{"id":308,"date":"2016-06-11T15:12:28","date_gmt":"2016-06-11T13:12:28","guid":{"rendered":"http:\/\/wimpfen-geschichte.de\/von_wimpffen\/?page_id=308"},"modified":"2020-01-25T14:09:08","modified_gmt":"2020-01-25T13:09:08","slug":"graefliche-linie","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/wimpfen-geschichte.de\/von_wimpffen\/thema\/graefliche-linie\/","title":{"rendered":"S. Gr\u00e4fliche Linie"},"content":{"rendered":"<p><strong>Wie der Dritt\u00e4lteste der sechs S\u00f6hne des Franz Ludwig von Wimpffen FRANZ KARL EDUARD VON WIMPFFEN (1776 \u2013 1842) der Generation 12 sich in \u00d6sterreich-Ungarn niederl\u00e4sst, 1797 in den Reichsgrafenstand gelangt und Schlossbesitzer insbesondere im nieder\u00f6sterreichischen Kainberg wird, seine m\u00e4nnlichen Nachkommen dort hohe bis h\u00f6chste R\u00e4nge als Milit\u00e4rs bzw. auch der Diplomatenlaufbahn erreichen und durch Einheiraten in h\u00f6chstverm\u00f6gende neuadlige Magnatenfamilien des \u00f6sterreich-ungarischen Bankenwesens und Gro\u00dfgrundbesitzes zu erheblichem weitgestreutem Reichtum und Ansehen kommen, doch deren Nachkommen im Strudel der aus dem Ersten und schlie\u00dflich dem Zweiten Weltkrieg herausgewachsenen politischen und wirtschaftlichen Ver\u00e4nderungen ihrer erlangten weitverstreuten Besitzt\u00fcmer fast ganz verlustig gehen.<\/strong><\/p>\n<p>Im Weitergang der Betrachtung der Nachkommenreihe des Franz Ludwig von Wimpffen steht nunmehr die des dritt\u00e4ltesten Sohnes namens FRANZ KARL EDUARD VON WIMPFFEN, geboren am 02. Januar 1776 in Stuttgart, gestorben am 08. Dezember 1842 in Graz, an. Damit ist aus dessen S\u00f6hne-Reihe jener erreicht, aus dem der Ast der adelsstandm\u00e4\u00dfg h\u00f6hergestellten Grafen von Wimpffen herausgewachsen ist. Hierzu sei zur Orientierung wieder beigegeben in der<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/wimpfen-geschichte.de\/von_wimpffen\/wp-content\/uploads\/2016\/06\/034.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"zoooom aligncenter wp-image-430 size-large\" src=\"http:\/\/wimpfen-geschichte.de\/von_wimpffen\/wp-content\/uploads\/2016\/06\/034-1024x618.jpg\" alt=\"\" width=\"660\" height=\"398\" srcset=\"https:\/\/wimpfen-geschichte.de\/von_wimpffen\/wp-content\/uploads\/2016\/06\/034-1024x618.jpg 1024w, https:\/\/wimpfen-geschichte.de\/von_wimpffen\/wp-content\/uploads\/2016\/06\/034-300x181.jpg 300w\" sizes=\"(max-width: 660px) 100vw, 660px\" \/><\/a><\/p>\n<ul>\n<li><strong>Abb. S 1: Die nachbearbeitete II. Stammtafel der Freiherren und Grafen v. Wimpffen des Constantin von Wurzbach (1888), wo der Gr\u00fcnder der \u201eGr\u00e4fliche Linie\u201c der Generation XIVc bzw. 12c FRANZ KARL EDUARD (1773 &#8211; 1842) und dessen Nachkommen durch Rotf\u00e4rbung der Generationsleisten<\/strong><strong>\u00a0herasusgehoben sind<\/strong>.<strong>\u00a0\u00a0<\/strong><\/li>\n<\/ul>\n<p>Merkw\u00fcrdigerweise wissen die Brockhaus-Enzyklop\u00e4die 1908 und Meyers Gro\u00dfes Konversationslexikon 1909 \u00fcber diesen nicht mehr als die blo\u00dfen Geburts- und Todesdaten sowie den Umstand zu berichten, dass er w\u00fcrttembergischer Generalmajor geworden und von Kaiser Franz II. am 8. April 1797 in den Grafenstand erhoben worden sei. C. von Wurzbach f\u00fcgt in seiner II. Stammtafel seinem Namen deshalb \u201eGraf 1797\u201d bei und \u00fcberschreibt dessen Namen mit \u201eGr\u00e4fliche Linie\u201c; und die drei nachfolgenden Generationsleisten XVc bzw. 13c, XVIc bzw. 14c und XVIIc bzw. 15c sind hier in Rot herausgehoben. Von Wurzbach wei\u00df, den Mangel an Wissensstoff \u00fcber dessen Werden best\u00e4tigend, in seiner Biographie Nr. 15 \u00fcber das von den beiden Lexika Gesagte hinaus nur wenig Weiteres zu sagen, wobei die Aussage \u00fcber dessen Anf\u00e4nge als Offizier im Widerspruch zu den Aussagen der vorgenannten beiden Lexika steht (die Namen und Betitelungen sind hier generell durch Gro\u00dfbuchstaben herausgehoben):<br \/>\n<em>\u201e &#8230; Stifter der heutigen gr\u00e4flichen Linie. Ueber diesen merkw\u00fcrdigen Edelmann, der den \u00f6sterreichischen Zweig der Familie WIMPFFEN begr\u00fcndete, fehlen uns leider alle n\u00e4heren Daten. Bruder des FELIX und DAGOBERT SIGISMUND &#8230; , diente anf\u00e4nglich als Officier in der landgr\u00e4flich hessen-cassel\u2019schen Schweizergarde, quittierte aber sp\u00e4ter den Dienst und \u00fcbersiedelte nach Oesterreich, wo er sich in Schlesien, dann in B\u00f6hmen mit Gro\u00df-Kuntsch\u00fctz, in Nieder\u00f6sterreich mit Wallsee und zuletzt in Steiermark mit Brunnsee und Kainberg ans\u00e4ssig machte, das Incolat <\/em>(Heimatrecht<em>) in den genannten L\u00e4ndern, sowie in Ungarn und mit Diplom ddo. 8. April 1797 auch den GRAFENSTAND erlangte. Er hat sich zweimal verm\u00e4lt, zuerst in Wien am 16. October 1796 mit VICTORIA AMALIE ERNESTINE (geb. 11. Februar 1772, gest. 17. October 1817)\u00a0<\/em><em>PRINZESSIN VON ANHALT-BERNBURG-SCHAUMBURG,\u00a0<\/em><em>WITWE DES ERBPRINZEN KARL VON HESSEN PHILIPPSTHAL,\u00a0dann <\/em>(1818)<em> mit PAULINE (geb. 23. Mai 1787, +) FREIIN VON MARSCHALL. Aus beiden Ehen stammen Kinder <\/em>(siehe dazu in der II. Stammtafel die oberste der roten Generationslinien XVc bzw. 13c),<em> aus erster sechs S\u00f6hne, zwei T\u00f6chter, aus letzter ein Sohn, eine Tochter; unter den\u00a0S\u00f6hnen aus erster Ehe finden wir den ber\u00fchmten\u00a0<\/em><em>FELDZEUGMEISTER\u00a0FRANZ EMIL LORENZ,\u00a0GRAFEN VON\u00a0WIMPFFEN.\u201d\u00a0<\/em>W\u00e4hrend \u00fcber Franz Karl Eduard leider, wie in dessen Generationsreihe \u00fcberhaupt, keinerlei Bildnisse zu greifen ist, liegt, was dessen erste Gattin betrifft, eine der Rubrik \u201eBiographien\u201d der Internet-Ver\u00f6ffentlichung des Dr. Hans H. von Wimpffen entnommes qualit\u00e4tvolles solches vor:<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/wimpfen-geschichte.de\/von_wimpffen\/wp-content\/uploads\/2016\/06\/054.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\" wp-image-93 aligncenter\" src=\"http:\/\/wimpfen-geschichte.de\/von_wimpffen\/wp-content\/uploads\/2016\/06\/054-261x300.jpg\" alt=\"054\" width=\"365\" height=\"420\" srcset=\"https:\/\/wimpfen-geschichte.de\/von_wimpffen\/wp-content\/uploads\/2016\/06\/054-261x300.jpg 261w, https:\/\/wimpfen-geschichte.de\/von_wimpffen\/wp-content\/uploads\/2016\/06\/054-768x884.jpg 768w, https:\/\/wimpfen-geschichte.de\/von_wimpffen\/wp-content\/uploads\/2016\/06\/054-890x1024.jpg 890w, https:\/\/wimpfen-geschichte.de\/von_wimpffen\/wp-content\/uploads\/2016\/06\/054.jpg 1283w\" sizes=\"(max-width: 365px) 100vw, 365px\" \/><\/a><\/p>\n<ul style=\"list-style-type: disc;\">\n<li><strong>Abb. S 2: Viktoria Amalie Prinzessin von Anhalt-Bernburg-Schaumburg (1772 \u2013 1817), die erste Gemahlin von Franz Karl Eduard Graf von Wimpffen (1776 \u2013 1842) und Mutter des Generalfeldzeugmeisters Franz Emil Graf von Wimpffen (1797 \u2013 1870)<\/strong>.