gefunden haben. Das berichten heute noch die dort mit dem Jahr 1521 beginnenden Grabsteine, die zum Teil gl\u00e4nzende Werke Werke der Gie\u00dferkunst darstellende Bronze- oder Messingplatten mit Inschriften, Wappen und Reliefdarstellungen tragen. Hierzu sei gezeigt<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/wimpfen-geschichte.de\/von_wimpffen\/wp-content\/uploads\/2017\/10\/15b.jpg\" rel=\"zoooom\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone wp-image-1815 size-large\" src=\"http:\/\/wimpfen-geschichte.de\/von_wimpffen\/wp-content\/uploads\/2017\/10\/15b-1024x795.jpg\" alt=\"\" width=\"660\" height=\"512\" srcset=\"https:\/\/wimpfen-geschichte.de\/von_wimpffen\/wp-content\/uploads\/2017\/10\/15b-1024x795.jpg 1024w, https:\/\/wimpfen-geschichte.de\/von_wimpffen\/wp-content\/uploads\/2017\/10\/15b-300x233.jpg 300w, https:\/\/wimpfen-geschichte.de\/von_wimpffen\/wp-content\/uploads\/2017\/10\/15b.jpg 1549w\" sizes=\"(max-width: 660px) 100vw, 660px\" \/><\/a><\/p>\n<ul style=\"list-style-type: disc;\">\n<li><strong>Abb. D 3: Teilbereich des N\u00fcrnberger Johannis-Friedhofes mit Kreuzigungsgruppe und darunter einer Gruppe liegender <strong>m\u00e4chtiger G<\/strong>rabsteine, die, indem sie metallene Inschriftplatten tragen, zu Epitaphen ausgebildet sind; im Hintergrund der Bering und dar\u00fcber die Kaiserburg N\u00fcrnberg; Aquarell von J. A. Klein von 1809 (im Kabinett des Germanischen Nationalmuseums N\u00fcrnberg).<\/strong><\/li>\n<\/ul>\n<p>Laut Lore Sporhan-Krempel und urkundlich zweifelsfrei best\u00e4tigt, sind also die Augsburger HERMANN oder auch, wie diese in den Anf\u00e4ngen ihrer Ausf\u00fchrungen sagt, H\u00d6RMANN, \u00fcber die Person von HEINRICH HERMANN (sp\u00e4ter DER \u00c4LTERE) im Jahr 1512 nach N\u00fcrnberg gekommen. Dieses ist ein zentrales historisches Faktum, das, um es hier noch einmal deutlich herauszustellen, weder von Aubert Des Bois, noch von dessen Adepten Von Wurzbach konstatiert wird. Denn der Erstgenannte spricht, bezogen auf seinen (in dessen \u00a0Generation II rangierenden) CHARLES-AUGUSTE (KARL AUGUST) DE WIMPFFEN nur davon, dass dieser 1381 in N\u00fcrnberg MARIE-EVE BARONNE DE RUSECK geheiratet habe und deren Sohn FR\u00c9D\u00c9RIC AUGUSTE (FRIEDRICH AUGUST) DE WIMPFFEN (Generation III) in den Senat von N\u00fcrnberg eingetreten sei. Und der Zweitgenannte spricht genau so lediglich davon, dass KARL AUGUST (Generation II) es auch sein soll\u00a0(also nur im Konjunktiv!), welcher der Erste mit seiner Familie bleibenden Wohnsitz in der damaligen freien Reichsstadt N\u00fcrnberg genommen habe und dessen Sohn FRIEDRICH AUGUST (Generation III) ist von Wurzbach in seinem I. Stammbaum als \u201eSenator der Stadt N\u00fcrnberg\u201d betitelt. Somit ist bei beiden nirgendwo von dem die Rede, was als historisch verb\u00fcrgt betrachtet werden kann, n\u00e4mlich die vor der Einwanderung von HEINRICH (DEM \u00c4LTEREN) des Jahres 1512 in N\u00fcrnberg \u00fcber zumindest vier Generationen hinweg gegangene Ans\u00e4ssigkeit der Hermann in der Freien Reichstadt Augsburg. Und das was\u00a0erst zu Beginn des 16. Jahrhunderts Realit\u00e4t angenommen hat, n\u00e4mlich die Zuwanderung der Hermann in N\u00fcrnberg, widerspricht ganz eindeutig dem, was aus den Angaben von Aubert Des Bois und Adepten geschlossen (Falsches also!) werden muss, wonach KARL AUGUST der Generation II 1352 geboren ist,\u00a01381 geheiratet hat und als Erster des Geschlechts mit Familie in N\u00fcrnberg zugezogen sei, woraus sich f\u00e4lschlicherweise in etwa das ausgehende 14. bis beginnende 15. Jahrhundert als Zeitraum der dortigen Zuwanderung und somit eine der Wirklichkeit zuwiderlaufende zeitliche Vorverschiebung von etwas mehr als einem Jahrhundert ergibt.