{"id":302,"date":"2016-06-11T15:12:12","date_gmt":"2016-06-11T13:12:12","guid":{"rendered":"http:\/\/wimpfen-geschichte.de\/von_wimpffen\/?page_id=302"},"modified":"2020-01-05T13:00:06","modified_gmt":"2020-01-05T12:00:06","slug":"russisch-preussische-seitenlinie","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/wimpfen-geschichte.de\/von_wimpffen\/thema\/russisch-preussische-seitenlinie\/","title":{"rendered":"Q. Russisch-preu\u00dfische Seitenlinie"},"content":{"rendered":"<p><strong>Wie der \u00e4lteste Sohn des Begr\u00fcnders des c) Franzens Zweigs Franz Ludwig von Wimpffen namens FREIHERR GEORG FRANZ VON WIMPFFEN (1760 \u2013 1806) der Generation 12 vom franz\u00f6sischen in den russischen Milit\u00e4rdienst \u00fcbertritt, dadurch eine Russisch-preu\u00dfische Seitenlinie der Von Wimpffen entsteht und dessen Urenkel\u00a0BARON WALDEMAR VON WIMPFFEN (1872 &#8211; 1919) als sp\u00e4terer BISCHOF LEONTIJ in der russischen Revolution in Astrachan sein Leben unter den Kugeln eines Tscheka-Kommandos verliert und in einer Grube verscharrt wird.<\/strong><strong>\u00a0<\/strong><\/p>\n<p>Somit ist die Hinwendung der bereits mehrfach mit Namen, Geburtsort und Geburtsdatum angezeigten ein ganzes Dutzend umfassenden Schar Kinder des oben Erstgenannten FRANZ LUDWIG VON WIMPFFEN (1732 &#8211; 1800) \u00a0&#8211; siehe diese alle in der II. Stammtafel von Wurzbach auf der gr\u00fcn markierten durchgehenden Generationsleiste 12 bzw. XIV &#8211; und darunter insbesondere zu seinen sechs S\u00f6hnen angezeigt, die mit Ausnahme des zweiten in den Forst- und Wasserbaudienst Frankreichs getretenen FRAN\u00c7OIS CHARLES EUG\u00c8NE DE WIMPFFEN\/FRANZ KARL EUGEN VON WIMPFFEN (1762 \u2013 1835) alle in den Milit\u00e4rdienst getreten sind und in diesem im Sinne der gro\u00dfv\u00e4terlichen und v\u00e4terlichen Intentionen alle hohe bis h\u00f6chste Rangstufen erreichten.<\/p>\n<p>Was den \u00e4ltesten Sohn des Franz Ludwig von Wimpffen namens GEORGE FRAN\u00c7OIS DE WIMPFFEN bzw. GEORG FRANZ VON WIMPFFEN, geboren am 12. Oktober 1760 in Frankfurt am Main, gestorben am 27. Juni 1806 (statt 1807, wie in Wurzbachs II. Stammtafel angegeben ist) zu Lun\u00e9ville an den Folgen der Verwundung durch einen Schwerthieb in der Schlacht von Austerlitz, betrifft, so erscheint hier dessen Behandlung wie auch die seiner\u00a0Nachkommen im Blick darauf geboten, dass durch diesen sich die Von Wimpffen nach Preu\u00dfen und Russland hin ausgebreitet haben und dadurch eine RUSSISCH-PREU\u00dfISCHE SEITENLINIE entstanden ist. Diese findet sich herausgestellt in der nachstehend gezeigten<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/wimpfen-geschichte.de\/von_wimpffen\/wp-content\/uploads\/2019\/05\/IMG_7992-1.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"zoooom aligncenter wp-image-2548 size-large\" src=\"http:\/\/wimpfen-geschichte.de\/von_wimpffen\/wp-content\/uploads\/2019\/05\/IMG_7992-1-1024x445.jpg\" alt=\"\" width=\"660\" height=\"287\" srcset=\"https:\/\/wimpfen-geschichte.de\/von_wimpffen\/wp-content\/uploads\/2019\/05\/IMG_7992-1-1024x445.jpg 1024w, https:\/\/wimpfen-geschichte.de\/von_wimpffen\/wp-content\/uploads\/2019\/05\/IMG_7992-1-300x130.jpg 300w, https:\/\/wimpfen-geschichte.de\/von_wimpffen\/wp-content\/uploads\/2019\/05\/IMG_7992-1.jpg 1374w\" sizes=\"(max-width: 660px) 100vw, 660px\" \/><\/a><\/p>\n<ul style=\"list-style-type: disc;\">\n<li><strong>Abb. Q 1: Ausschnitt der nachtr\u00e4glich mit der Generationen-Z\u00e4hlung versehenen II. Stammtafel des C. von Wurzbach, welche die Russisch-preu\u00dfische Seitenlinie (neben rechterhand Teilen des Franz\u00f6sischen Nebenzweiges) der Von Wimpffen zeigt, an deren Anfang GEORG VON WIMPFFEN (1760 &#8211; 1806) der Generation XIVc bzw. 12c steht und an deren Ende die Br\u00fcder der Generation XVIIc bzw. 15c namens PETER VON WIMPFFEN (geb. 1869) und WALDEMAR = VLADIMIR VON WIMPFFEN (geb.1873, erschossen 1919 in Astrachan als russischer BISCHOF LEONTIJ)<\/strong>\u00a0<strong>zu finden sind<\/strong>.