<\/li>\n<\/ul>\n<p>Was Wurzbachs Aussage betrifft, Franz Karl Eduard habe anf\u00e4nglich als Offizier in der landgr\u00e4flich hessen-cassel\u2019schen Schweizergarde gedient, so steht diese im Einklang mit jener bereits aus der Selbstbiografie dessen Vaters (siehe in Kapitel P. Zweiggr\u00fcnder Franz Ludwig) hervorgegangenen Nachricht, dass dieser dritte Sohn des Franz Ludwig namens Franz Karl Eduard mit 9 Jahren in das Kadettenkorps des Landgrafen von Hessen-Kassel aufgenommen worden sei. Somit liegt es nahe, dass die anderslautende Aussage der vorgenannten beiden Lexika, wonach dieser in w\u00fcrttembergischen Diensten den Rang eines Generalmajors erreicht habe, unrichtig ist. Die Erhebung zum Grafen kam ihm erstaunlicherweise also bereits mit 21 Jahren zu, was sich wohl nur dadurch erkl\u00e4ren l\u00e4sst, dass das einflussreiche hohe prinzliche Haus der von Anhalt-Bernburg-Schaumburg, mit denen er sich im Vorjahr der Erhebung zum Grafen durch die Heirat der o. a. Witwe verwandtschaftlich verbunden hatte, zu dessen Aufstieg t\u00fcchtig beigetragen hat. Die Erhebung in der Rang eines Reichsgrafen hatte zur Folge, dass, wie die nachstehende Abbildung zeigt, in das Wappen mit dem kreuztragenden Widder zwischen Helm und Schild eine Grafenkrone mit dementsprechend 9 Perlen eingef\u00fcgt wurde:<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/wimpfen-geschichte.de\/von_wimpffen\/wp-content\/uploads\/2016\/06\/055.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-94 aligncenter\" src=\"http:\/\/wimpfen-geschichte.de\/von_wimpffen\/wp-content\/uploads\/2016\/06\/055-200x300.jpg\" alt=\"055\" width=\"389\" height=\"583\" srcset=\"https:\/\/wimpfen-geschichte.de\/von_wimpffen\/wp-content\/uploads\/2016\/06\/055-200x300.jpg 200w, https:\/\/wimpfen-geschichte.de\/von_wimpffen\/wp-content\/uploads\/2016\/06\/055-682x1024.jpg 682w, https:\/\/wimpfen-geschichte.de\/von_wimpffen\/wp-content\/uploads\/2016\/06\/055.jpg 725w\" sizes=\"(max-width: 389px) 100vw, 389px\" \/><\/a><\/p>\n<ul style=\"list-style-type: disc;\">\n<li><strong>Abb. S 3: Das in einen Bildrahmen mit ringsum aufgesetzten Wappen der Verwandtschaft und oben mit dem Doppeladler von Osterreich-Ungarn gekr\u00f6nte Darstellung des Wappens der Erhebung in den Reichsgrafenstand des Jahre 1797, wo in das fr\u00fchere Freiherren-Wappen an die Stelle der K\u00f6nigskrone eine neunperlige Grafenkrone gesetzt ist<\/strong>.<\/li>\n<\/ul>\n<p>Dann sei noch eine Wappenvariante gezeigt, wo, getreppt \u00fcber dem Wappenschild des kreuztragenden Widders, alle Insignien der mehrfachen Wappenmehrung aufget\u00fcrmt sind, indem zun\u00e4chst die siebenperlige Freiherrenkrone, dar\u00fcber der Ritterhelm, dann die K\u00f6nigskrone, schlie\u00dflich der \u00f6sterreichische Doppeladler und abschlie\u00dfend eine riesige Grafenkrone mit neun gewaltig hochsteigenden Perlen und beidseits aufschwingenden \u00fcberdachenden Vorhangdrapierungen erscheinen:<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/wimpfen-geschichte.de\/von_wimpffen\/wp-content\/uploads\/2016\/06\/056.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-95 aligncenter\" src=\"http:\/\/wimpfen-geschichte.de\/von_wimpffen\/wp-content\/uploads\/2016\/06\/056-197x300.jpg\" alt=\"056\" width=\"413\" height=\"630\" srcset=\"https:\/\/wimpfen-geschichte.de\/von_wimpffen\/wp-content\/uploads\/2016\/06\/056-197x300.jpg 197w, https:\/\/wimpfen-geschichte.de\/von_wimpffen\/wp-content\/uploads\/2016\/06\/056-672x1024.jpg 672w, https:\/\/wimpfen-geschichte.de\/von_wimpffen\/wp-content\/uploads\/2016\/06\/056.jpg 722w\" sizes=\"(max-width: 413px) 100vw, 413px\" \/><\/a><\/p>\n<ul style=\"list-style-type: disc;\">\n<li><strong>Abb. S 4: Das Wappen von Dr. Hans Hermann Freiherr von Wimpffen (und durch Adoption) Graf von Buxh\u00f6veden<\/strong>.<\/li>\n<\/ul>\n<p>Was das dort unten \u00fcberraschenderweise dazuhin noch an den Wappenschild geh\u00e4ngte Ordensband und -zeichen vom sog. Goldenen Vlies betrifft, so ist \u00fcber dessen Sinnhintergrund in Kapitel Y. Georgs-Zweig im Zusammenhang mit der Pr\u00e4sentation der Abb. Y 8 berichtet, wo es um die Verleihung desselben an den k. u. k. Feldmarschall und Ritter des Goldenen Vlieses MAXIMILIAN FREIHERR VON WIMPFFEN des Jahres 1852 geht.<\/p>\n<p>Schlie\u00dflich ist noch eine weitere sp\u00e4tere Wappen-Version angef\u00fcgt, die sich ein Spross der (wohl notwendigerweise zum Zwecke des Vorankommens) zum katholischen Glauben konvertierten \u00f6sterreichische Grafenlinie der Von Wimpffen sp\u00e4ter zugelegt hat, in welcher der kreuztragende Widder nicht mehr, heraldidsch gesehen, nach rechts, sondern nach links schreitet, womit vielleicht der Konfessionswechsel angezeigt sein k\u00f6nnte:<\/p>\n<p><strong><a href=\"http:\/\/wimpfen-geschichte.de\/von_wimpffen\/wp-content\/uploads\/2016\/06\/057.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter wp-image-96 \" src=\"http:\/\/wimpfen-geschichte.de\/von_wimpffen\/wp-content\/uploads\/2016\/06\/057.jpg\" alt=\"057\" width=\"436\" height=\"523\" srcset=\"https:\/\/wimpfen-geschichte.de\/von_wimpffen\/wp-content\/uploads\/2016\/06\/057.jpg 576w, https:\/\/wimpfen-geschichte.de\/von_wimpffen\/wp-content\/uploads\/2016\/06\/057-250x300.jpg 250w\" sizes=\"(max-width: 436px) 100vw, 436px\" \/><\/a><\/strong><\/p>\n<ul>\n<li><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong><strong>Abb. S 5: Die dem Werk \u00fcber die deutschen Grafenh\u00e4user von 1853 des E. H. Kneschke entnommene Wappendarstellung, die sich auf die katholisch-\u00f6sterreichischen, sp\u00e4ter in \u201eKainberg und Radegund, Reitenau und Eichberg in der Steiermark, Battaglia im Venzianischen etc.\u201d ans\u00e4ssigen, Reichsgrafen von Wimpffen bezieht.