<\/p>\n<p>Mit dem Datum 1512 taucht bei Sporhan-Krempel und \u00fcberhaupt erstmals eine \u00fcber das Werden der Von Wimpffen berichtende nachgewiesene genaue Jahresangabe auf. Aus dieser Auswanderung heraus wuchs der Anbeginn der \u00c4nderung des Urnamens HERMANN-H\u00d6RMANN zun\u00e4chst in Form des Anh\u00e4ngens des, wie Sporhan-Krempel es ausdr\u00fcckt, Zusatzes in Form der Herkunftsbezeichnung VON WIMPFFEN an diesen, wohlgemerkt nicht als Adelsbezeichnung, so wie das von Aubert Des Bois und auch seitens\u00a0der anderen Autoren der Autorengruppe 1 ab Anbeginn durch das stetig beigegebene VON WIMPFFEN und auch bei der Nennung all der ebenso alle aus dem Adel stammenden Ehefrauen der Stammtr\u00e4ger geschieht. Diese im Zuge der Abwanderung nach N\u00fcrnberg erfolgte Namenserweiterung vollzog sich in etwa ein Jahrhundert nach dem laut Sporhan-Krempel anfangs des 15. Jahrhunderts geschehenen Weggang des Ahnen SIGMUND HERMANN von Wimpfen nach Augsburg und wie schon gesagt (erst!) in der vierten und nicht schon, wie von Aubert Des Bois und Adepten unrichtigerweise ausgesagt ist, in der zweiten Generation.<\/p>\n<p>Laut R\u00fcdiger J\u00fclch \u201eDie Entwicklung des Wirtschaftsplatzes Wimpfen bis zum Ausgang des Mittelalters\u201c (1961) ist in einer Eintragung des Heilbronner Urkundenbuches des Jahres 1517 ein \u201eHERMANN HEINRICH VON WIMPFEN, B\u00fcrger zu N\u00fcrnberg\u201d aufgef\u00fchrt, dessen Person h\u00f6chstwahrscheinlich mit HEINRICH HERMANN VON WIMPFFEN identisch ist und was als Indiz daf\u00fcr gelten k\u00f6nnte, dass dieser &#8211; wie sein Vorfahr Sigismund sowie, wie es sich noch zeigen wird, seine direkten und zahlreichen indirekten Nachkommen in mindestens drei Generationen &#8211; Handelsmann, sprich Fernkaufmann, gewesen ist. Zwar finden sich in dieser Heilbronner Eintragung der Vor- und Nachname ausgetauscht, ein Umstand, der jedoch in Anbetracht deren bei den laut Sporhan-Krempel urkundlichen Namensnennungen wechselnden Positionierung als unerheblich angesehen werden kann, zumal denn auch die Datierung 1517 in das \u00fcbern\u00e4chste Jahr nach der Zuerkennung des N\u00fcrnberger B\u00fcrgerrechts an den Besagten f\u00e4llt. Genau so d\u00fcrfte die wiederum unterschiedliche Angabe des Vornamens von dessen Gattin, hier URSULA bei St\u00f6r, dort ANNA bei Sporhan-Krempel, die Glaubw\u00fcrdigkeit beider Quellen nicht mindern, was bereits aus einer an fr\u00fcherer Stelle gegebenen diesbez\u00fcglichen Begr\u00fcndung hervorgeht.<\/p>\n<p>Versucht man, der sich hier aufdr\u00e4ngenden Frage nachzugehen, woher HEINRICH (DES J\u00dcNGEREN) HERMANN (VON WIMPFFEN) Ehefrau stammte und welcher Abstammung diese gewesen ist, und begibt man sich zu diesem Zweck zun\u00e4chst auf die Suche in Namensverzeichnissen der Stadt (des Zuzuges von Heinrich) N\u00fcrnberg deren von ca. dem letzten Viertels des 15. bis zum Ende der ersten H\u00e4lfte des 16. Jahrhunderts gegangenen Lebenszeitraumes, so l\u00e4sst sich deren M\u00e4dchenname DACHS oder, wie St\u00f6r und auch Sporhan-Krempel schreiben, DAX nirgends finden. Anders ist es jedoch in solchen der Stadt (des Wegzuges von Heinrich) Augsburg. Somit muss man annehmen, dass Heinrich beim Zuzug nach N\u00fcrnberg 1512 eher bereits schon verheiratet gewesen ist und die URSULA DAXIN eher aus Augsburg denn aus N\u00fcrnberg stammte. Daf\u00fcr spricht dazuhin der Umstand, dass wir bei der Suche in dem an sp\u00e4terer Stelle und insbesondere in Kapitel H. Kaufbeuren-Augsburger H\u00f6rmann ma\u00dfgeblich herangezogenen zweib\u00e4ndigen Untersuchung von Wolfgang Reinhard (Herausgeber) \u201eAugsburger Eliten des 16. Jahrhunderts Proposographie wirtschaftlicher und politischer F\u00fchrungsgruppen 1500 &#8211; 1620\u201c (1996) f\u00fcndig werden, wenngleich, was die dort auffindbaren nicht mehr als drei Personen des Nachnamens DACHS betrifft, jeweils nur d\u00fcrftige direkte personenm\u00e4\u00dfige Angaben vorliegen:<br \/>\nDort st\u00f6\u00dft man im Namens-Register (nicht unter den in der Prosopographie erscheinenden Angeh\u00f6rigen der Elite) zun\u00e4chst auf<br \/>\n&#8211; a. GEORG DACHS (siehe Lfdnr. 