{"id":305,"date":"2016-06-11T15:12:21","date_gmt":"2016-06-11T13:12:21","guid":{"rendered":"http:\/\/wimpfen-geschichte.de\/von_wimpffen\/?page_id=305"},"modified":"2020-01-25T14:07:00","modified_gmt":"2020-01-25T13:07:00","slug":"franzoesischer-nebenzweig","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/wimpfen-geschichte.de\/von_wimpffen\/thema\/franzoesischer-nebenzweig\/","title":{"rendered":"R. Franz\u00f6sischer Nebenzweig"},"content":{"rendered":"<p><strong>Wie aus dem in den Forst- und Wasserbaudienst Frankreichs getretenen zweit\u00e4ltesten Sohn des Franz Ludwig namens FRAN\u00c7OIS CHARLES EUG\u00c8NE DE WIMPFFEN bzw. FRANZ KARL EUGEN VON WIMPFFEN (1762 &#8211; 1835) der Generation 12 \u00fcber seine mit dem franz\u00f6sischen Diplomaten deutscher Herkunft und sp\u00e4teren Pair von Frankreich KARL FRIEDRICH GRAF REINHARD (1761 &#8211; 1831) verheiratete Tochter VIRGINIE (1801 \u2013 1886) und deren wie ihr Gatt<\/strong><b>e JOHANN BAPTISTE STEPHAN FRAN\u00c7OIS (1796 &#8211; 1847) <\/b><strong>fr\u00fch gestorbene \u00e4ltere Schwester IRENE (1807 &#8211; 1846) der Franz\u00f6sische Nebenzweig der Wimpffen herausw\u00e4chst.<\/strong><\/p>\n<p>Was den in der langen sechsk\u00f6pfigen Bruderreihe hinsichtlich der Berufswahl eine Ausnahme bildenden zweit\u00e4ltesten Sohn des Franz Ludwig von Wimpffen namens FRAN\u00c7OIS CHARLES EUG\u00c8NE DE WIMPFFEN bzw. (wie Wurzbach schreibt) FRANZ KARL EUGEN VON WIMPFFEN (1762 \u2013 1835) betrifft, so wurde dieser kein Milit\u00e4r, sondern ergriff den Beruf eines kaiserlich franz\u00f6sischen Wasserbauinspektors. \u00dcber dessen Leben ist aus dem Gotha des Jahres 1866 Folgendes \u00fcberliefert:<\/p>\n<p>FRANZ KARL EUGEN, wie dort im Gegensatz zu Wurzbach geschrieben ist, wurde am 21. Februar 1762, wie schon an fr\u00fcherer Stelle gesagt, entweder in Stuttgart oder in Ludwigsburg geboren und ist am 19. Dezember 1835 in Boussonville (auch: Bouzonville, Lothringen, D\u00e9partement Moselle) gestorben. Er hat am 10. M\u00e4rz 1798 die am 10. April 1774 zu Gantenweiler geborene und am 15. M\u00e4rz 1837 zu Saarburg gestorbene AMALIE, Tochter des CHRISTIAN RITTER LAATRES DE FEIGNIS (bei Wurzbach: LATR\u00c9 DE FEIGNIS) und der FRIEDERIKE GEB. REICHSFREIIN VON GEMMINGEN ZU MASSENBACH geheiratet. Was die aus dieser Ehe laut der Stammtafel II von Wurzbach (siehe dort in der Generation XVc bzw. 13c) hervorgegangenen sieben Kinder, drei S\u00f6hne und vier T\u00f6chter, betrifft, so sind vier, zwei S\u00f6hne und zwei T\u00f6chter, fr\u00fch gestorben, n\u00e4mlich:<br \/>\n&#8211; NECTORINE, geb. 1799, gest. 1819;<br \/>\n&#8211; DAMAS, geb. 1804, gest. 1820;<br \/>\n&#8211; FRIDOLINE, geb. 1809, gest. 1824;<br \/>\n&#8211; LUDWIG, geb. und gest. 1810.