<\/strong><\/strong><\/strong><\/strong><\/strong><\/strong><\/strong><\/strong><\/strong><\/strong><\/strong><\/strong><\/strong><br \/>\n<\/strong><\/li>\n<\/ul>\n<p>Indem bei Kneschke (1870) die bei Wurzbach angef\u00fchrten Wohnpl\u00e4tze und Besitzt\u00fcmer mit der Betitelung \u201eHerr auf\u201d aneinandergereiht sind, k\u00f6nnte der falsche Eindruck entstehen, dass Franz Karl Eduard diese allesamt gleichzeitig besessen habe. In Wirklichkeit handelt es sich dabei um ein Nacheinander wechselnder Besitzerschaft. So befand sich das 1810 von ihm gekaufte &#8211; herrlich in Nieder\u00f6sterreich \u00fcber der Donau gelegene &#8211; Schloss <u>Wallsee<\/u> nur 7 Jahre in seinem Besitz. Und 1821 erwarb er das s\u00fcd\u00f6stlich von Graz im Grenzgebiet der Steiermark gelegene Renaissance-Schloss mit hohem Mittelturm und Mittelrisalit der Portalseite <u>Brunnsee<\/u> mit dazugeh\u00f6riger Herrschaft, was er 1837 an Marie Caroline Herzogin von Berry ver\u00e4u\u00dferte. Dann folgte 1841 der Erwerb des ebenfalls in der Steiermark unweit von Graz n\u00f6rdlich von Kumberg auf einer steilen waldumschlossenen Anh\u00f6he gelegenen und einen dreistockigen Innenhof einschlie\u00dfenden repr\u00e4sentativen Schlosses <u>Kainberg<\/u> mit dazugeh\u00f6rigem Gut. Nach seinem bald danach am 3. Dezember 1842 im nahen Graz mit 66 Jahren erfolgten Tod blieb dieses bis heute im Besitz von dessen Nachfahren. Siehe dieses in der<br \/>\n<a href=\"http:\/\/wimpfen-geschichte.de\/von_wimpffen\/wp-content\/uploads\/2016\/06\/058.jpg\"><br \/>\n<img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-97 aligncenter\" src=\"http:\/\/wimpfen-geschichte.de\/von_wimpffen\/wp-content\/uploads\/2016\/06\/058-300x197.jpg\" alt=\"058\" width=\"547\" height=\"359\" srcset=\"https:\/\/wimpfen-geschichte.de\/von_wimpffen\/wp-content\/uploads\/2016\/06\/058-300x197.jpg 300w, https:\/\/wimpfen-geschichte.de\/von_wimpffen\/wp-content\/uploads\/2016\/06\/058-768x505.jpg 768w, https:\/\/wimpfen-geschichte.de\/von_wimpffen\/wp-content\/uploads\/2016\/06\/058-1024x674.jpg 1024w, https:\/\/wimpfen-geschichte.de\/von_wimpffen\/wp-content\/uploads\/2016\/06\/058.jpg 1090w\" sizes=\"(max-width: 547px) 100vw, 547px\" \/><\/a><\/p>\n<ul style=\"list-style-type: disc;\">\n<li><strong>Abb. S 6: Ansicht des nahe der Hauptstadt Graz in der S\u00fcdwest-Steiermark gelegenen und 1841 in den Besitz des Reichsgrafen Franz Karl Eduard von Wimpffen (1776 \u2013 1842) gelangten Schlosses Kainberg von SW her<\/strong>.<\/li>\n<\/ul>\n<p>Im Hinblick auf die nunmehr rund 1 \u00be Jahrhundert gr\u00e4flich-wimpffensche Besitzerschaft sei hier eine Wikipedia entnommene kurze Beschreibung des zwischen 1570 und 1575 aus einem Wehrbau des 13. Jahrhunderts entwickelten beeindruckenden Renaissance-Anlage gegeben: Das dreigeschossige Geb\u00e4ude bildet ein regelm\u00e4\u00dfiges Viereck, das einen rechteckigen dreigeschossigen Arkadenhof umschlie\u00dft. Die im 19. Jahrhundert gr\u00f6\u00dftenteils verglasten Arkaden umgeben diesen von drei Seiten. An den vier Geb\u00e4udeecken befinden sich quadratische Eckt\u00fcrme mit Pyramidend\u00e4chern. Im mittleren Teil des westlichen Fl\u00fcgels, der Schauseite, ragt ein m\u00e4chtiger Uhr- und Glockenturm mit einem von einer Laterne gekr\u00f6nten Dach in die H\u00f6he. Darin befindet sich eine den Heiligen drei K\u00f6nigen geweihte Kapelle. Der Zugang, ein rundbogiges Einfahrtstor, liegt im Mittelbereich des S\u00fcdfl\u00fcgels. Der noch aus dem 15. Jahrhundert stammende Nordfl\u00fcgel stellt den \u00e4ltesten Teil der Schlossanlage dar, wo in den obersten Stockwerken sich noch gro\u00dfe Teile der urspr\u00fcnglichen Innenausstattung finden. Ein Eckzimmer besitzt eine Kasettendecke mit gemalter Maserung aus der Renaissance und einen Ofen aus dem 18. Jahrhundert. Der gro\u00dfe Saal birgt einen um 1800 aufgestellten Empireofen und ist mit Laub-Bandelwerk-Stuck aus dem zweiten Viertel des 18. Jahrhunderts geschm\u00fcckt.<\/p>\n<p>Wie in der II. Stammtafel (siehe die durchg\u00e4ngige rote Generationslinie XVc bzw. 13c) zu ersehen, starben von Franz Karl Eduards acht + zwei = zehn Kindern f\u00fcnf aus der ersten Ehe sehr fr\u00fch und die zwei am Leben gebliebenen T\u00f6chter hie\u00dfen MARIE (aus erster Ehe), geb. am 12. Mai 1807, verm\u00e4hlt mit EGYD GRAF TAXIS-BORDOGNA, und MATHILDE HENRIETTE (aus zweiter Ehe), geb. am 29. Januar 1819, verheiratet mit JOSEPH FREIHERR REICHLIN-MELDEGG. W\u00e4hrend diese beiden im Text bei Wurzbach keinerlei Beschreibung mehr finden, sind dort in der Lebensbeschreibung dem \u00e4ltesten der am Leben gebliebenen S\u00f6hne FRANZ EMIL LORENZ, geb. 1797, drei ganze Seiten (Text Nr. 14, S. 18 \u2013 20) und ist dem j\u00fcngsten FELIX FRIEDRICH WENZEL, geb. 1827, eine starke Seite (Text Nr. 11, S. 16\/17) gewidmet, w\u00e4hrend der dem mittleren GUSTAV ADOLF FELIX, geb. 1805, geltende Text Nr. 21 (S. 10) der alphabetischen Darstellung der besonders denkw\u00fcrigen Sprossen immerhin eine ganze Halbspalte f\u00fcllt. Die ausf\u00fchrliche Darstellung deren Lebens geht darauf zur\u00fcck, dass \u00fcber alle &#8211; wie auch jetzt \u00fcber die Glieder der anderen Zweige &#8211; eine reiche und verl\u00e4ssliche \u00dcberlieferung vorliegt. Au\u00dferdem wird die eingehende Betrachtung der Lebensg\u00e4nge derselben auch durch den Umstand bef\u00f6rdert, dass die beiden \u00e4lteren S\u00f6hne in hohe bis h\u00f6chste Milit\u00e4r\u00e4mter \u00d6sterreich-Ungarns einr\u00fcckten und der j\u00fcngste sich als Diplomat vielf\u00e4ltig auszeichnete und dar\u00fcber hinaus alle drei vom Kaiser vielf\u00e4ltig mit Orden und anderen Ehrungen bedacht worden sind. Dazuhin verbanden sich der Erst- und der Letztgenannte mit bestgebildet-hochkultivierten Frauen aus reichen Geschlechtern des \u00f6sterreich-ungarischen Neuadels, die gl\u00e4nzendste Salons unterhielten und den Besitz und das gesellschaftliche Ansehen ihrer Gatten aus dem im rasanten Aufstieg begriffenen Grafengeschlecht der Von Wimpffen erheblich mehrten. Freilich kann die Darstellung deren Lebens hier nur unter erheblicher Raffung der vorliegenden Fakten geschehen:<\/p>\n<p>&#8212; Der \u00c4lteste der drei am Leben gebliebenen S\u00f6hne des Reichsgrafen Franz Karl Eduard war der aus dessen erster Ehe stammende FRANZ EMIL LORENZ REICHSGRAF VON WIMPFFEN, geb. am 2. April 1797 in Prag, gest. am 26. November 1870 in G\u00f6rz; begraben in der Familiengruft Eichberg; verm\u00e4hlt am 3. Oktober 1825 zu Hietzing bei Wien mit MARIA ANNA (auch: MARIANNE) C\u00c4CILIE FREIIN VON ESKLELES, geb. am 2. M\u00e4rz 1802 in Wien und gest. laut Wurzbach auf dem Wege nach Karlsbad am 11. August 1862 in M\u00fcnchen; ebenfalls begraben in der Familiengruft Eichberg:<br \/>\nGetrieben von der in der Famile vorherrschenden Neigung zum Waffendienste und vom Gedanken der Befreiung vom Joch Napoleons beseelt, tritt dieser 1813 als Unterleutnant in die k. u. k. Armee ein und bew\u00e4hrt sich in den K\u00e4mpfen zur Befreiung der verb\u00fcndeten Armeen der Jahre 1813 und 1814 sowie 1815 in Italien. In ziemlich rascher Weise die unteren Offiziersr\u00e4nge durchlaufend, ist er 1833 bereits Oberst und Kommandant eines Infanterieregimentes, 1839 schon Generalmajor und Brigadekommandant in Triest und 1846 Feldmarschall-Leutnant und Divisionskommandeur. Als solcher nimmt er 1848 und 1849 an den Feldz\u00fcgen in Italien teil und erringt durch zahlreiche Waffentaten Ruhm, z. B. als Befehlshaber der zur Intervention im Kirchenstaate bestimmten Truppen, erh\u00e4lt das Ritterkreuz des Maria-Theresia-Ordens und es wird ihm nach erfolgreichem Abschluss der Feldz\u00fcge das Gouvernement von Triest, die Statthalterschaft der dortigen K\u00fcstenlande, das Pr\u00e4sidium der dort geschaffenen Seebeh\u00f6rde und die Finanzdirektion, au\u00dferdem provisorisch das Marine-Oberkommando \u00fcbertragen. In diesen T\u00e4tigkeiten erwirbt er sich gro\u00dfe Beliebtheit bei der Bev\u00f6lkerung und nicht geringe Verdienste um den Aufschwung der jungen \u00f6sterreichischen Kriegs- und Handelsmarine. Somit wird ihm 1850 das Kommandeurkreuz des Maria-Theresien-Ordens und das Gro\u00dfkreuz des Leopoldordens verliehen. 