670 und 671): Dieser heiratet 1551 die einer Augsburger protestantischen Patrizierfamilie entstammende SIBILLA LANGENMANTEL; deren Vater ist JOACHIM I LANGENMANTEL (1500 &#8211; 1559), welcher 1526 sich mit VERONIKA WELSER (stammend also aus einer Kaufmannsfamilie von Weltgeltung) verheiratet hat und sich 1536 in Frankfurt a. M. beim Schmalkaldischen Bundestag aufh\u00e4lt, d. h. dort als politischer Vertreter der Reichsstadt Augsburg fungiert. Und \u00fcber Sibillas Bruder JOACHIM II LANGENMANTEL (1528 &#8211; 1596) ist zu erfahren, dass er sich 1554 mit REGINA REIHING (Augsburger Kaufmannsfamilie, die 1538 dort ins Patriziat aufgenommen wird) verheiratet hat und Inhaber einer Handelsfirma gewesen ist, die allerdings 1561 in Konkurs geriet. Au\u00dferdem ist aufgef\u00fchrt<br \/>\n&#8211; b. BALTASAR DACHS (siehe Lfdnr. 1215): Ob dieser in einem Verwandtschaftsverh\u00e4ltnis zu a und zu c steht, l\u00e4sst sich nicht eruieren. Dieser erscheint 1595 als Testamentszeuge in Bezug\bsetzung zur der Augsburger Kaufleutezunft- und Kaufleutestube angeh\u00f6renden Kaufmanns- und Mehrer-Familie des MARKUS I SITZINGER (1545 &#8211; 1623); N\u00e4heres \u00fcber die hohe Rangstellung der sog. Mehrer ist im sp\u00e4teren Kapitel H. Kaufbeuren-Augsburger H\u00f6rmann zu finden.\u00a0\u00dcberraschenderweise, da namensgleich mit der Gattin des HEINRICH HERMANN VON WIMPFFEN, st\u00f6\u00dft man noch auf<br \/>\n&#8211; c. URSULA DACHS (siehe Lfdnr. 1253 und 888): Diese ist jedoch mit einem ULRICH II STENGLIN verheiratet gewesen. \u00dcber beider Person ist leider nichts Weiteres mehr zu finden. Ausf\u00fchrlich beschriebenen findet sich jedoch deren Ehemannes Bruder namens MARKUS I STENGLIN (siehe insbes. unter Lfdnr. 1252 und 1257). \u00dcber diesen ist angegeben, dass er 1494 geboren und am 14. 11. 1559 gestorben sowie protestantischen Glaubens gewesen ist, in Augsburg das B\u00fcrgerrecht besessen hat und dort von 1541 bis 1559 als Mitglied der Kaufleutestube nachgewiesen ist. Des Letztgenannten zweit\u00e4ltester Sohn DR. LUKAS STENGLIN (siehe Lfdnr. 1254) heiratete 1551 FELICITAS WALTHER, die einer ausgepr\u00e4gt dem (auch Fern-)Kaufmannsberuf huldigenden, in der Kaufleutezunft und -stube Augsburg vertretenen und 1538 in Patriziat aufgenommen Familie der WALTHER angeh\u00f6rte. Weil einer der vielen Enkel des HEINRICH und der URSULA eine WALTHERIN geheiratet hat, werden wir im vorgenannten Kapitel H. Kaufbeuren-Augsburger H\u00f6rmann auf diese Familie\u00a0noch ausf\u00fchrlich sto\u00dfen!<br \/>\nWenngleich sich zwischen diesen drei Augsburger Namenstr\u00e4gern des 16. Jahrhunderts GEORG, BALTHASAR und URSULA DACHS ein genealogischer Konnex so wenig wie zwischen diesen und der Gattin URSULA DACHS des von Augsburg gekommenen und sich in N\u00fcrnberg 1512 niedergelassenen HEINRICH HERMANN (D. J.) VON WIMPFFEN herstellen l\u00e4sst, ist man versucht, dies aus dem folgenden Grund dennoch zu tun: Aus den Sachangaben \u00fcber\u00a0diese vier Personen gleichen Nachnamens l\u00e4sst sich bez\u00fcglich allen (ausgenommen BALTHASAR, der aber immerhin Kontakte zu Kaufmannsfamilien hoher Rangstellung gehabt hat) die Hinneigung zum gesellschaftlichen Aufstieg mittels Erheiratung von im Kaufmannsberuf t\u00e4tigen und gesellschaftlich im Aufstieg begriffenen Partnern herauslesen, was eine Parallelit\u00e4t in der Ehe zwischen URSULA DACHS und HEINRICH HERMANN (VON WIMPFFEN) findet!