<br \/>\n\u00dcber die \u00a0beiden anderen T\u00f6chter<br \/>\n&#8211; VIRGINIE und IRENE<br \/>\nwird an sp\u00e4terer Stelle ausf\u00fchrlich zu berichten sein. Der j\u00fcngste Sohn<br \/>\n&#8211; SIGISMUND GEORG FELIX, geb. am 02. Mai 1812 zu Cleve, gest. 06. M\u00e4rz 1877, der laut Wurzbach in franz\u00f6sischen Zivil-Diensten stand und, genauer gesagt, laut der Deutschen Biographie kaiserlich franz\u00f6sischer Forst- und Wasserbauinspektor wie der Vater wurde, heiratete am 10. Juli 1848<br \/>\nANA\u0129S DE LATTERI\u00c8RE, geb. 10. Juli 1816 zu Angoul\u00eame.<br \/>\nDeren zwei T\u00f6chter sowie auch der Sohn namens<br \/>\n&#8211; MARIE CONSTANZE JOHANNA <u>FRIDOLINE<\/u>, geb. 17. oder 12. Oktober 1842 zu Joigny,<br \/>\n&#8211; MARIE HENRICA MARCELLINE <u>ERNESTINE<\/u>, geb. 31. Januar 1844 zu Haguenau,<br \/>\n&#8211;\u00a0<u>VICTOR<\/u>\u00a0MARIA KARL HEINRICH, geb. 08. November 1848 zu Compi\u00e8gne,<br \/>\nerscheinen in der II. Stammtafel von Wurzbach mit angef\u00fcgtem Kreuz, d. h., dass diese beim Entstehen dessen Ver\u00f6ffentlichung in den ausgehenden 1880er Jahren bereits verstorben gewesen sind. Bei der weiteren Tochter<br \/>\n&#8211;\u00a0MARIE <u>IRENE<\/u> AMALIE, geb. 04. M\u00e4rz 1845 zu Compi\u00e8gne, verm\u00e4hlt mit<br \/>\nSIMON DE BRUCHARD, fehlt dieses Kreuz-Zeichen.<\/p>\n<p>All die Vorgenannten lassen sich finden in der nachfolgenden<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/wimpfen-geschichte.de\/von_wimpffen\/wp-content\/uploads\/2019\/06\/Scan-44-e1560670492335.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"zoooom aligncenter wp-image-2941 size-large\" src=\"http:\/\/wimpfen-geschichte.de\/von_wimpffen\/wp-content\/uploads\/2019\/06\/Scan-44-e1560670492335-1024x242.jpg\" alt=\"\" width=\"660\" height=\"156\" srcset=\"https:\/\/wimpfen-geschichte.de\/von_wimpffen\/wp-content\/uploads\/2019\/06\/Scan-44-e1560670492335-1024x242.jpg 1024w, https:\/\/wimpfen-geschichte.de\/von_wimpffen\/wp-content\/uploads\/2019\/06\/Scan-44-e1560670492335-300x71.jpg 300w\" sizes=\"(max-width: 660px) 100vw, 660px\" \/><\/a><\/p>\n<ul style=\"list-style-type: disc;\">\n<li><strong><strong>Abb. R 1: Ausschnitt der II. Stammtafel der Freiherren und Grafen von Wimpffen des Constantin von Wurzbach, bezogen auf die sieben Kinder des FRANZ KARL EUGEN VON WIMPFFEN (1762 &#8211; 1835) der Generation XVc bzw. 13c, worunter den Personalien der beiden Schwestern VIRGINIE (1801 &#8211; 1886) und IRENE (1807 &#8211; 1846) &#8211; wider die Regel der starken Textbeschr\u00e4nkung &#8211; eine das Werden des durch diese zustande gekommenen Franz\u00f6sischen Nebenzweiges beschreibende Kurzdarstellung beigef\u00fcgt ist.<\/strong><\/strong><\/li>\n<\/ul>\n<p>Aus diesen beiden Kurzdarstellungen des C. von Wurzbach l\u00e4sst sich unter Hinzunahme einiger anderweitiger Quellen folgendes ebenso interessante wie instruktive Gesamtbild gewinnen:<\/p>\n<p>&#8211; Die \u00e4ltere der beiden Schwestern JOHANNA ANTOINETTE VIRGINIE DE WIMPFFEN, geb. am 25. M\u00e4rz 1801 zu Birkenfeld (Nahe), heiratete am 13. April 1825 mit knapp 24 Jahren zu Walldorf bei Meiningen (Th\u00fcringen) den damals 63 Jahre alten und damit um fast 40 Jahre \u00e4lteren