<strong>\u00a0<\/strong><\/li>\n<\/ul>\n<p>Aus der in der II. Stammtafel beim Letztgenannten beigegebenen Texterg\u00e4nzung ist zu ersehen, dass das Leben des Urenkels von GEORG FRANZ (der Zweitvorname FRAN\u00c7OIS bzw. FRANZ ist ihm vom Vater her \u00fcberkommen) namens WALDEMAR ein ganz besonders tragisches Ende genommen hat.<\/p>\n<p>Wurzbach, bei dem der Zweitvorname FRAN\u00c7OIS bzw. FRANZ nicht erscheint, schreibt, um mit der genauen Schilderung des Werdens und Sterbens dieser Russisch-preu\u00dfischen Seitenlinie zu beginnen, in seiner Lebensbeschreibung Nr. 19 \u00fcber GEORG VON WIMPFFEN, wie er diesen nennt, Folgendes (die in Klammer gesetzten Textteile in Aufrechtschrift stellen meinerseitige Erg\u00e4nzungen und Berichtigungen dar; die Zielnamen sind hier durch Gro\u00dfschrift herausgehoben):<br \/>\n<em>\u201eGEORG Freiherr (geb. zu Frankfurt a. M. 12. October 1760, gest. zu Luneville \u00a027. Juni 1807<\/em>\u00a0(richtig: 1806) <em>) &#8230; Der \u00e4lteste Sohn des Generals FRANZ LUDWIG (Nr. 16) aus dessen Ehe mit MARIE KUNIGUNDE VON GOY, widmete auch er, den Traditionen seiner Familie folgend, sich dem Waffendienste, und zwar anf\u00e4nglich in der franz\u00f6sischen Armee, in welcher er bald Lieutnant im Regimente Elsa\u00df wurde. Bei Ausbruch der Revolution verlie\u00df er, da er unter der Republik nicht dienen wollte, die Armee und trat in russische Dienste \u00fcber, in welchen er eine \u00fcberraschend schnelle Carri\u00e8re machte, denn wenig mehr als 40 Jahre alt, bekleidete er bereits die Stelle eines kaiserlich russischen Generallieutnants. Doch in der<\/em>\u00a0(am 02. 12. 1805 stattgefundenen) Schlacht<em> bei Austerlitz <\/em>(in dieser stehen sich die Truppen von Zar Alexander I. und Kaiser Franz II. denen von Kaiser Napoleon I. gegen\u00fcber)<em>\u00a0gerieth er in franz\u00f6sische Gefangenschaft und starb auch in derselben im Jahre<\/em>\u00a0<em>1807\u00a0<\/em>(richtig ist: 1806)\u00a0<em>zu Luneville an den Folgen seiner Wunden. Freiherr Georg war mit einer Tochter <\/em>(siehe in der II. Stammtafel, wo es hei\u00dft: N. VON PALLAS; = NATALIE bzw. NATALJA VON PALLAS)\u00a0<em>des<\/em> <em>russischen STAATSRATES VON PALLAS<\/em>,<em>\u00a0eines als Naturforscher und Reisender ber\u00fchmten Gelehrten verm\u00e4lt, welcher Ehe nur ein Sohn WALDEMAR <\/em>(russisch VLADIMIR) <em>entstammt, der diese russisch-preu\u00dfische Seitenlinie der WIMPFFEN fortpflanzte.\u201d<br \/>\nSiehe hierzu die<\/em><\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/wimpfen-geschichte.de\/von_wimpffen\/wp-content\/uploads\/2019\/09\/Scan-30.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter wp-image-3500\" title=\"zoooom\" src=\"http:\/\/wimpfen-geschichte.de\/von_wimpffen\/wp-content\/uploads\/2019\/09\/Scan-30-769x1024.jpg\" alt=\"\" width=\"324\" height=\"432\" srcset=\"https:\/\/wimpfen-geschichte.de\/von_wimpffen\/wp-content\/uploads\/2019\/09\/Scan-30-769x1024.jpg 769w, https:\/\/wimpfen-geschichte.de\/von_wimpffen\/wp-content\/uploads\/2019\/09\/Scan-30-225x300.jpg 225w, https:\/\/wimpfen-geschichte.de\/von_wimpffen\/wp-content\/uploads\/2019\/09\/Scan-30.jpg 1968w\" sizes=\"(max-width: 324px) 100vw, 324px\" \/><\/a><\/p>\n<ul>\n<li style=\"text-align: justify;\"><strong>Abb. Q 2a: Natalja Baronin von Wimpffen (Gem\u00e4lde), entnommen (unter \u00dcbernahme der dortigen Benamung)\u00a0<\/strong><strong>dem Aufsatz des Dr. Hans H. von Wimpffen\u00a0\u201eGrigorij Franzowitsch Freiherr von Wimpffen\u201c<\/strong> <strong>(zu finden in dessen Website\u00a0\u201ewimpffen.de\u201c in der Rubrik\u00a0\u201eBiographien\u201c)<\/strong>.