<\/p>\n<p>Der zweitletzte Satz in Sporhan-Krempels Angaben zur Person des vorgenannten Augsburg-N\u00fcrnberg-Auswanderers HEINRICH (DES J\u00dcNGEREN), um nun wieder ganz zu diesem zur\u00fcckzukehren, weist aus, dass dieser mit der Aufnahme in das N\u00fcrnberger B\u00fcrgerrecht ca. drei Jahre nach seiner Zuwanderung und der im gleichen Jahr 1515 erfolgten Erhebung zum Genannten des Gr\u00f6\u00dferen Rats sowie der Einstufung in die Standesgruppe der sog. Ehrbarkeit oder des Zweiten Standes die von ihm dort als solcher erreichbare h\u00f6chste Sprosse in der Leiter des gesellschaftlichen und politischen Aufstieges in die einige hundert Familien umfassende Gruppe der sog. Zweiten oder Ehrbaren Geschlechter N\u00fcrnbergs erreicht hatte. H\u00f6her stand dort nur die kleine Gruppe der alteingesessenen sog. Vordersten oder auch Ersten Geschlechter, die sich selbst nach r\u00f6mischem Vorbild ab der Renaissance, d. h. ab ca. dem beginnenden 16. Jahrhundert, auch Patrizier nannten. Diese umfassten zun\u00e4chst 22, sp\u00e4ter 26 und schlie\u00dflich ab 1521 insgesamt 42 Familien, denen (au\u00dfer ab 1370 in den Kleinen Rat gew\u00e4hlten 8 sog. Genannten der Handwerke) allein Sitz und Stimme im machtpolitisch an der Spitze stehenden sog. Inneren oder Engeren oder auch Kleineren Rat zustand. Wenn Aubert Des Bois vom Eintritt seines FRIEDRICH AUGUST VON WIMPFFEN in den \u201eSenat von N\u00fcrnberg\u201d (das franz\u00f6sische Wort \u201eS\u00e9nat\u201d l\u00e4sst sich in kein anderes Wort \u00fcbersetzen) bzw. Wurzbach in seiner I. Stammtafel den schillernden Titel \u201eSenator von N\u00fcrnberg\u201d verwendet (siehe dar\u00fcber im vorangehenden Kapitel C. Leonhard und Heinrich), so k\u00f6nnten diese zwar durchaus an den machtpolitisch und gesellschaftlich bedeutenderen \u201eKleineren Rat\u201d denken, zumal der Zweitgenannte expressis verbis und damit ganz eindeutig \u00fcberh\u00f6hend auch davon spricht, dass nach ihrer Wohnsitznahme dort <em>\u201edie<\/em> <em>Familie nahezu drei Jahrhunderte hindurch unter den Patriziern N\u00fcrnbergs erscheint\u201d.<\/em><\/p>\n<p>Immerhin passt die letztgenannte Formulierung auf alle F\u00e4lle zu der Tatsache, dass die Nachkommen des HEINRICH HERMANN (VON WIMPFFEN) der Generation 4 \u00fcber die n\u00e4chsten drei Generationen 5, 6 und 7 hinweg von der ihnen in jedem Fall gegebenen M\u00f6glichkeit, in diese h\u00f6chsten Kreise der Ersten sog. patrizischen Geschlechter durch Heirat hineinzugelangen und damit allerh\u00f6chstes Ansehen zu genie\u00dfen sowie immer wieder in hohe bis sehr hohe Stadt\u00e4mter aufzusteigen und den Besitz und das Sozialprestige mehren zu k\u00f6nnen, regsten Gebrauch machten. Darauf weist G. E. Waldau, \u00fcbereinstimmend mit den oben bereits dargelegten Angaben von Sporhan-Krempel, folgenderma\u00dfen hin:<br \/>\n<em>\u201eEr <\/em>(gemeint der j\u00fcngere Heinrich) <em>wurde 1515 Genannter des gr\u00f6\u00dferen Raths, und seine<\/em> <em>Nachkommen haben sich bei uns bald mit den besten adelichen und rathsf\u00e4higen Familien, den <u>D\u00f6rrern<\/u>, <u>Groland<\/u>, <u>Pfinzing<\/u>, <u>Behaim<\/u>, <u>Kre\u00df<\/u>, <u>L\u00f6ffelholz<\/u>, <u>Tucher<\/u> u. a. <\/em>(die Unterstreichungen stellen Hervorhebungen des Verfassers dar) <em>verheirathet und verschw\u00e4gert.