1851 wird er Inhaber des vormaligen Infanterie-Regiments Prinz Leopold beider Sizilien Nr. 22; auch wird er Ehrenritter des Johanniterordens sowie Ehrenb\u00fcrger der Stadt Triest. 1854 erfolgt als Kr\u00f6nung seiner Laufbahn die Verleihung der W\u00fcrde eines Geheimen Rates und Ernennung zum k. k. General-Feldzeugmeister und erh\u00e4lt er den Oberbefehl \u00fcber die erste Armee in Wien als kommandierender General in Nieder-, Ober- und Inner\u00f6sterreich, B\u00f6hmen, M\u00e4hren und Schlesien. Im Juni dieses Jahres beschreibt und preist die \u201eOesterreichische Illustrierte Zeitung\u201d in einer zweiteiligen Folge des Titels \u201eFranz Graf Wimpffen k. k. Feldmarschall-Lieutenant\u201d vor allem seine Beharrlichkeit und Entschlossenheit sowie sein Geschick in der Kriegsf\u00fchrung. In dieser hohen Rangstellung und Funktion leitet er 1857 im Krieg zwischen \u00d6sterreich einerseits und Frankreich unter Napoleon III. und piemontesisch-sardinischen Truppen andererseits in der mit einer schweren Niederlage \u00d6sterreichs endenden Schlacht bei Solferino (24. Juni) die Operationen auf dem linken Fl\u00fcgel. 1860 im Alter von 63 Jahren darf er in Disponibilit\u00e4t, d. h. in der vorl\u00e4ufigen Ruhestand bei M\u00f6glichkeit die Wiedereinsatzes bei sich erweisender Notwendigkeit, treten.<\/p>\n<p>Von diesem ist eine ganze Reihe von Portraits unterschiedlichster Darstellungstechniken erhalten, woraus gezeigt sei in<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/wimpfen-geschichte.de\/von_wimpffen\/wp-content\/uploads\/2016\/06\/059.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-98 aligncenter\" src=\"http:\/\/wimpfen-geschichte.de\/von_wimpffen\/wp-content\/uploads\/2016\/06\/059-189x300.jpg\" alt=\"059\" width=\"258\" height=\"409\" srcset=\"https:\/\/wimpfen-geschichte.de\/von_wimpffen\/wp-content\/uploads\/2016\/06\/059-189x300.jpg 189w, https:\/\/wimpfen-geschichte.de\/von_wimpffen\/wp-content\/uploads\/2016\/06\/059-645x1024.jpg 645w, https:\/\/wimpfen-geschichte.de\/von_wimpffen\/wp-content\/uploads\/2016\/06\/059.jpg 654w\" sizes=\"(max-width: 258px) 100vw, 258px\" \/><\/a><\/p>\n<ul style=\"list-style-type: disc;\">\n<li><strong>Abb. S 7: Franz Emil Lorenz Reichsgraf von Wimpffen (1797 \u2013 1870) im Alter von 55 Jahren als Feldmarschall-Lieutenant mit dem Kommandeurkreuz des Maria Theresia-Ordens und dem russischen Georgsorden, Farblithographie von Josef Kriehuber 1850<\/strong>.<\/li>\n<\/ul>\n<p>Nach der Zurruhesetzung lebt er auf seinen G\u00fctern, n\u00e4mlich auf dem vorbeschriebenen vom Vater \u00fcberkommenen <u>Schloss Kainberg<\/u> sowie dem in der Nordoststeiermark an der ungarischen Grenze zum Burgenland hin gelegenen Schloss beim gleichnamigen Ort <u>Eichberg<\/u> an der Lafnitz (auch: Aichberg) und dem nahegelegenen <u>Schloss Reitenau<\/u>. Siehe dazu<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/wimpfen-geschichte.de\/von_wimpffen\/wp-content\/uploads\/2016\/06\/060abc.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-99 size-full aligncenter\" src=\"http:\/\/wimpfen-geschichte.de\/von_wimpffen\/wp-content\/uploads\/2016\/06\/060abc.jpg\" alt=\"060abc\" width=\"466\" height=\"893\" srcset=\"https:\/\/wimpfen-geschichte.de\/von_wimpffen\/wp-content\/uploads\/2016\/06\/060abc.jpg 466w, https:\/\/wimpfen-geschichte.de\/von_wimpffen\/wp-content\/uploads\/2016\/06\/060abc-157x300.jpg 157w\" sizes=\"(max-width: 466px) 100vw, 466px\" \/><\/a><\/p>\n<ul>\n<li><strong> Abb. S 8a, 8b, 8c: Schloss Aichberg (Eichberg) im 17. Jahrhundert nach einem Stich von Georg Matth\u00e4us Vischer und heute sowie Schloss (ehemalige Wassserburg) Reitenau heute, beide nach Fotos der Gegenwart<\/strong>.<\/li>\n<\/ul>\n<p>Die beiden letztgenannten Besitzt\u00fcmer hatte seine o. a. Gattin MARIA ANNA C\u00c4CILIE\u00a01842\/43 f\u00fcr 197.000 Gulden, Geld aus dem Erbe ihres Vaters, dem steinreichen j\u00fcdischen und als Finanzgenius geltenden Mitbegr\u00fcnder und Direktor der \u00f6sterreichischen Nationalbank sowie Berater der Kaiser Joseph II. und Franz II. BERNHARD RITTER UND FREIHERR VON ESKELES (1753 \u2013 1839), erworben. Sie l\u00e4sst die 1842 geweihte Lorettokapelle beim Schloss Eichberg in neugotischen Stil zu einer Gruftkapelle umbauen. Das griechische Kreuz auf deren Turm zeigt, dass die Eskeles, die aromunischer (mazedorum\u00e4nischer) Herkunft sind, dem griechisch-orthodoxen Glauben huldigen. Und das Schloss selbst wird durchgreifend renoviert. Au\u00dferdem besa\u00df Maria Anna noch einen der gr\u00f6\u00dften und pr\u00e4chtigsten Palazzi von <u>Venedig, den Palazzo Fini am Canal Grande<\/u>, dazuhin das herrliche <u>Schloss und den Saal des kleinen Heilbadeortes Battaglia<\/u> am Fu\u00dfe der Euganeischen H\u00fcgel bei Padua nebst <u>einigen H\u00e4usern in Wien<\/u> und dort eine beachtenswerte Sammlung von Bildern und Skulpturen sowie eine ber\u00fchmte Autographensammlung, deren einer Teil (Musikalienbl\u00e4tter) von ihr der Gesellschaft der Musikfreunde in Wien vermacht wurde. Ihre Mutter, C\u00c4CILIE FREIIN VON ESKELES, geborene ITZIG (1760 \u2013 1836), stammte aus einer sehr kultivierten j\u00fcdischen Berliner Familie. Und so hatte Maria Anna eine ausgezeichnete Erziehung und vielseitige Bildung genossen, die &#8211; laut Wurzbach gepaart mit Herzensg\u00fcte, Klugheit, Mildt\u00e4tigkeit, Sch\u00f6nheitssinn &#8211; sie zu einer gro\u00dfen Literatur- und Kunstkennerin sowie Sammlerin werden lie\u00df, deren Salon in Venedig, wo sie sich viel aufhielt, Einheimischen und Fremden von Bildung ohne Unterschied und Nationalit\u00e4t, des Standes und Ranges gastlich ge\u00f6ffnet war und den Mittelpunkt f\u00fcr den geselligen Verkehr aller bedeutenden Pers\u00f6nlichkeiten bildete, welche die Lagunenstadt bewohnten oder besuchten. Siehe dazu die<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/wimpfen-geschichte.de\/von_wimpffen\/wp-content\/uploads\/2016\/06\/061.