<br \/>\n<a href=\"http:\/\/wimpfen-geschichte.de\/von_wimpffen\/wp-content\/uploads\/2020\/01\/i_015.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\" aligncenter wp-image-4046 \" title=\"zoooom\" src=\"http:\/\/wimpfen-geschichte.de\/von_wimpffen\/wp-content\/uploads\/2020\/01\/i_015.jpg\" alt=\"\" width=\"302\" height=\"443\" srcset=\"https:\/\/wimpfen-geschichte.de\/von_wimpffen\/wp-content\/uploads\/2020\/01\/i_015.jpg 213w, https:\/\/wimpfen-geschichte.de\/von_wimpffen\/wp-content\/uploads\/2020\/01\/i_015-204x300.jpg 204w\" sizes=\"(max-width: 302px) 100vw, 302px\" \/><\/a><strong><br \/>\n<\/strong><\/li>\n<li style=\"text-align: justify;\"><strong>Abb. Q 2b: Georg von Wimpffen als russischer Offizier in ordensgeschm\u00fcckter Paradeuniform zusammen mit seiner Gattin Natalie (Natalja), geb. von Pallas (Fotografie); entnommen dem Aufsatz des Dr. Hans H. von Wimpffen \u201eLeontij von Wimpffen\u201c\u00a0<\/strong><strong>(zu finden in dessen Website\u00a0\u201ewimpffen.de\u201c in der Rubrik\u00a0\u201eBiographien\u201c)<\/strong>.<\/li>\n<\/ul>\n<p>Unter Entnahme haupts\u00e4chlich aus Wikipedia (\u201ePeter Simon Pallas\u201c) sowie aus den vorbenannten beiden Abhandlungen des Dr. \u00a0Hans H. von Wimpffen ist Folgendes zu erg\u00e4nzen: Der volle Name des Schwiegervaters des Georg von Wimpffen war PETER SIMON PALLAS (1741 \u2013 1811). Dieser vielseitig begabte und interessierte Sohn eines an der Berliner Charit\u00e9 t\u00e4tig gewesenen Ersten Wundarztes war von diesem zum Praktischen Arzt beim preu\u00dfischen Milit\u00e4r bestimmt. So kam es nach bereits mit 13 Jahren in Berlin am Collegium medico-chirurgicum begonnenen und an den Universit\u00e4ten Halle, G\u00f6ttingen sowie Leiden\/Holland fortgesetzten Medizin-Studien dazu, dass er 1760 mit erst 19 Jahren mit einer Schrift \u00fcber die Eingeweidew\u00fcrmer promovierte. Doch hatte er gleichzeitig nicht nur zahlreiche Sprachen, alte wie neue (sp\u00e4ter sogar Russisch und Tartarisch) gelernt, sondern auch Mathematik- und Physik-Vorlesungen besucht und ganz besonderes Interesse an der Zoologie entwickelt. Somit sah er sich als k\u00fcnftigen Naturforscher und strebte nach ersten wissenschaftlichen Ver\u00f6ffentlichungen in der Zoologie, zun\u00e4chst ohne Erfolg, eine Anstellung als Naturforscher an. Somit widmete er sich \u00fcber drei Jahre hinweg (1764 &#8211; 1767) in Holland der Ordnung und Beschreibung von Naturaliensammlungen. In das Jahr 1764, er ist erst als 23 Jahre alt, f\u00e4llt auch die ihm zur Ehre gereichende und Erfolg anzeigende\u00a0Erw\u00e4hlung zum Mitglied der Royal Geographical Society (Sitz London) wie auch \u00a0der Deutschen Akademie f\u00fcr Naturforscher Leopoldina. 1767 auf Dr\u00e4ngen des Vaters nach Berlin zur\u00fcckgekehrt, gewinnt er auch &#8211; schicksalsbestimmend &#8211; die Mitgliedschaft der Russisch-Kaiserlichen Akademie der Wissenschaften und dazuhin das Angebot einer Professur\u00a0f\u00fcr Naturgeschichte in Sankt Petersburg, welches er &#8211; entgegen den Zielen des Vaters &#8211; annimmt.\u00a0Damit wird ihm die Leitung zahlreicher Expeditionen zur Erforschung des gro\u00dfen russischen Reiches, insbesondere von Sibirien, anvertraut, die nach dem Willen der deutschst\u00e4mmigen ZARIN KATHARINA II. der Verbesserung des Ansehens ihres Landes dienen sollen. So ver\u00f6ffentlicht er 1772 sein 2.000 Seiten umfassendes Werk des Titels \u201eReise durch verschiedene Provinzen des russischen Reiches\u201c, das ihn in ganz Europa bekannt und ber\u00fchmt macht. Er hatte seinen Wohnsitz zun\u00e4chst in Sankt Petersburg, verlegte diesen jedoch, von der Zarin mit Landgeschenken bedacht, nach Simferopol, dem Hauptort der Halbinsel Krim. Dort lebte er 1795 bis 1810 auf seinem ihm von der Zarin geschenkten Gut, wo er eine Sternwarte errichtete und sich auch als Astronom bet\u00e4tigte.