\u201d<br \/>\n<\/em>Dass der konkret auf sieben N\u00fcrnberger Patrizierfamilien bezogene zweite Teil der vorstehenden Feststellung ohne jeglichen Abstrich zutrifft, wird bei der Fortf\u00fchrung des Stammbaums von St\u00f6r dadurch evident werden, dass dort, wie schon in Kapitel A. Grundlegendes angek\u00fcndigt, alle diese Namen N\u00fcrnberger Patrizierfamilien sukzessive \u00fcber die Generationen 5 \u2013 7 hinweg im Zusammenhang mit Eheschlie\u00dfungen von m\u00e4nnlichen wie weiblichen Abk\u00f6mmlingen der HERMANN (VON WIMPFFEN) auftauchen werden. Sicher erscheint auch die aus der raschen Aufnahme in das B\u00fcrgerrecht und dem Erscheinen im gleichen Jahr als Genannter des Gr\u00f6\u00dferen Rates zu schlie\u00dfende Tatsache, dass Heinrich der \u00c4ltere bereits bei seinem Zuzug nach N\u00fcrnberg \u00fcber ein bedeutendes Ansehen sowie ziemliche pekuni\u00e4re Mittel und\/oder sonstiges Verm\u00f6gen verf\u00fcgt haben muss, das er, wie sich noch zeigen wird, im Fernhandel erworben hat.<\/p>\n<p>Was die im Stammbaum aufgef\u00fchrten sieben Geschwister dieses j\u00fcngeren HEINRICH der Generation 4 betrifft, so sollen diese hier im Einzelnen wegen ihrer zusammen mit ihren Ehepartnern gro\u00dfen F\u00fclle nicht aufgef\u00fchrt werden, zumal deren Namen und Wappenzeichen ja durch Nachschau im Stammbaum St\u00f6r (siehe Abb. D 1) ermittelt werden k\u00f6nnen. Darunter finden sich allein sechs Br\u00fcder (4b, 4c, 4e, 4f, 4g, 4h) und nur eine Schwester namens MARIA (4d). \u00dcber den unter 4f zu findenden Bruder des j\u00fcngeren Heinrich namens HAN\u00df (sp\u00e4ter der \u00c4ltere genannt) wei\u00df Sporhan-Krempel die folgende aufschlussreiche und unbezweifelbar richtige Aussage zu machen, welche die Berufst\u00e4tigkeit sowohl des HEINRICH als auch dessen Bruders HAN\u00df als Fernh\u00e4ndler verifiziert: \u201e<em>Heinrichs Bruder <\/em>(gemeint HAN\u00df, bei ihm HANS geschrieben),<em> verheiratet mit einer ANNA <\/em>(bei St\u00f6r BARBARA)\u00a0<i>LINDERIN\u00a0<\/i>(bei St\u00f6r LINDENMAIRIN)<em>, zog nach Italien und lie\u00df sich 1504 in Venedig nieder. Diese beiden Auswanderungen<\/em> <em>nach N\u00fcrnberg und Venedig sprechen daf\u00fcr, da\u00df die Hermann Kaufleute, Fernh\u00e4ndler waren.\u201c \u00a0<\/em>An sp\u00e4terer Stelle nennt Sporhan-Krempel diesen Han\u00df der Generation 4 im Blick auf seine Niederlassung in Venedig den \u201eItalienfahrer\u201c.<\/p>\n<p>Siehe hierzu die<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter wp-image-2750\" src=\"http:\/\/wimpfen-geschichte.de\/von_wimpffen\/wp-content\/uploads\/2019\/06\/Scan-18.jpeg\" alt=\"\" width=\"566\" height=\"379\" srcset=\"https:\/\/wimpfen-geschichte.de\/von_wimpffen\/wp-content\/uploads\/2019\/06\/Scan-18.jpeg 2135w, https:\/\/wimpfen-geschichte.de\/von_wimpffen\/wp-content\/uploads\/2019\/06\/Scan-18-300x201.jpeg 300w, https:\/\/wimpfen-geschichte.de\/von_wimpffen\/wp-content\/uploads\/2019\/06\/Scan-18-1024x686.jpeg 1024w\" sizes=\"(max-width: 566px) 100vw, 566px\" \/><\/p>\n<ul>\n<li><strong>Abb. D 4: Der im Stammbaum St\u00f6r in der Generation 4 zu findende Bruder des Stammtr\u00e4gers HEINRICH D. J., der sog. Italienfahrer HAN\u00df mit seiner Gattin BARBARA LINDENMAIRIN<\/strong>.<\/li>\n<\/ul>\n<p>Somit hatten die Hermann sich h\u00f6chstwahrscheinlich ununterbrochen seit ihren Anf\u00e4ngen in Augsburg und gar zuvor schon in ihrem Herkunftsort Wimpfen \u00fcber die ganze Zeit und alle Generationen hinweg in jenem ebenso lukrativen wie risikoreichen Erwerbsbereich des Fernhandels eingebracht, aus dem &#8211; bezogen auf die Freie Reichsstadt N\u00fcrnberg &#8211; die gefl\u00fcgelte Rede \u201eN\u00fcrnberger Tand geht durch alle Land\u201d herausgewachsen ist. Zur Illustration der Bedeutung N\u00fcrnbergs als Stadt herausragenden Fernhandels sei ein um 1525\/30 entstandener und so mit der von ca. 1485 bis 1532 gegangenen Lebenszeit des HEINRICH HERMANN VON WIMPFFEN, wie er sich jetzt namenserweiternd nannte, korrespondierender Bildausschnitt aus einem fr\u00fchneuzeitlichen Holzschnitt mit erl\u00e4uterndem zeitgen\u00f6ssischem Text gezeigt:<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/wimpfen-geschichte.de\/von_wimpffen\/wp-content\/uploads\/2017\/10\/15c.