ber\u00fchmten Literaten, franz\u00f6sischen Diplomaten, Ritter seit 1809 und GRAFEN seit 1815 KARL FRIEDRICH VON REINHARD, geb. 02. Oktober 1761 in Schorndorf als Sohn des Diakons (Zweiten evangelischen Stadtpfarrers), gest. 25. Dezember 1837 in Paris. Dieser amtierte damals (von 1815 \u2013 1829) als Gesandter Frankreichs beim in der Freien Stadt Frankfurt am Main niedergelassenen Deutschen Bundestag. Seine erste Ehefrau CHRISTINE, GEBORENE REIMARUS\u00a0(1771 \u2013 1815), Tochter des Hamburger Arztes ALBERT REIMARUS, war 1815 jung gestorben. Diese ungew\u00f6hnliche Eheverbindung kam dadurch zustande, dass Virginie von Wimpffen bei der Tochter der vorgenannten ersten Ehefrau des Karl Friedrich von Reinhard SOPHIE VON REINHARD Gesellschafterin gewesen war. Durch diese Verbindung, so schreiben dessen Biografen, sei Reinhards Lebensabend erhellt worden. Er habe mit seiner jungen Frau, so schreibt Karl M\u00f6rsch in seiner Geschichte der deutsch-franz\u00f6sischen Beziehungen des Titels \u201eSueben, W\u00fcrttemberger und Franzosen. Historische Spurensuche im Westen\u201d (1991), mehrere gro\u00dfe Reisen unternommen. Und 1826 f\u00fchrte Reinhard seine Frau nach der Schweiz und Oberitalien. Bei dem im Herbst 1827 stattgefundenen Hamburg-Besuch stellten die dortigen Freunde fest, dass der nie besonders umg\u00e4nglich und kontaktfreudig gewesene gichtkranke Reinhard, dadurch, dass er nur noch in seiner jungen Frau zu leben schien, umg\u00e4nglich und zutraulich geworden war; und die dortigen Verwandten seiner verstorbenen Frau Christine begl\u00fcckw\u00fcnschten ihn zu seiner zweiten liebensw\u00fcrdigen Frau, nachdem die \u00e4sthetische Koketterie und Kr\u00e4nklichkeit der ersten Frau ihm das Leben schwer gemacht hatten. Als Reinhard 1829 von Frankfurt abberufen wurde, besuchte er mit Virginie vor der R\u00fcckkehr nach Paris wiederum Weimar, wo die mit GEORG VON DIEMAR verheiratete Tochter SOPHIE KAROLINE VON REINHARD lebte. Und nach der R\u00fcckkehr nach Frankreich mieteten sie sich in Paris in der Rue Saint-Lazaire eine Stadtwohnung. Die Julirevolution des Jahres 1830 erlebten sie auf des Mannes Gut Ardenne-Hof bei Ca\u00ebn in der Normandie. Danach als franz\u00f6sischer Vertreter zum s\u00e4chsischen Hof in Dresden und zum Gro\u00dfherzog von Weimar entsandt, folgten noch zwei Jahre aktiven Dienstes. Im Juli 1832 mit 71 Jahren endg\u00fcltig in den Ruhestand versetzt, ehrte ihn im Oktober der B\u00fcrgerk\u00f6nig Louis Philippe durch die Verleihung der W\u00fcrde eines Pairs von Frankreich mit Sitz in der Pairs-Kammer. Jetzt wurde deren Paiser Domizil zum Vereinigungspunkt von Schriftstellern und Gelehrten. Im Jahr 1837 unternahmen sie noch eine gro\u00dfe Reise durch England und Holland und an deren Ende stand die Teilnahme an der Jubelfeier der Universit\u00e4t G\u00f6ttingen. \u00dcber Belgien nach Paris zur\u00fcckgekehrt, starb KARL FRIEDRICH VON REINHARD\u00a0an Weihnachten desselben Jahres im Alter von 76 Jahren und wurde auf dem Friedhof Montmartre beigesetzt. Die erst 36 Jahre alte Gattin VIRGINIE\u00a0hat als Witwe ihren Mann um fast f\u00fcnf Jahrzehnte \u00fcberlebt. Sie starb erst am 18. Dezember 1886 im Alter von 85 Jahren.