<br \/>\nDurch Intervention der Zarin wurde auch sein Schwiegersohn GEORG VON WIMPFFEN, der seinen Wohn- und Dienstsitz zun\u00e4chst in Riga gehabt hatte, nach Simferopol in das dortige Garderegiment versetzt.\u00a0Die einleitend konstatierte Tragik liegt nicht allein in dessen fr\u00fchem Lebensende im 46. Lebensjahr als Opfer im Kriegsdienst f\u00fcr sein neues Vaterland Russland; sondern diese wird dadurch verst\u00e4rkt, dass er in der Gefangenschaft ausgerechnet seines Heimatlandes Frankreich gelangt und dort seiner Verwundung erlegen ist. Das gesamte au\u00dfergew\u00f6hnliche Geschehen wird von Dr. Hans H. von Wimpffen in der bereits angef\u00fchrten Abhandlung \u201eGrigorij Franzowitsch Freiherr von Wimpffen\u201c folgenderma\u00dfen geschildert, wobei hier einige K\u00fcrzungen vorgenommen sind:<br \/>\n<em>\u201eAm 29. Oktober 1805 befehligte er, mittlerweile zum General-Leutnant bef\u00f6rdert, die 3. Angriffskolonne unter dem General Pryibischewski in der Schlacht bei Austerlitz.- &#8230; In einem Handgemenge mit franz\u00f6sischen Dragonern &#8230; wurde er durch einen Schwerthieb &#8230; schwer verwundet. Man brachte ihn vor Napoleon, der seine Hochachtung f\u00fcr sein tapferes Verhalten aussprach. Der Leibarzt Napoleons Larrey versorgte ihn, anschlie\u00dfend wurde er nach Luneville transportiert, wo er am 27. Juni 1806 seiner Verwundung erlag.- Der preu\u00dfische K\u00f6nig verlieh ihm den Orden Pour le M\u00e9rite.&#8220; \u00a0\u00a0<\/em><br \/>\nIm Jahr 1810, somit vier Jahre nach dem Soldatentod seines Schwiegersohnes, kehrte Peter Simon Pallas, so kann der Dr. Hans H. von Wimpffens erstgenannten obigen Betrachtung entnommen werden, mit seiner verwitweten Tochter Natalie in seine \u00a0Geburtsstadt Berlin zur\u00fcck, wo er im Folgejahr 1811 starb und ein heute noch bestehendes Ehrengrab auf dem Friedhof Berlin-Kreuzberg erhielt.<\/p>\n<p>Was die Nachkommen des GEORG VON WIMPFFEN bis hin zu seinen Urenkeln betrifft, so erbringen die Angaben der II. Stammtafel von Wurzbach (siehe diese in der obigen Abb. Q 1) die Generationssegmente ganz links von XVc bzw. 13c bis hin zu XVIIc bzw. 15c) sowie im \u201eGothaischen Taschenbuch der freiherrlichen H\u00e4user f\u00fcr das Jahr 1866\u201d zusammengefasst folgendes, allerdings hinsichtlich der Lebensdaten nur l\u00fcckenhafte, Bild:<\/p>\n<p>&#8211; <u>Sohn<\/u> (Generation XVc bzw. 13c):<br \/>\nVLADIMIR GRIGORJEWITSCH VON WIMPFFEN<br \/>\nbzw. sich ab 1830 nennend<br \/>\nWALDEMAR FREIHERR VON WIMPFFEN,<br \/>\ngeb. am 25. Sept. 1801<br \/>\nzu Sympheropol in Taurien<br \/>\n(das ist der alte Name f\u00fcr die Halbinsel Krim),<br \/>\ngest. am 03. Dezember 1865<br \/>\nals k\u00f6niglich preu\u00dfischer Leutnant a. D.<br \/>\nDieser soll sich auch literarisch bet\u00e4tigt, so Gedichte ver\u00f6ffentlicht haben.<br \/>\nEr war verheiratet mit:<br \/>\n1) der Witwe JOHANNA ROSENHOF,<br \/>\ngest. 04. Februar 1841 zu Gr\u00e4fenberg;<br \/>\n2) ab 03. Januar 1843 mit LUISE WILHELMINE THERESE VON ERCK,<br \/>\ngeb. 23. Juli 1826 in Berlin, gest. 03. Dezember 1865.<\/p>\n<p>&#8211; <u>Enkel<\/u> = Kinder aus der 2. Ehe des Sohnes (Generation XVIc bzw. 14c):<br \/>\n1. LEBERECHT HEEREMANN FELIX, geb. 26. August 1844 zu Berlin,<br \/>\nk\u00f6niglich preu\u00dfischer Lieutnant im Garde-K\u00fcrassier-Regiment;<br \/>\nverh. mit EMMA bzw. LJUBOVA PETROVNA WOJKOW (auch: VOJKOV geschrieben);<br \/>\n2. MAXIMILIAN, geb. 1845, gest. bereits 1851;<br \/>\n3. ANNA MARIA GABRIELE, geb. 30. Oktober 1850,<br \/>\nverh. mit\u00a0JOHANN HERWATH VON BITTENFELD;<br \/>\n4. OLGA MARTHA VERONICA, geb. 26. Oktober 1852,<br \/>\nverh. mit\u00a0EDMUND VON STEINWEHR.