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-100 size-full alignnone\" src=\"http:\/\/wimpfen-geschichte.de\/von_wimpffen\/wp-content\/uploads\/2016\/06\/061.jpg\" alt=\"061\" width=\"870\" height=\"575\" srcset=\"https:\/\/wimpfen-geschichte.de\/von_wimpffen\/wp-content\/uploads\/2016\/06\/061.jpg 870w, https:\/\/wimpfen-geschichte.de\/von_wimpffen\/wp-content\/uploads\/2016\/06\/061-300x198.jpg 300w, https:\/\/wimpfen-geschichte.de\/von_wimpffen\/wp-content\/uploads\/2016\/06\/061-768x508.jpg 768w\" sizes=\"(max-width: 870px) 100vw, 870px\" \/><\/a><\/p>\n<ul>\n<li><strong> Abb. S 9: Der Palazzo Fini am Canal Grande in Venedig<\/strong>.<\/li>\n<\/ul>\n<p>Im Palazzo Fini befand sich eine von ihr erworbene Gem\u00e4ldesammlung, die zu den Sehensw\u00fcrdigkeiten Venedigs z\u00e4hlte und europ\u00e4ische Ber\u00fchmtheit besa\u00df. In ihrem dortigen Salon hatte sie schon in den 1830er Jahren ein Album er\u00f6ffnet, in das sich alle Heroen des Geistes, welche sie besuchten, mit ihrem Namen und einer Spende ihres Geistes eintrugen, so: Heinrich Heine, Nikolaus Lenau, Alexander und Wilhelm von Humboldt, Friedrich R\u00fcckert u. v. a. m., darunter auch viele Italiener, Franzosen und Engl\u00e4nder. Ihre einzige &#8211; nach ihr benannte &#8211; Tochter MARIA ANNA C\u00c4CILIA, geb. am 13. Mai 1842, die am 12. Januar 1867 den hoch angesehenen Kammerherren und Abgeordneten der bayrischen St\u00e4ndekammer sowie des Deutschen Reichstages FRIEDRICH BALDUIN FREIHERR VON GAGERN (1842 \u2013 1910) geheiratet hat und auf dem Gute ihres Gatten Neuenb\u00fcrg bei Erlangen lebte, hat nach dem Tode ihrer Mutter dieses Album \u00fcbernommen und die kunstsinnigen T\u00f6chter derselben f\u00fchrten dieses im Sinne der Gro\u00dfmutter mit Erfolg fort. Auch schuf diese 1841 und 1854 eine Soldatenstiftung zu je 2.000 Gulden. Sie ging ihrem Gatten im Tode acht Jahre voraus. Die letzten Lebensjahre desselben vor seinem Tod waren von schwerem Kummer durch den Kriegstod seines zweit\u00e4ltesten Sohnes sehr getr\u00fcbt.<\/p>\n<p>&#8212; Dies war der am 23. August 1828 zu Hietzing n\u00e4chst Sch\u00f6nbrunn bei Wien geborene ALPHONS. Diesem ist bei Wurzbach auf den Seiten 13 unten bis 16 eine gesonderte ausf\u00fchrliche Lebensbeschreibung einger\u00e4umt. Mit allen Gaben des Herzens und Geistes ausgestattet, ging dessen in sehr jugendlichem Alter durch den Eintritt in die k. u. k. Armee begonnene milit\u00e4rische Laufbahn raschestens voran: Anf\u00e4nglich diente er beim Generalstabe, fungierte dann 1854 w\u00e4hrend der Okkupation der Donauf\u00fcrstent\u00fcmer als Adjudant des Generals Kalik und lieferte dar\u00fcber sp\u00e4ter eine als trefflich geschrieben bewertete umf\u00e4ngliche Arbeit, in der er allerdings vergeblich von einem Wiedererstehen Deutschlands unter \u00f6sterreichischer Hegemonie tr\u00e4umte. Im ungl\u00fccklichen italienischen Feldzug des Jahres 1859 fungiert er als Fl\u00fcgeladjudant des Kaisers und kommt danach zur Infanterie.\u00a0Am 7. Oktober 1860 schlie\u00dft er auf Burgschloss Ottenstein im Waldviertel in Nieder\u00f6sterreich\u00a0die Ehe mit CAROLINE GR\u00c4FIN VON LAMBERG, FREIIN AUF ORTENEGG UND OTTENSTEIN und Mitbesitzerin der Herrschaft Moor in Ungarn (geb. am 17. Dezember 1830). 1864 wird er zum Obersten und Kommandanten des \u00f6sterreichischen Infanterie-Regiments Kronprinz von Preu\u00dfen Nr. 20 bef\u00f6rdert. Im verlorenen gehenden Preu\u00dfisch-\u00d6sterreichischen Krieg empfing er am 27. Juni 1866 in der ersten gr\u00f6\u00dferen Schlacht von Nachod in B\u00f6hmen im Treffen bei Skalitz durch einen Schuss ins Bein eine schwere Wunde und geriet zudem in preu\u00dfische Gefangenschaft. Als der feindliche Heerf\u00fchrer KRONPRINZ FRIEDRICH VON PREU\u00dfEN erf\u00e4hrt, dass der Oberst des seinen Namen f\u00fchrenden \u00f6sterreichischen Regiments sich schwer verwundet unter den Gefangenen befindet, sucht er ihn im Notspital auf, l\u00e4sst ihn ins Schloss Nachod unweit K\u00f6niggr\u00e4tz \u00fcberf\u00fchren sowie ihm seinen S\u00e4bel zur\u00fcckstellen. Nach der unvermeidlichen Extraktion des linken Armes stirbt er dort am 22. Juni 1866 in den Armen seiner herbeigeeilten Gattin im Alter von 38 Jahren. Deren Leben ist von Ungl\u00fcck, Tod und Trauer dauernd insofern umweht, als ihr Vater, FELDMARSCHALL-LIEUTENANT FRANZ GRAF LAMBERG im Jahr 1848 auf der Pester Br\u00fccke durch M\u00f6rderhand, wie es hei\u00dft, den M\u00e4rtyrertod f\u00fcr das Vaterland erlitten hat und aus der Reihe der vier Kinder (siehe diese auf der II. Stammtafel auf der linken der beiden letzterscheinenden Generationsleisten XVIIc bzw. XVc) nur das \u00e4lteste, die MORIZ GRAF VETTER VON DER LILIE heiratende Tochter KAROLINE MARIA THERESE (geb. 1861) das Erwachsenenleben erreicht.<br \/>\nAuf einem Blatt, das einer Reihe prominenter Opfer dieses Krieges im \u00f6sterreichischen Heere gedenkt, hat sich von ihrem Gatten Alphons das nachfolgend gezeigte Portrait erhalten:<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/wimpfen-geschichte.de\/von_wimpffen\/wp-content\/uploads\/2016\/06\/062.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\" wp-image-101 aligncenter\" src=\"http:\/\/wimpfen-geschichte.de\/von_wimpffen\/wp-content\/uploads\/2016\/06\/062-238x300.jpg\" alt=\"062\" width=\"275\" height=\"347\" srcset=\"https:\/\/wimpfen-geschichte.de\/von_wimpffen\/wp-content\/uploads\/2016\/06\/062-238x300.jpg 238w, https:\/\/wimpfen-geschichte.de\/von_wimpffen\/wp-content\/uploads\/2016\/06\/062.jpg 647w\" sizes=\"(max-width: 275px) 100vw, 275px\" \/><\/a><\/p>\n<ul>\n<li><strong> Abb. S 10: Der im preu\u00dfisch-\u00f6sterreichischen Krieg von 1866 im 38. Lebensjahr seiner schweren Verletzung erlegene Oberst Graf Alphons von Wimpffen (1828 \u2013 1866)<\/strong>.<\/li>\n<\/ul>\n<p>Au\u00dferdem erinnert dessen Todes die folgende am Ort desselben angebrachte Gedenktafel:<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/wimpfen-geschichte.de\/von_wimpffen\/wp-content\/uploads\/2016\/06\/063.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\" wp-image-102 aligncenter\" src=\"http:\/\/wimpfen-geschichte.de\/von_wimpffen\/wp-content\/uploads\/2016\/06\/063-300x231.jpg\" alt=\"063\" width=\"428\" height=\"329\" srcset=\"https:\/\/wimpfen-geschichte.de\/von_wimpffen\/wp-content\/uploads\/2016\/06\/063-300x231.jpg 300w, https:\/\/wimpfen-geschichte.de\/von_wimpffen\/wp-content\/uploads\/2016\/06\/063-768x591.jpg 768w, https:\/\/wimpfen-geschichte.de\/von_wimpffen\/wp-content\/uploads\/2016\/06\/063-1024x788.jpg 1024w, https:\/\/wimpfen-geschichte.de\/von_wimpffen\/wp-content\/uploads\/2016\/06\/063.jpg 1893w\" sizes=\"(max-width: 428px) 100vw, 428px\" \/><\/a><\/p>\n<ul>\n<li><strong> Abb. S 11: Inschriftplatte f\u00fcr Alphons Graf von Wimpffen<\/strong>.