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"zoooom alignnone wp-image-1816 size-large\" src=\"http:\/\/wimpfen-geschichte.de\/von_wimpffen\/wp-content\/uploads\/2017\/10\/15c-771x1024.jpg\" alt=\"\" width=\"660\" height=\"877\" srcset=\"https:\/\/wimpfen-geschichte.de\/von_wimpffen\/wp-content\/uploads\/2017\/10\/15c-771x1024.jpg 771w, https:\/\/wimpfen-geschichte.de\/von_wimpffen\/wp-content\/uploads\/2017\/10\/15c-226x300.jpg 226w, https:\/\/wimpfen-geschichte.de\/von_wimpffen\/wp-content\/uploads\/2017\/10\/15c.jpg 1348w\" sizes=\"(max-width: 660px) 100vw, 660px\" \/><\/a><\/p>\n<ul style=\"list-style-type: disc;\">\n<li><strong>Abb. D 5: Die K\u00fcnste. Ausschnitt aus einem Holzschnitt von Georg Pencz von um 1525\/30 mit<\/strong><strong>\u00a0von <\/strong><strong>dem Theologen und Universit\u00e4tslehrer, Dichter und Begr\u00fcnder der nationalen deutschen Geschichtsschreibung sowie Gro\u00dfen des Humanismus\u00a0Jacob Wimpheling (\u2217 1450 und\u00a0\u2020\u00a01528 in Schlettstadt im Elsass) stammenden erkl\u00e4renden Worten.<\/strong><\/li>\n<\/ul>\n<p>Die dem Holzschnitt angef\u00fcgten Worte des JACOB WIMPHELING stellen die Bedeutung N\u00fcrnbergs als eine der f\u00fchrenden europ\u00e4ischen Handelsst\u00e4dte und St\u00e4tte zusammenstr\u00f6menden Reichtums heraus, woraus es sich versteht, warum wohl der j\u00fcngere Heinrich gerade N\u00fcrnberg als neuen Ort seiner fernkaufm\u00e4nnischen Bet\u00e4tigung ausgesucht hat, n\u00e4mlich aus der Hoffnung auf Mehrung von Gut und Einfluss und Ansehen. Was den Warenhandel angeht, so war laut dem instruktiven Werk des Franz Prinz zu Sayn-Wittgenstein (\u201eReichsst\u00e4dte.\u00a0Patrizisches Leben von Bern bis L\u00fcbeck\u201c &#8211; 1965 &#8211; ; dort: \u201eN\u00fcrnberg\u201c) N\u00fcrnberg \u201edie bedeutendste unter den Reichsst\u00e4dten&#8220;, Augsburg hingegen, von dem HEINRICH HERMANN VON WIMPFFEN hergekommen ist, \u201eder bedeutendste Platz der Hochfinanz&#8220;. Und in der richtungsweisenden Betrachtung von Michael Dieffenbacher des Jahres 2010 im Historischen Lexikon Bayerns &#8211; Lexikon N\u00fcrnberg &#8211; \u201eN\u00fcrnberg, Reichsstadt: Handel\u201c ist zu entnehmen, dass N\u00fcrnberg seine \u00fcberragende Bedeutung im Hoch- bis Sp\u00e4tmittelalter als \u00fcberregionaler Gro\u00df- und Fernhandelsplatz seiner g\u00fcnstigen geographischen Lage einerseits und der vielseitigen Produktion seines bestentwickelten Handwerks andererseits zu verdanken habe. Die bevorzugten Handelsr\u00e4ume N\u00fcrnbergs seien im 14. und 15. Jahrhundert das Gebiet am Ober- und Niederrhein, Flandern, S\u00fcdfrankreich, Norditalien, \u00d6sterreich, B\u00f6hmen, Ungarn und Polen gewesen; im 15. Jahrhundert habe sich der Handel nach Italien (vor allem nach Venedig) verst\u00e4rkt und seit dem fr\u00fchen 16. Jahrhundert seien Spanien und Portugal mit ihren im Entstehen begriffenen \u00fcberseeischen Kolonialgebieten einbezogen worden. Bis ins fr\u00fche 16. Jahrhundert sei der N\u00fcrnberger Handel vornehmlich von den dortigen patrizischen Familiengesellschaften als Messehandel unter Bevorzugung der Messen in Linz, N\u00f6rdlingen, Frankfurt a. M., Naumburg und Leipzig, aber auch Genf, Lyon und Antwerpen ausge\u00fcbt worden. Die N\u00fcrnberger Kaufleute importierten einerseits Waren zur Versorgung der einheimischen Bev\u00f6lkerung mit Nahrungs- und Bekleidungsmitteln sowie Luxuswaren und belieferten die