<\/p>\n<p>&#8211; <u>Urenkel<\/u> = Kinder des Leberecht (Generation XVIIc bzw. 15c):<br \/>\n1. PETER, geb. 1869 ;<br \/>\n2. WALDEMAR, geb. 1872.<\/p>\n<p>Die am Schlusse dieser Zusammenstellung aufgef\u00fchrten beiden S\u00f6hne des LEBERECHT namens PETER und WALDEMAR seien, so stellt Dr. Hans H. von Wimpffen im zweitletzten Abschnitt seiner Abhandlung \u201eGrigorij Franzowitsch Freiherr von Wimpffen\u201c fest, in den 1920er Jahren nach den USA ausgewandert. Und er f\u00fcgt an:<em>\u00a0\u201eDort, in Washington DC<\/em>\u00a0(gemeint damit: die Hauptstadt der USA) verlieren<em> sich die Spuren dieser russischen Linie der Familie von Wimpffen.\u201c <\/em>Diesbez\u00fcglich des J\u00fcngeren der beiden Br\u00fcder namens Waldemar liegt ein im Zuge der komplexen Materie sich eingeschlichener Fehler vor, der sich quasi von selbst dadurch behebt, dass der Autor diesem sowohl in der \u00e4lteren Website-Reihe \u201ewimpffen.hu\u201c als auch in der j\u00fcngeren solchen\u00a0\u201ewimpffen.de\u201c innerhalb der Rubrik \u201eBiographien\u201c eine den Titel \u201eLeontij von Wimpffen\u201c tragende h\u00f6chst umf\u00e4ngliche &#8211; vornehmlich auf russischen Quellen fu\u00dfende &#8211; Abhandlung gewidmet hat, aus der folgendes diesbez\u00fcglich Korrigierende hervorgeht: Aus diesem WALDEMAR wurde zun\u00e4chst der russische M\u00d6NCH und sp\u00e4ter der russische BISCHOF LEONTIJ, dessen Lebensgang keineswegs sich mit demjenigen seines \u00e4lteren Bruders in den 1920er Jahren in den USA verloren hat, sondern der auf noch tragischere Weise als sein Urgro\u00dfvater GEORG schon 1919 im Zuge der Geschehnisse der Russischen Revolution ein gewaltsam-schreckliches Ende durch Erschossenwerden in Astrachan zu Tode gefunden hat. Dieses ist im oben gezeigten Ausschnitt der Stammtafel II (siehe Abb. Q 1) von mir erg\u00e4nzend eingef\u00fcgt.<br \/>\nDessen hier nunmehr darzustellender ebenso au\u00dfergew\u00f6hnlicher wie komplexer Lebensgang folgt gro\u00dfteils der erstgenannten \u00e4lteren der oben genannten \u00a0beiden \u00a0Abhandlungen des Dr. Hans H. von Wimpffen \u201eLeontij von Wimpffen\u201c. Da diese knappe 12 Seiten und 3 Abbildungen umfasst, muss deren Wiedergabe eine starke Raffung erfahren:<\/p>\n<p>Dessen Vater LEBERECHT lie\u00df sich um 1870 in Moskau nieder, wo Waldemar 1872 zur Welt kam. Kurz nach dessen Geburt konvertierte der Vater zum russisch-orthodoxen Glauben, so dass dem Sohn die russische Vornamensversion VLADIMIR FJODOROWITSCH gegeben wurde. Nach dem Abitur begann dieser in Kasan (heute in der russischen Republik Tatarstan) ein theologisches Studium, wurde schon w\u00e4hrend diesem Novize und erhielt 1898 die Priesterweihe mit gleichzeitiger Ernennung zum Diakon. Dann war er M\u00f6nch unter dem Namen LEONTIJ und nahm gleichzeitig die russische Staatsb\u00fcgerschaft an. Nach Abschluss des Studiums der Theologie 1900 \u00fcbernahm er zun\u00e4chst die Aufsicht in einem Priesterseminar und arbeitete dann als Missionar in Peking. 1904 wurde er mit der Aufsicht und einer Dozentur des Priesterseminars in Kursk betraut; 1906 wurde er zum Abt des dortigen Klosters und gleichzeitig Pfarrer der Kirche der griechischen Botschaft in Kursk und im Herbst dieses Jahres zum Bischof von Tscheboksarki und Vikar des Kirchenbezirks Kazan berufen. Wenig sp\u00e4ter kam er in gleicher Funktion nach Jewarkand (Georgien), schlie\u00dflich finden wir ihn 1915, d. h. im zweiten Jahr des ausgebrochenen Ersten Weltkriegs, als Vikar des Kirchenbezirks Orenburg unweit der Grenze zu Kasachstan, ausgangs 1916 als Vikar des Kirchenbezirks Saratow am Unterlauf der Wolga. Aus dieser Zeit des au\u00dferordentlich schnellen Aufstiegs als Bischof stammt die bei Dr. Hans von Wimpffen zu findende und nachfolgend gezeigte Fotografie<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/wimpfen-geschichte.de\/von_wimpffen\/wp-content\/uploads\/2016\/06\/051.