<\/li>\n<\/ul>\n<p>Wir werden im ausgehenden Kapitel W. Wilhelm von Wimpffen auf das vorbeschriebene mit Besitzt\u00fcmern gesegnete Ehepaar insofern sto\u00dfen, als diese in der Katholischen Pfarrkirche Bad Wimpfen am Berg unter den auf der langen Balustrade der Orgelempore mit Namen und Wappenschild verewigten unz\u00e4hligen Wohlt\u00e4ter zusammen mit zwei anderen der Grafen- bzw. Freiherrensippe der Von Wimpffen angeh\u00f6renden Spenderpaaren und einem Einzelspender festgehalten sind.<\/p>\n<p>&#8212; Der \u00c4lteste der drei \u00fcberlebten S\u00f6hne des Reichsgrafen Franz Karl Eduard war der aus erster Ehe stammende GUSTAV ADOLF FELIX, geb. am 23. Dezember 1805 zu Troppau, gestorben am 25. April 1880 in Meran; verm\u00e4hlt am 17. Februar 1850 zu Triest mit seiner aus der W\u00fcrttembergischen Nebenlinie stammenden Kusine PAULINE WILHELMINE VON WIMPFFEN, geb. am 13. Juli 1822 in Stuttgart als die j\u00fcngere der beiden T\u00f6chter des als wichtige Zielpersom bereits mehrfach erw\u00e4hnten FRIEDRICH WILHELM VON WIMPFFEN (1784 \u2013 1845). \u00dcber deren Herkunft wird an sp\u00e4terer Stelle zun\u00e4chst in Kapitel T. W\u00fcrttembergische Nebenlinie, dann in Kapitel U. Verwandtschaftliche Verkn\u00fcpfungen \u00fcber das Zustandekommen der vorgenannten Ehe, dazuhin in Kapitel W. Wilhelm von Wimpfen \u00fcber die 1880 in Wimpfen am Neckar vollzogenen Eheschlie\u00dfung deren Nichte SOPHIE CHARLOTTE VON WIMPFFEN (1861 &#8211; 1907) ganz speziell zu berichten sein.<\/p>\n<p>&#8212; Der J\u00fcngste der drei S\u00f6hne des Reichsgrafen Franz Karl Eduard war FELIX WENZEL REICHSGRAF VON WIMPFFEN, geb. am 16. M\u00e4rz 1827 zu Brunnsee, geendet am 30. Dezember 1882 durch Selbstmord in Paris; verm\u00e4hlt am 27. August 1867 zu Dresden mit der Hofdame der K\u00f6nigin und nachmaligen Kaiserin Augusta GR\u00c4FIN MARGARETHE ISABELLA LEONORE LYNAR, geboren am 4. M\u00e4rz 1837: Dieser war aus dessen zweiter Ehe hervorgegangen, also Stiefbruder des vorbeschriebenen FRANZ EMIL LORENZ. Nach dem Studium der Rechtswissenschaften in Prag und Teilnahme an der Feldz\u00fcgen der Jahre 1848 und 1849 schlug dieser die diplomatische Laufbahn ein, wurde Attach\u00e9 in Rom, dann Sekret\u00e4r und sp\u00e4ter Botschaftsrat in London, 1864 Gesandter in Kopenhagen und 1866 in Berlin, wo er seine o. a. Gattin kennenlernte. Durch Sch\u00f6nheit, Anmut und Bildung ausgezeichnet, f\u00fchrte diese an den H\u00f6fen Berlin, Rom und Paris, wohin sie ihrem Gatten folgte, einen gl\u00e4nzenden Salon und z\u00e4hlte dort zu den fesselndsten Erscheinungen. In zweifelhaft-ungl\u00fcckselige Geldgesch\u00e4fte verwickelt, erschoss sich Felix Wenzel in Paris im ausgehenden Jahr 1882 in einer Bed\u00fcrfnisstelle. Hier \u00fcber die Welle von Pressekommentaren etc. zu berichten, die nach diesem gro\u00dfes Aufsehen erregenden Selbstmord geschrieben worden und verst\u00e4rkt bis hinein in die Zeit des Nationalsozialismus gegangen sind, das verbietet sich nicht nur aus Platzgr\u00fcnden, sondern w\u00fcrde sich auch auf das zu meidende Feld der Spekulation begeben. Wenigstens sei hier dessen in der Zeit des Hochstandes der Judenhetze und -verfolgung im ber\u00fcchtigten Wochenblatt der aggressivsten Judenfeindlichkeit \u201eDer St\u00fcrmer\u201d Nr. 4\/1940 erschienene Darstellung desselben gezeigt:<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/wimpfen-geschichte.de\/von_wimpffen\/wp-content\/uploads\/2016\/06\/064.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-103 aligncenter\" src=\"http:\/\/wimpfen-geschichte.de\/von_wimpffen\/wp-content\/uploads\/2016\/06\/064-213x300.jpg\" alt=\"064\" width=\"245\" height=\"345\" srcset=\"https:\/\/wimpfen-geschichte.de\/von_wimpffen\/wp-content\/uploads\/2016\/06\/064-213x300.jpg 213w, https:\/\/wimpfen-geschichte.de\/von_wimpffen\/wp-content\/uploads\/2016\/06\/064.jpg 677w\" sizes=\"(max-width: 245px) 100vw, 245px\" \/><\/a><\/p>\n<ul style=\"list-style-type: disc;\">\n<li><strong>Abb. S 12: Portrait-Bild des im Selbstmord geendeten Reichsgrafen F\u00e9lix Friedrich Wenzel von Wimpffen (1827 \u2013 1882)<\/strong>.<\/li>\n<\/ul>\n<p>Daten \u00fcber die der Ehe entsprossenen beiden T\u00f6chter MARIE und PAULINE lassen sich der II. Stammtafel (siehe diese im letzten der drei Generationsleisten \u00a0XVIc bzw. 14c) entnehmen.<\/p>\n<p>Wie die Einsicht in die II. Stammtafel des Weiteren zeigt, setzte sich das reichsgr\u00e4fliche Haus der von Wimpffen dauerhaft (bis zur Gegenwart!) fort \u00fcber den dritten Sohn des Franz Emil Lorenz namens<\/p>\n<p>&#8212; VICTOR \u00c4GIDIUS REICHSGRAF VON WIMPFFEN, geboren am 24. Juli 1834 in Hietzing bei Wien, gestorben am 22. Mai 1897 in Bad Battaglia in Oberitailien; bestattet in der Familiengruft Eichberg; verm\u00e4hlt am 11. Januar 1860 in Vevey am Genfer See mit ANASTASIA FREIIN VON SINA ZU HODOS UND KIZDIA, geboren am 8. Oktober 1838 im Palais Sina in Wien, gestorben am 24. Februar 1889 ebenda und beigesetzt in der Familiengruft Fahrafeld:<br \/>\nDessen Gattin Anastasia war Enkelin des GEORG SIMON FREIHERREN VON SINA ZU HODOS UND KIZDIA (1783 \u2013 1856), eines griechischen Unternehmers und Gro\u00dfbankiers mazedorum\u00e4nischer Abstammung, der einer der reichsten M\u00e4nner der \u00f6sterreich-ungarischen Monarchie auf Augenh\u00f6he mit den Rothschilds gewesen ist und als Menschenfreund Teile seines Verm\u00f6gens f\u00fcr \u00f6ffentliche und kulturelle Zwecke eingesetzt und so z. B. die Universit\u00e4t in Athen, in Budapest die Kettenbr\u00fccke und das Nationalmuseum, in Wien das Haus des Musikvereins, das K\u00fcnstlerhaus und die Orthodoxe Kirche hatte errichten lassen. Und dessen Sohn und Vater der Anastasia SIMON GEORG FREIHERR VON SINA (1810 \u2013 1876) war vor allem der Wissenschaft und der Philosophie zugewandt und wirkte als K\u00f6niglich-griechischer Gesandter am kaiserlichen Hof, f\u00fchrte nachmalig den Titel eines Wirklichen Geheimen Rates und war Begr\u00fcnder der Sinaischen Akademie in Athen. Ihre 1835 mit diesem in Wien verheiratete Mutter IPHIG\u00c9NIE (geb. 1815) war eine geborene PRINZESSIN GHYKA DE DEZSANFALVA.