N\u00fcrnberger Handwerker mit den notwendigen Rohstoffen (Metallen, Wolle, Farben) und exportierten andererseits die in der Stadt hergestellten Produkte bester Qualit\u00e4t (insbesondere Metallwaren aller Art, Textilien, Waffen). Zudem \u00fcbten die Kaufleute die internationale Verteilerrolle als Zwischenh\u00e4ndler aus. Zum von den im Umgang mit dem Geld erfahrenen Fernkaufleuten ausge\u00fcbten Handel kamen wachsend Finanzgesch\u00e4fte. In Ermangelung von direkt auf die Person des HEINRICH HERMANN (VON WIMPFFEN) und seines Bruderas HAN\u00df bezogenem Bildgut sei hier ersatzweise eine zu diesen beiden Handelsleuten berufsm\u00e4\u00dfig passende Bilddarstellung eingef\u00fcgt, die der o. a. handelshistorischen Betrachtung von Michael Dieffenbacher entnommen wurde:<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/wimpfen-geschichte.de\/von_wimpffen\/wp-content\/uploads\/2019\/03\/Nuernberger_Kaufmann_1426.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone wp-image-2046 size-full\" src=\"http:\/\/wimpfen-geschichte.de\/von_wimpffen\/wp-content\/uploads\/2019\/03\/Nuernberger_Kaufmann_1426.jpg\" alt=\"\" width=\"785\" height=\"1000\" srcset=\"https:\/\/wimpfen-geschichte.de\/von_wimpffen\/wp-content\/uploads\/2019\/03\/Nuernberger_Kaufmann_1426.jpg 785w, https:\/\/wimpfen-geschichte.de\/von_wimpffen\/wp-content\/uploads\/2019\/03\/Nuernberger_Kaufmann_1426-236x300.jpg 236w\" sizes=\"(max-width: 785px) 100vw, 785px\" \/><\/a><\/p>\n<ul style=\"list-style-type: disc;\">\n<li><strong>Abb. D 6: N\u00fcrnberger Kaufmann, 1426; dessen Metier erkennbar an der am G\u00fcrtel befestigten <\/strong><strong><strong>gro\u00dfen G<\/strong>eldtasche sowie den ihn umgebenden Warenbeh\u00e4ltnissen (Fass, S\u00e4cke, Schn\u00fcrb\u00fcndel, m\u00e4chtige Spanschachteln); Druck nach einer Darstellung im Hausbuch der Mendelschen Zw\u00f6lfbr\u00fcderstiftung, Band 1, N\u00fcrnberg 1426 &#8211; 1549<\/strong>.<\/li>\n<\/ul>\n<p>Hinzu trat dann vor allem noch das vielseitige Engagement gewisser N\u00fcrnberger Fern- und Gro\u00dfh\u00e4ndlerfamilien in fast allen europ\u00e4ischen sog. Montanrevieren als Unternehmer oder Erzh\u00e4ndler: So waren es zun\u00e4chst schon ab dem 14. Jahrhundert neben zwei anderen solchen insbesondere die STROMER, welche die Eisenerzf\u00f6rderung\u00a0in der dem gro\u00dfen N\u00fcrnberger Reichsst\u00e4dtischen Landgebiet ostw\u00e4rtig sich anschlie\u00dfenden Oberpfalz, dem \u201eRuhrgebiet des Mittelalters\u201c, \u00fcber die 1387 geschlossene \u201eOberpf\u00e4lzer Hammereinung\u201c dominierten. Dieser f\u00fcgten sich in den nachfolgenden drei Jahrhunderten mehr oder minder erfolgreich und dauerhaft zahlreiche weitere N\u00fcrnberger Patrizierfamilien an, indem sie an den Wasserl\u00e4ufen des umf\u00e4nglichen N\u00fcrnberger Landgebietes eine stattliche Zahl von sehr effektiven sog. Hammerm\u00fchlen errichteten und betrieben. Diese dienten nicht nur der Erzeugung der unentbehrlichen Metalle wie vor allem Eisen und Kupfer, dazuhin preiswerter wie qualit\u00e4tvoller Messer, Nadeln, N\u00e4geln, Stiften, jetzt durch Schmieden per Wasserrad statt m\u00fchsam per Menschenhand sowie Draht- und Drahterzeugnissen durch Ziehen u. \u00e4. m., auch zur massenhaften Herstellung von f\u00fcr das Nachrichtenwesen der Zeit schon unentbehrlich gewordenen Papier aus Lumpen und Stoffresten (Hadern) statt bisher dem aus Tierh\u00e4uten hergestellten teuren Pergament; hinzu kamen Glaserzeugnisse wie Spiegel und Fensterscheiben. Vielfach wurde diesen Hammerm\u00fchlenpl\u00e4tzen bzw. den Orten derselben reputierliche bis schlosshafte Land- und Sommersitze angef\u00fcgt. Nicht im Einzelnen zu reden dar\u00fcber, wie andere N\u00fcrnberger Patrizierfamilien, darunter z. B. die oben erw\u00e4hnten &#8211; Mischkonzerne f\u00fcr Fernhandel, Bergbau und H\u00fcttenwesen betreibenden &#8211; BEHAIM und noch mehr die TUCHER, im 15.