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-90 aligncenter\" src=\"http:\/\/wimpfen-geschichte.de\/von_wimpffen\/wp-content\/uploads\/2016\/06\/051-205x300.jpg\" alt=\"051\" width=\"369\" height=\"540\" srcset=\"https:\/\/wimpfen-geschichte.de\/von_wimpffen\/wp-content\/uploads\/2016\/06\/051-205x300.jpg 205w, https:\/\/wimpfen-geschichte.de\/von_wimpffen\/wp-content\/uploads\/2016\/06\/051.jpg 695w\" sizes=\"(max-width: 369px) 100vw, 369px\" \/><\/a><\/p>\n<ul style=\"list-style-type: disc;\">\n<li><strong>Abb. Q 3: Bischof Leontij (1872 \u2013 1919)<\/strong>, <strong>der vormalige Waldemar Leberecht und sp\u00e4tere Vladimir Fjodorowitsch von Wimpffen<\/strong>.<\/li>\n<\/ul>\n<p>Im Mai 1917 \u00fcbertr\u00e4gt ihm die \u201eHeilige Synode der Gesamtrussischen Kirche\u201d das Amt des Bischofs des Klosters Pokrovo-Boldini in Astrachan, der gro\u00dfen Hafenstadt vor der M\u00fcndung der Wolga ins Kaspische Meer, und im Herbst desselben Jahres das Bischofsamt des gesamten Kirchenbezirks Astrachan. In den wachsenden Unruhen nach der russischen Februar- und Oktoberrevolution und des B\u00fcrgerkrieges k\u00fcmmert er sich um den Erhalt der Kirchen, der Priesterseminare und der Kl\u00f6ster. Doch beginnt mit der Macht\u00fcbernahme des Bolschewismus der Vernichtungsfeldzug auch gegen die Kirche. Zwar \u00fcbernimmt er sogar noch das Amt des nach Moskau gehenden ERZBISCHOFS MITROFAN\u00a0im Kirchenbezirk Krasnopol. Als im November 1918 nach dem gescheiterten Attentat gegen Lenin die Tscheka (Kommision gegen die Konterrevolution und Sabotage) die alleinige Macht \u00fcbernommen hat und in der damaligen Phase einer zeitweiligen Niederlage der bolschewistischen Roten Armee gegen die gegenrevolution\u00e4re Wei\u00dfe Armee im Kaukasus sowohl verwundete Rotarmisten wie Wei\u00dfarmisten in Astrachan untergebracht und laut Aufruf des Bischofs Leontij unterschiedslos versorgt werden sollen, beginnt sich der Ring der Verfolgung als Verschw\u00f6rer um ihn zu schlie\u00dfen.<br \/>\nDieses alles und wie es dazu kommt, dass er ausgangs Mai 1819 unter dem Kommando des Tschekisten ZINOVIJ ATARBJEKOW festgenommen wird, das steht bei Dr. Hans H. von Wimpffen in gr\u00f6\u00dfter Ausf\u00fchrlichkeit zu lesen. Daraus ist auch zu erfahren, dass dabei seine \u201eVetternschaft\u201d und seine und seiner Eltern Kontakte zu dem damals als gro\u00dfer General der Wei\u00dfen Armee geltenden ROBERT VON UNGERN-STERNBERG alias ROMAN UNGERN VON STERNBERG (1885 \u2013 1921), Abk\u00f6mmling der 1880 in Wimpfen am Berg geschlossenen Ehe zwischen der FREIFRAU SOPHIE VON WIMPFFEN und dem deutsch-baltischen FREIHERRN THEODOR RUDOLF VON UNGERN-STERNBERG, eine unterst\u00fctzende Rolle gespielt haben soll. Wie der Blick in die II. Stammtafel von Wurzbach zeigt, war der verwandtschaftliche Konnex dieser beiden ein sehr entfernter: Ihre Urgro\u00dfv\u00e4ter GEORG VON WIMPFFEN (1760 &#8211; 1807) und FRIEDRICH WILHELM VON WIMPFFEN (1784 &#8211; 184 ) waren Br\u00fcder gewesen (siehe diese am Anfang bzw. Ende der die ganze Blattbreite f\u00fcllenden Generationsreihe XIVc bzw. 12c); demnach waren diese Vettern 3. Grades gewesen. Beim Adel war und ist es noch heute Sitte, weitl\u00e4ufige und somit schwer \u00fcberschau- und definierbare