<br \/>\nWurzbach betitelt Victor \u00c4gidius von Wimpffen in seiner 1 \u2153 Seiten umfassenden Lebensbeschreibung, Seite 30 \u2013 32, als \u201eHofrat und Corvettenkapitain\u201d, was aber nur einen Bruchteil seiner vielf\u00e4ltig-vielseitigen T\u00e4tigkeiten umrei\u00dft: 1850 als Seekadett in die \u00f6sterreichische Marine getreten und als solcher mit dem Kreuze der Ehrenlegion ausgezeichnet, weil er ein franz\u00f6sisches Kauffahrteischiff vor dem Untergange rettet, verl\u00e4sst er nach belobend anerkannter Teilnahme an der Schlacht bei Solferino 1859 und an der Seeschlacht von Lissa 1866 als Kommandeur des Dampfschiffes \u201eStadium\u201d die Marine als Korvettenkapit\u00e4n. Nach zeitweiliger R\u00fcckkehr dorthin wird er Pr\u00e4sident des Verwaltungsrates der nieder\u00f6sterreichischen S\u00fcdwestbahnen und 1876 als Hofrat und Generalinspekteur der \u00f6sterreichischen Staatstelegraphen ins Handelsministerium berufen. Als solcher f\u00fchrt er ersprie\u00dfliche technische und sozialpersonale Neuerungen ein. 1880 mit 46 Jahren zieht er sich ins Privatleben zur\u00fcck und wird in mehreren Funktionen des Bereiches Bildende Kunst t\u00e4tig, so z. B. als Verwaltungsrat des \u00d6sterreichischen Kunstvereins oder als f\u00f6rderndes Mitglied der Gesellschaft f\u00fcr vervielf\u00e4ltigende Kunst (insbesondere Fotografie). \u00dcber zwei Jahrzehnte wirkt er als Administrator der ersten k. k. privaten Donaudampfschifffahrtsgesellschaft. Und er ist auch als Landwirt mit der Bewirtschaftung der vom Vater ererbten G\u00fcter <u>Kainberg<\/u>, <u>Reitenau<\/u> und <u>Eichberg<\/u> in der Steiermark und <u>Battaglia<\/u> in Oberitalien besch\u00e4ftigt und er wirkt als eifriger F\u00f6rderer der Fischzucht und der Wiederbev\u00f6lkerung der steirischen Gew\u00e4sser. Mit der Heirat der ANASTASIA VON SINA\u00a0hatte er sich mit einer der reichsten T\u00f6chter der \u00f6sterreich-ungarischen Monarchie verbunden. Denn deren (oben bereits angef\u00fchrter) aus einer Baumwollh\u00e4ndlerfamilie stammender Gro\u00dfvater hatte au\u00dfer vielem Geld gro\u00dfe L\u00e4ndereien in Ungarn, B\u00f6hmen, M\u00e4hren und Nieder\u00f6sterreich besessen und im letztgenannten Bereich 1830 f\u00fcr 341.000 Gulden das Gut <u>Neuhaus<\/u>, dazu die n\u00e4chstgelegenen Orte <u>Arnstein<\/u> sowie 1833 <u>Fahrafeld (mit Gut von 5.000 ha und Schloss)<\/u> bei Pottenstein im Wienerwald erworben, alles Besitzungen, die an seine Enkelin Anastasia vererbt wurden. In der im letztgenannten Ort geschaffenen Familiengruft ist diese ja denn auch beigesetzt worden. Und in Wien hatte deren Vater Simon Georg von Sina am Hohen Markt 8 durch den Architekten Theophil Hansen, den er f\u00fcr seine Projekte von Athen nach Wien holte und der dort vor allem durch den Entwurf f\u00fcr das \u00f6sterreichische Parlament Weltruhm erlangte, ab 1859 durch Umbau des Palais Fellner das f\u00fcnfgeschossige <u>Palais Sina<\/u> schaffen lassen. Dieser erste Typus des Wiener Palastes im Stil der gr\u00e4zisierten Neorenaissance wurde richtungweisend f\u00fcr viele Neubauten der Stadt Wien des ausgehenden 19. Jahrhunderts. Gro\u00dfvater Georg Simon von Sina hatte vor allem in die Gr\u00fcndung moderner Verkehrsprojekte (Flussschifffahrt, Eisenbahnen, Br\u00fccken) investiert, was auch die T\u00e4tigkeiten des Grafen Victor im Telegrafen-, Eisenbahn- und Donauschifffahrtswesen erkl\u00e4rt. Durch den Reichtum seiner Frau kann sich Victor Graf von Wimpffen leisten, in Wien in der T\u00fcrkenstra\u00dfe 15 das 1856 im Stil des Historismus erbaute stattliche Wohnpalais zu erwerben, das nun <u>Palais Wimpffen<\/u> hei\u00dft und an dem er 1878 Umbauten vornehmen l\u00e4sst. Siehe dazu:<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/wimpfen-geschichte.de\/von_wimpffen\/wp-content\/uploads\/2019\/09\/Image-05.09.19-at-18.33.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter size-large wp-image-3491\" src=\"http:\/\/wimpfen-geschichte.de\/von_wimpffen\/wp-content\/uploads\/2019\/09\/Image-05.09.19-at-18.33-1024x768.jpg\" alt=\"\" width=\"660\" height=\"495\" srcset=\"https:\/\/wimpfen-geschichte.de\/von_wimpffen\/wp-content\/uploads\/2019\/09\/Image-05.09.19-at-18.33-1024x768.jpg 1024w, https:\/\/wimpfen-geschichte.de\/von_wimpffen\/wp-content\/uploads\/2019\/09\/Image-05.09.19-at-18.33-300x225.jpg 300w\" sizes=\"(max-width: 660px) 100vw, 660px\" \/><\/a><\/p>\n<ul>\n<li><strong> Abb. S 13:<\/strong> <strong>Das Palais Wimpffen in Wien T\u00fcrkenstra\u00dfe 15<\/strong>;<\/li>\n<\/ul>\n<p><a href=\"http:\/\/wimpfen-geschichte.de\/von_wimpffen\/wp-content\/uploads\/2016\/06\/066.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-105 aligncenter\" src=\"http:\/\/wimpfen-geschichte.de\/von_wimpffen\/wp-content\/uploads\/2016\/06\/066-199x300.jpg\" alt=\"066\" width=\"229\" height=\"345\" srcset=\"https:\/\/wimpfen-geschichte.de\/von_wimpffen\/wp-content\/uploads\/2016\/06\/066-199x300.jpg 199w, https:\/\/wimpfen-geschichte.de\/von_wimpffen\/wp-content\/uploads\/2016\/06\/066-680x1024.jpg 680w, https:\/\/wimpfen-geschichte.de\/von_wimpffen\/wp-content\/uploads\/2016\/06\/066.jpg 707w\" sizes=\"(max-width: 229px) 100vw, 229px\" \/><\/a><\/p>\n<ul>\n<li><strong> Abb. S 14: Victor \u00c4gidius Reichsgraf von Wimpffen (1834 &#8211; 1897) in j\u00fcngeren Jahren als Marinef\u00e4hnrich<\/strong>;<\/li>\n<\/ul>\n<p><a href=\"http:\/\/wimpfen-geschichte.de\/von_wimpffen\/wp-content\/uploads\/2016\/06\/067a.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\" wp-image-106 aligncenter\" src=\"http:\/\/wimpfen-geschichte.de\/von_wimpffen\/wp-content\/uploads\/2016\/06\/067a-247x300.jpg\" alt=\"067a\" width=\"335\" height=\"407\" srcset=\"https:\/\/wimpfen-geschichte.de\/von_wimpffen\/wp-content\/uploads\/2016\/06\/067a-247x300.jpg 247w, https:\/\/wimpfen-geschichte.de\/von_wimpffen\/wp-content\/uploads\/2016\/06\/067a.jpg 254w\" sizes=\"(max-width: 335px) 100vw, 335px\" \/><\/a><strong><a href=\"http:\/\/wimpfen-geschichte.de\/von_wimpffen\/wp-content\/uploads\/2016\/06\/068.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-108 aligncenter\" src=\"http:\/\/wimpfen-geschichte.de\/von_wimpffen\/wp-content\/uploads\/2016\/06\/068-188x300.jpg\" alt=\"068\" width=\"281\" height=\"449\" srcset=\"https:\/\/wimpfen-geschichte.de\/von_wimpffen\/wp-content\/uploads\/2016\/06\/068-188x300.jpg 188w, https:\/\/wimpfen-geschichte.de\/von_wimpffen\/wp-content\/uploads\/2016\/06\/068.jpg 484w\" sizes=\"(max-width: 281px) 100vw, 281px\" \/><\/a><\/strong><\/p>\n<ul style=\"list-style-type: disc;\">\n<li><strong>Abb. S 15a und S 15b: Victor \u00c4gidius von Wimpffen (1834 &#8211; 1897) und seine Gemahlin\u00a0<strong>Anastasia von Wimpffen (1838 &#8211; 1889),\u00a0<strong>geborene Freiin von Sina zu Hodos und Kidzia<\/strong><\/strong>; beide Fotografien\u00a0<strong>1860 im Atelier in Vevey am Genfer See aufgenommen und i<\/strong>n der \u00d6sterreichischen Nationalbibliothek verwahrt<\/strong>.<\/li>\n<\/ul>\n<p>Ganz unten mittig in der endenden II. Stammtafel von Wurzbach in der rechten der beiden Generationsleisten XVIIc bzw. 15c sind die drei Nachkommen der beiden Vorgenannten zu finden, vorne die Tochter, mittig und hinten die beiden S\u00f6hne:<\/p>\n<p>&#8212; Die\u00a0Tochter namens HEDWIG ANASTASIA IPHIGENIA, geb. am 4. August 1861, verm\u00e4hlt mit AUGUST GRAF ZICHY VON ZICH V\u00c1SONYKE\u00d5 (1852 \u2013 1925).