\/16. Jahrhundert sich in den Bergwerkrevieren Salzburgs, K\u00e4rntens und der Steiermark und in gewissen Kupferrevieren Th\u00fcringens und B\u00f6hmen sowie in Silberminen des Erzgebirges und schlesischen Goldrevieren beherrschend bet\u00e4tigten oder auch Zinnober und Quecksilber aus Bergwerken Sloveniens nach Antwerpen und Lyon verhandelten..<\/p>\n<p>Wichtig zu wissen ist noch folgendes Weitere:<br \/>\nDie Bet\u00e4tigung der Hermann von Wimpffen als Fernh\u00e4ndler wird in der Weiterf\u00fchrung des Stammbaumes fortdauern. Man ist im Blick auf den Fernh\u00e4ndler-Beruf vom Bruder des HEINRICH namens HANS (bei St\u00f6r HAN\u00df geschrieben) zwar versucht, die von diesem erheiratete BARBARA\u00a0oder ANNA LINDER\u00a0(bzw. LINDENMAIRIN) der aus Posen stammenden Fernh\u00e4ndler-Familie der LINDNER zuzuweisen, aus der die Tochter des Posener Fernh\u00e4ndlers CHRISTOPH LINDNER namens SABINA 1585 den als Sch\u00f6ffe am N\u00fcrnberger Bauerngericht und sp\u00e4ter als sog. Alter Genannter des Kleinen Rates amtierenden PAUL I. PFINZING (1554 &#8211; 1599) zur Frau genommen hat. Die Divergenz\u00a0insbesondere des Nachnamens (Sporhan-Krempel: LINDER; St\u00f6r: LINDENMAIRIN = LINDENMAIR; obiger Zielname: LINDER) l\u00e4sst denn doch Zweifel an der Richtigkeit dieser Zuordnung aufkommen. In der auf das 16. und beginnende 17. Jahrhundert bezogenen Proposographie von Wolfgang Reinhard finden sich in Aug\bsburg sowohl eine Reihe LINDENMAIR als auch ganz wenige LINDER sowie auch einige LINDNER, die immerhin alle ausnahmslos, m\u00e4nnlich wie weiblich, im Konnex zu verm\u00f6genden Augsburger Kaufleuten stehend auszumachen sind. Unter den LINDENMAIR sticht heraus (siehe Lfdnr.\u00a0708) ein Augsburger B\u00fcrger und Firmeninhaber namens JAKOB LINDENMAIR, geb. 1553, der von 1580 bis 1584 als Mitglied der Augsburger sog. Kaufleutestube nachgewiesen ist. Demnach d\u00fcrfte die Angeheiratete von ihrer Herkunft, ob sie nun (so nach St\u00f6r) BARBARA LINDENMAIR(IN) oder (so nach Sporhan-Krempel) ANNA LINDER hie\u00df, zu ihrem als Fernh\u00e4ndler t\u00e4tigen Gatten, gepasst haben. Zwar differiert auch\u00a0der von Sp\u00f6r gegen\u00fcber jenem von Sporhan-Krempel angegebene Vorname derselben, was jedoch seine plausible Erkl\u00e4rung bereits anl\u00e4sslich fr\u00fcher schon mehrfach aufgetretener gleicher F\u00e4lle gefunden hat. \bDass sich HANS oder HAN\u00df in die Lagunenstadt Venedig begab, zeigt dessen Aufstiegswille wie Risikobereitschaft und Lernwille; denn Venedig war nicht nur Handelsdrehscheibe f\u00fcr den Mittelmeerraum, sondern bot beste M\u00f6glichkeiten f\u00fcr eine fundierte Ausbildung im Finanz- und Bankenwesen und vor allem auch im Metallgesch\u00e4ft. Wir werden im Folgekapitel E. Sybilla und Wilhelm auf die hohe Bedeutung Venedigs f\u00fcr den Fernkaufmannstand zur\u00fcckkommen.<\/p>\n<p>Dass die Autoren der Gruppe I als Stammherr ihrer Generation IV anstelle des vorstehend beschriebenen HEINRICH DEM J\u00dcNGEREN (ca. 1485 bis 1532), wiederum in v\u00f6lliger Abweichung von denen der Autorengruppe II und abermals der Realit\u00e4t entbehrend, auff\u00fchren, n\u00e4mlich als JEAN (I.) DE bzw. HANS I. VON WIMPFFEN (1418 &#8211; 1491), so soll dies hier im Einzelnen nicht zur Sprache kommen; denn ob seiner Besonderheit ist diesem das \u00fcbern\u00e4chste Kapitel I. Mysteri\u00f6ser Hans gewidmet.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Wie laut Lore Sporhan-Krempel der Stammtr\u00e4ger der 4. 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