Verwandtschaftsverh\u00e4ltnisse wie der vorliegenden Art pauschal mit \u201eVetter\u201c zu bezeichnen. In den Kapiteln W. Wilhelm von Wimpffen und X. Robert alias Roman wird \u00fcber die vorgenannte Eheverbindung sowie den aus dieser hervorgegangenen \u00e4ltesten missratenen Sohn ROBERT bzw. ROMAN noch ausgiebigst zu berichten sein. In der Abhandlung des Dr. Hans H. von Wimpffen ist in gleicher Ausf\u00fchrlichkeit wie \u00fcber den Lebensgang des Bischofs Leontij auch \u00fcber die gegen diesen angestrengten Beschuldigungen der Verschw\u00f6rung und \u00fcber die Verh\u00f6re im Tscheka-Geb\u00e4ude in Astrachan und schlie\u00dflich dessen dortige und des Erzbischofs Mitrofan gemeinsame Hinrichtung und Verscharrung in einer Grube an einem geheimen Ort berichtet.<br \/>\nDieses traurige Geschehen des 23. Juni nach russischer bzw. 6. Juli nach deutschem Kalender des Jahres 1919 ist wie folgt auch in einem umfangreichen Buch der russischen Historikerin LUDMILLA GEORGIEVNA BUCHTORAJOVA des Titels (in \u00dcbersetzung) \u201eEin langer Weg durch drei Jahrhunderte\u201d geschildert, das die ruhmreiche Geschichte des Klosters Johannes der T\u00e4ufer in Astrachan darstellt und hierbei breiten Raum dem bunten Leben des Bischofs Leontij von Wimpffen und schlie\u00dflich auch dessen schlimmem Sterben widmet:<em><br \/>\n\u201eUm 3 Uhr in der Nacht vom 22.\/23. Juni erschien der Tscheka- Komandant Wolkow im Zimmer, in welchem sich die beiden Bisch\u00f6fe nach ihrer Einlieferung in das Tscheka-Hauptquartier in der Villa des Kaufmanns Stepanov aufgehalten haben. Nach dem Augenzeugenbericht des Mitgefangenen Terechov geschah folgendes: Der Tscheka-Mann trat an das Feldbett des Erzbischof \u00a0heran und schrie: Aufstehen! Der Erzbischof zog seine Kutte an und wollte sich weiter anziehen, da trat der Tscheka-Mann an ihn heran, packte ihn am Kragen und zerrte den nur halb angezogenen Erzbischof aus dem Zimmer und stie\u00df ihn hinaus in den Hof. Der Erzbischof, barf\u00fc\u00dfig, stolperte und fiel hin. Wolkow hob ihn hoch und stie\u00df ihn in Richtung einer Ecke des Hofs. Anschlie\u00dfend wurde auch Bischof Leontij in den Hof gesto\u00dfen und ebenfalls in die Ecke gef\u00fchrt, wo sich der Erzbischof Mitrofan befand. Dem Bischof wurde nicht gestattet, seine Kutte \u00fcberzustreifen, auch stand er halb nackt in der Ecke des Hofs. Wolkow und die beiden Tscheka-Kommissare Doktuschow und Atarbjekow gaben den Soldaten den Befehl, die beiden Kirchenm\u00e4nner zu erschie\u00dfen. Doch die Soldaten weigerten sich, den Befehl auszuf\u00fchren, nachdem Mitrofan sie im Angesicht des Todes gesegnet hatte. Daraufhin trat Atarbjekow an einen der Befehlsverweigerer und erscho\u00df ihn aus n\u00e4chster N\u00e4he mit einem Revolver.- Bischof Leontij und Erzbischof Mitrofan haben auf dem Boden knieend sich umarmt, sie wurden durch eine Salve des Hinrichtungspeletons erschossen.- Am n\u00e4chsten Tag erschien in der Astrachaner Zeitung die Nachricht \u00fcber die Hinrichtung der beiden Bisch\u00f6fe. Sie geh\u00f6rten zu den 61 Bisch\u00f6fen, die seit dem Beginn des Roten Terrors hingerichtet wurden.\u201d<\/em><\/p>\n<p>Hierzu seien gezeigt:<br \/>\n<strong>\u00a0<a href=\"http:\/\/wimpfen-geschichte.de\/von_wimpffen\/wp-content\/uploads\/2016\/06\/052.