<\/p>\n<p>&#8211; Die j\u00fcngere der beiden Schwestern IRENE DE WIMPFFEN, geb. am 25. M\u00e4rz 1807, hat JOHANN BAPTIST STEPHAN FRAN\u00c7OIS, geb. am 12. September 1796, geheiratet. Aus dieser Ehe ging am 11. Januar 1835 der Sohn KARL FRAN\u00c7OIS hervor. Das Ungl\u00fcck wollte es, dass dessen Eltern hintereinander im Abstand von nur einem Jahr verstarben, die Mutter am 11. Februar 1846 im Alter von knapp 39 Jahren, der Vater, Schwager von Virginie, am 5. Februar 1847 im Alter von 50 \u00bd Jahren, den Sohn KARL FRAN\u00c7OIS mit 11 bzw. 12 Jahren zur\u00fccklassend. Dies veranlasste die kinderlose Tante VIRGINIE GR\u00c4FIN REINHARD, geborene BARONNE DE WIMPFFEN, sich um diesen anzunehmen und diesen1856, d. h. in dessen Alter von 21 Jahren und damit der erreichten Vollj\u00e4hrigkeit, zu adoptieren. Dieser nahm dann, den franz\u00f6sischen Gesetzen entsprechend, den Geschlechtsnamen und Adel der Mutter DE WIMPFFEN an und somit bildete sich ein Nebenzweig der franz\u00f6sischen WIMPFFEN. Dieser verm\u00e4hlte sich im Alter von 32 Jahren am 6. Mai 1857, wie es in der II. Stammtafel hei\u00dft, mit seiner BASE MARIE GR\u00c4FIN REINHARD, deren genauer Name MARIE MAXIMILIENNE ANTOINETTE LOUISE REINHARD lautete. Diese war die Enkelin des KARL FRIEDRICH REINHARD aus seiner ersten Ehe mit CHRISTINE REINHARD, und zwar der Tochter deren Sohnes namens KARL FRIEDRICH ALBERT REINHARD (1802 \u2013 1873) und seiner Ehefrau AMALIE, GEB. VON LERCHENFELD (1808 \u2013 1886). Dieses ist ein Beispiel, wie im Adel Ehen oft im Bannkreise der Verwandtschaft (hier allerdings lag keine Blutsverwandtschaft vor) gestiftet wurden. KARL FRAN\u00c7OIS, jetzt BARON KARL DE WIMPFFEN, avancierte bis zum franz\u00f6sischen Gesandten und bevollm\u00e4chtigten Minister.<\/p>\n<p>Dieser und seine Frau MARIE hatten eine Tochter und einen Sohn: JOHANNA DE WIMPFFEN, geb. am 22. Juli 1858, verm\u00e4hlt mit REN\u00c9 DE MONCLIN, und LUDWIG (LOUIS) DE WIMPFFEN, geb. am 30. September 1859. Laut der II. Stammtafel von Wurzbach wurde der Letztgenannte franz\u00f6sischer Infanterie-Offizier. Weiterf\u00fchrende Recherchen in G\u00fcnther Riederer, \u201eDer letzte \u00d6sterreicher Leopold von Andrian und sein Nachlass in Marbach\u201d (Heft 4 der Reihe \u201eAus dem Archiv\u201d 2011), sowie in Geni.com u. a. m. erbrachte die folgenden erg\u00e4nzenden Fakten dessen Lebens: Dessen Betitelung und voller Name waren: BARON HENRI SIGISMOND <span style=\"text-decoration: underline;\">LOUIS<\/span> DE WIMPFFEN (geb. in Frankfurt am Main). Dieser heiratete H\u00c9L\u00c8NE <span style=\"text-decoration: underline;\">ANDR\u00c9E<\/span> BOUR\u00c9E (ca. 1872 \u2013 M\u00e4rz 1946), Tochter von ALBERT FR\u00c9D\u00c9RIC BOUR\u00c9E und SOPHIE ANNA HENRIETTE BOUR\u00c9E. Aus der Ehe