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\" wp-image-91 aligncenter\" src=\"http:\/\/wimpfen-geschichte.de\/von_wimpffen\/wp-content\/uploads\/2016\/06\/052-232x300.jpg\" alt=\"052\" width=\"432\" height=\"559\" srcset=\"https:\/\/wimpfen-geschichte.de\/von_wimpffen\/wp-content\/uploads\/2016\/06\/052-232x300.jpg 232w, https:\/\/wimpfen-geschichte.de\/von_wimpffen\/wp-content\/uploads\/2016\/06\/052-768x993.jpg 768w, https:\/\/wimpfen-geschichte.de\/von_wimpffen\/wp-content\/uploads\/2016\/06\/052-792x1024.jpg 792w, https:\/\/wimpfen-geschichte.de\/von_wimpffen\/wp-content\/uploads\/2016\/06\/052.jpg 1308w\" sizes=\"(max-width: 432px) 100vw, 432px\" \/><\/a><\/strong><\/p>\n<ul>\n<li><strong>Abb. Q 4: Ansicht des den Titel \u201e<\/strong><strong>\u0414\u043e\u0440\u043e\u0433\u0430 \u0434\u043b\u0438\u043d\u043e\u044e \u0432 \u0442\u0440\u0438 \u0441\u0442\u043e\u043b\u0435\u0442\u0438\u044f\u201d (gesprochen: Doroga dlinoyu v tri stoletiya)<\/strong><strong> sowie darunter die englische \u00dcbersetzung \u201eA long path through three centuries\u201d (Ein langer Weg durch drei Jahrhunderte) desselben tragenden Buchwerkes von L. G. Buchterowa, das die Geschichte des Klosters Johannes der T\u00e4ufer in Astrachan wiedergibt und sich auch mit dem Leben von Bischof Leontij von Wimpffen befasst<\/strong>.<\/li>\n<\/ul>\n<p><a href=\"http:\/\/wimpfen-geschichte.de\/von_wimpffen\/wp-content\/uploads\/2016\/06\/053.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\" wp-image-92 aligncenter\" src=\"http:\/\/wimpfen-geschichte.de\/von_wimpffen\/wp-content\/uploads\/2016\/06\/053-185x300.jpg\" alt=\"053\" width=\"397\" height=\"644\" srcset=\"https:\/\/wimpfen-geschichte.de\/von_wimpffen\/wp-content\/uploads\/2016\/06\/053-185x300.jpg 185w, https:\/\/wimpfen-geschichte.de\/von_wimpffen\/wp-content\/uploads\/2016\/06\/053-768x1243.jpg 768w\" sizes=\"(max-width: 397px) 100vw, 397px\" \/><\/a><\/p>\n<ul>\n<li><strong> Abb. Q 5: Eine Ikone, die den Bischof Leontij von Wimpffen darstellt<\/strong>.<\/li>\n<\/ul>\n<p>Ergreifend ist vor allem auch die anschlie\u00dfende Schilderung der Aufzeichnungen der Augenzeugin NINA DIMITRIJEWNA KUZNEZOVA \u00fcber das Schicksal des Bischofs Leontij von Wimpffen \u00fcber die Zeit vor und nach dessen Hinrichtung sowie die an dessen und des Erzbischofs Mitrofan Grab als Wunder betrachtete Heilung eines todkranken M\u00e4dchens, au\u00dferdem die Suchaktion und Wiederentdeckung sowie Verehrung der vermuteten Grabst\u00e4tte der beiden Hingerichteten in der Zeit der Perestroika in der N\u00e4he des Boldanski-Klosters in Astrachan durch regelm\u00e4\u00dfig an dieser und der Hinrichtungsst\u00e4tte stattfindende Feldmessen, dazu \u00fcber das auf Vorschlag der Gl\u00e4ubigen des Kirchenbezirks Astrachan einzuleiten versuchte Heiligsprechungsverfahren.<br \/>\nIm Hinblick auf den Umstand, dass Dr. Hans H. von Wimpffens gleichlautende j\u00fcngere Lebensdarstellung \u201eLeontij von Wimpffen\u201c, die unter \u201ewimpffen.de\u201c zu finden ist, eine wesentliche Erweiterung erfahren hat und somit jetzt 19 \u00bd \u00a0Seiten sowie 6 Abbildungen fast den doppelten Umfang der fr\u00fcheren solchen umfasst, w\u00e4re eigentlich eine erweiternde \u00dcberarbeitung des vorstehenden Textes angezeigt. Doch m\u00f6chte ich es dabei belassen, lediglich die Empfehlung zu geben, den vollen Text in der vorgenannten Homesite, Rubrik \u201eBiographien\u201c,\u00a0nachzulesen.<\/p>\n<p><em>\u00a0<\/em><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Wie der \u00e4lteste Sohn des Begr\u00fcnders des c) Franzens Zweigs Franz Ludwig von Wimpffen namens FREIHERR GEORG FRANZ VON WIMPFFEN (1760 \u2013 1806) der Generation 12 vom franz\u00f6sischen in den russischen Milit\u00e4rdienst \u00fcbertritt, dadurch eine Russisch-preu\u00dfische Seitenlinie der Von Wimpffen entsteht und dessen Urenkel\u00a0BARON WALDEMAR VON WIMPFFEN (1872 &#8211; 1919) als sp\u00e4terer BISCHOF LEONTIJ in &hellip; <a href=\"https:\/\/wimpfen-geschichte.de\/von_wimpffen\/thema\/russisch-preussische-seitenlinie\/\" class=\"more-link\"><span class=\"screen-reader-text\">Q. 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