ging am 19. M\u00e4rz 1891 der Sohn CHARLES DE WIMPFFEN hervor. Der Vater LUDWIG (LOUIS) DE WIMPFFEN war um die Jahrhunderwende franz\u00f6sischer Milit\u00e4r-Attach\u00e9 in Athen, wo er und seine Frau ANDR\u00c9E die besten Freunde des damaligen \u00f6sterreichischen Diplomaten und Legationssekret\u00e4rs der Gesandtschaft Athen und gleichzeitig Mitglied des Dichterkreises um Stefan George und Hugo von Hofmannsthal LEOPOLD VON ANDRIAN (geb. am 9. Mai 1875 in Berlin) wurden. Zwischen diesem entstand nach seiner Abberufung im Sommer 1902 aus Athen mit de Wimpffens Gattin Andr\u00e9e offenbar in stillschweigender \u00dcbereinkunft, dass diese Leopolds \u201eplatonische Aff\u00e4re\u201d war, ein reger Briefwechsel, was insofern bemerkenswert ist, als dieser mit einer verheirateten Frau wider die Tabus der damaligen wenig permissiven Gesellschaft gef\u00fchrt wurde. Nachdem Andr\u00e9es mittlerweile zum Leutnant-Colonel (Oberstleutnant) beim 70. R\u00e9giment d\u2019Infanterie avancierter Gatte Ludwig am 8. Mai 1912 tragisch bei einem Man\u00f6ver in Guichen\/Bretagne ums Leben gekommen ist (siehe die diesbez\u00fcgliche Eintragung in der Zusammenstellung \u201eSie starben f\u00fcr\u201d in Kapitel O. Johann Georg) und auf dem Friedhof in Vailly-sur-Aisne sein Grab gefunden hat, braucht es noch nach langem Z\u00f6gern des inzwischen zum freien Schriftsteller gewordenen Leopold von Andrian mehr als eines Jahrzehnts, bis die beiden emotional so tief verbundenen nun bereits schon fast bzw. etwas \u00fcber 50 Jahre alten Partner im November 1923 sich in Berchtesgaden standesamtlich trauen lassen und damit der gesellschaftlichen Konvention Gen\u00fcge tun. W\u00e4hrend Andr\u00e9e in der Villa Mendiguren in Nizza wohnen bleibt, ist Leopold jedoch viel auf Reisen und oft wochenlang abwesend. Schlie\u00dflich muss er, von der Gestapo vor allem wegen seiner den Anschluss \u00d6sterreichs an das \u201eReich\u201d kritisch sehenden Schrift des Jahres 1937 \u201e\u00d6sterreich im Prisma der Idee. Katechismus der F\u00fchrenden\u201d verfolgt, im Juni 1940, \u00fcber Spanien und Portugal ins Exil nach Brasilien fl\u00fcchten. Bald nach seiner ausgangs 1945 m\u00f6glichen R\u00fcckkehr nach Nizza, im M\u00e4rz 1946, stirbt ANDR\u00c9E VON ANDRIAN, VERWITWETE DE WIMPFFEN, und\u00a0LEOPOLD VON ANDRIAN 1951 in Fribourg\/Schweiz.<\/p>\n<p>Wir werden den vorbeschriebenen ersten m\u00e4nnlichen Gliedern des Franz\u00f6sischen Nebenzweiges der DE WIMPFFEN, Vater KARL und Sohn LUDWIG, in Kapitel W. Wilhelm von Wimpffen im Zusammenhang mit der bereits angesprochenen Hochzeit der SOPHIE VON WIMPFFEN und BARON THEODOR LEONHARD RUDOLPH VON UNGERN-STERNBERG des Jahres 1880 in Wimpfen wiederbegegnen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Wie aus dem in den Forst- und Wasserbaudienst Frankreichs getretenen zweit\u00e4ltesten Sohn des Franz Ludwig namens FRAN\u00c7OIS CHARLES EUG\u00c8NE DE WIMPFFEN bzw. 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