<\/p>\n<p>\u00dcber deren beiden zwei S\u00f6hne, den \u00c4lteren REICHSGRAF\u00a0<span style=\"text-decoration: underline;\">SIEGFRIED<\/span> SIMON FRANZ und den J\u00fcngeren REICHSGRAF\u00a0<span style=\"text-decoration: underline;\">SIMON<\/span> ALPHONS VICTOR, liegt eine ganze Reihe von Lebensbeschreibungen vor, so dass es an Stoff nicht mangelt. Die nachstehend diesen beiden geltenden solchen mit teilweiser Einbeziehung von deren Nachkommen fu\u00dfen vornehmlich auf jenen solchen, die sich in der Website des Dr. Hans H. von Wimpffen (wimpffen.hu bzw. wimpffen.de), au\u00dferdem in der Untersuchung von Roman Sandgruber \u201eTraumzeit f\u00fcr Million\u00e4re. Die 929 reichsten Wienerinnen und Wiener im Jahr 1910\u201d (Wien. Graz. Klagenfurt 2013), dazuhin in Wikipedia sowie in einer Betrachtung im Internet des Wiener Kunsth\u00e4ndlers Cajetan Gril, dem heutigen Besitzer des Schlosses Aichberg, des Titels \u201efamilie wimpffen in eichberg (1842 \u2013 1953)\u201d sowie \u201eNeuhaus (Gemeinde Weissenbach an der Triesting)\u201d finden:<\/p>\n<p>&#8212; Der \u00c4ltere der zwei S\u00f6hne des VICTOR \u00c4GIDIUS REICHSGRAF VON WIMPFFEN und ANASTASIA GEB. FREIIN VON SINA ZU HODOS UND KIZDIA (siehe diesen in der II. Stammtafel in der Mitte der mittleren der drei Generationsleisten XVIIc bzw. 15c) namens <span style=\"text-decoration: underline;\">SIEGFRIED<\/span> SIMON FRANZ REICHSGRAF VON WIMPFFEN, geb. am 6. September 1865 in Wien, gestorben am 26. November 1929 in Ercsi\/im mittleren Nordungarn (deutsch Ertsching), dort auch bestattet in der Familiengruft der Patronatskirche; verm\u00e4hlt am 11. Juni 1892 mit FRANZISKA GR\u00c4FIN VON STOCKAU, geboren am 9. April 1873 in Wien, gest. am 7. Dezember 1933 in Ercsi, die aus einem morganatischen Stamm des Hauses Thurn und Taxis stammte:<br \/>\nVom Urgro\u00dfvater, dem Gro\u00dfbankier Baron Georg Simon von Sina her \u00fcber dessen Enkelin (d. h. seine Mutter Anastasia) kam diesem ein gewaltiges Erbe zu, das ihn zu einem der reichsten Gro\u00dfgrundbesitzer der Donaumonarchie machte: So besa\u00df er die Ortsherrschaften <u>Hodos<\/u>, <u>Kizdia<\/u>, <u>Maslak<\/u>, <u>Fibis<\/u> und <u>Battaglia<\/u> (Italien), <u>Ercsi<\/u>, <u>Simontornya<\/u>, <u>Szazhalombatta<\/u> und <u>Erd<\/u> (Ungarn) sowie <u>O-B\u00e9ba<\/u> und <u>Kainberg<\/u> (\u00d6sterreich), dazu je einen <u>Palast in Budapest<\/u>, <u>Venedig<\/u> (Palais Fini) und in <u>Wien<\/u> (Palais Sina). Da der Gro\u00dfteil der Besitzungen au\u00dferhalb \u00d6sterreichs lag, war er von dessen Besteuerung nur wenig erfasst. Er studierte an verschiedenen Universit\u00e4ten Rechtswissenschaften und National\u00f6konomie. Insgesamt entstanden in seinen Gutsherrschaftsorten zahlreiche Kirchen, Kapellen, Wegkreuze, Schl\u00f6sser, Schulen, Kinderg\u00e4rten. So gr\u00fcndete er zusammen mit seiner Gattin im ungarischen Ort der Grablege des Hauses Ercsi 1899 eine Klosterschule und 1912 eine Zuckerfabrik, die erste Industrieansiedlung in dieser Gegend, die Siegfried von Wimpffen zu einem der sog. Zuckerbarone machte.<br \/>\n1892 erhielt Siegfried, der Multimillion\u00e4r, als erster Automoblilist \u00d6sterreichs in Wien eine Genehmigung zur Fahrerlaubnis nach Pr\u00fcfung durch die dortige Polizei. Sein legend\u00e4r gewordenes Vehikel war ein aus Paris importiertes Dampf-Automobil der Marke Serpollet, das 1.800 Kilogramm wog, mit Koks befeuert wurde und das er erstmals zusammen mit Graf Wilczek im September des vorgenannten Jahres durch die Stra\u00dfen von Wien lenkte. Da es eisenbeschlagene R\u00e4der hatte, die einen h\u00f6llischen L\u00e4rm erzeugten, wurde angeordnet, es weitgehend nur in l\u00e4ndlichen Gegenden zu benutzen. Siehe dieses nachfolgend in der<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/wimpfen-geschichte.de\/von_wimpffen\/wp-content\/uploads\/2019\/09\/Siegfried_von_Wimpffen\u2013Serpollet_1892.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter wp-image-3496 size-large\" src=\"http:\/\/wimpfen-geschichte.de\/von_wimpffen\/wp-content\/uploads\/2019\/09\/Siegfried_von_Wimpffen\u2013Serpollet_1892-1024x773.jpg\" alt=\"\" width=\"660\" height=\"498\" srcset=\"https:\/\/wimpfen-geschichte.de\/von_wimpffen\/wp-content\/uploads\/2019\/09\/Siegfried_von_Wimpffen\u2013Serpollet_1892-1024x773.jpg 1024w, https:\/\/wimpfen-geschichte.de\/von_wimpffen\/wp-content\/uploads\/2019\/09\/Siegfried_von_Wimpffen\u2013Serpollet_1892-300x226.jpg 300w, https:\/\/wimpfen-geschichte.de\/von_wimpffen\/wp-content\/uploads\/2019\/09\/Siegfried_von_Wimpffen\u2013Serpollet_1892.jpg 1280w\" sizes=\"(max-width: 660px) 100vw, 660px\" \/><\/a><\/p>\n<ul>\n<li><strong>Abb. S 16: Siegfried von Wimpffen an der Lenkung seines Serpollet 1892<\/strong>.<\/li>\n<\/ul>\n<p>Um die Jahrhundertwende, wo das Auto das Spielzeug allein der Superreichen war, bet\u00e4tigte er sich im \u00d6sterreichischen Automobilclub. Anfang der 1920er Jahre besa\u00df er neben einem Rolls Royce etliche Daimler-Autos und galt als ein begeisterter Autonarr und Technik-Freak.<br \/>\n1902 bekam er das ungarische Indigenat und den Titel eines ungarischen Grafen. 1905 wurde er auf der Grundlage seines Gro\u00dfgrundbesitzes, der vor dem Ersten Weltkrieg allein im zentralungarischen Komitat F\u00e9jer 21.000 Morgen betrug, erbliches Mitglied des ungarischen Oberhauses. Aus der aus der Ehe des Siegfried und der Franziska von Stockau hervorgegangenen Schar von 9 Kindern, 6 S\u00f6hnen und 3 T\u00f6chtern, soll zun\u00e4chst auf den zweit\u00e4ltesten Sohn namens SIMON FRANZ MARIA, geb. am 5. Dezember 1897 auf Kainberg, hingewiesen werden, dem Dr. Hans H. von Wimpffen eine genaue Beschreibung des Lebensganges gewidmet hat und der als junger Leutnant im Ersten Weltkrieg an der italienischen Front 1918 gefallen ist. Diesen hatte sein kinderloser Onkel Simon Alphons (1867 \u2013 1925), \u00fcber den weiter unten im nachfolgenden Hauptabschnitt berichtet ist, als Erbe seiner umf\u00e4nglichen Besitzt\u00fcmer einzusetzen geplant. Somit trat als Erbe an dessen Stelle<\/p>\n<p>&#8212; GEORG VICTOR SIEGFRIED REICHSGRAF VON WIMPFFEN, dessen etwas \u00e4lterer Bruder, geb. am 21. August 1896 auf Kainberg im Schloss seiner Vorfahren, gest. am 12. Mai 1968 in Chikago\/USA (siehe diesen in der II. Stammtafel in der erg\u00e4nzend eingebrachten Generationsleiste XVIIIc bzw. 16c), der am 24. Juli 1926 in Budapest JAQUELINE GR\u00c4FIN ZICHY VON ZICH UND VASONYKE\u00d6, geb. am 25. Juni 1903 in Boldogkoev\u00e1ralja (Ungarn), gest. am 17. Juni 1991 in Golden (Colorado\/USA), geheiratet hat:<br \/>\nAus deren Ehe gingen 10 Kinder, 2 S\u00f6hne und 8 T\u00f6chter, hervor. \u00dcber dessen wirtschaftlich gl\u00fccklose Weiterf\u00fchrung des von seinem Onkel ererbten mond\u00e4nen Kurortes Neuhaus im Wienerwald, dazuhin \u00fcber dessen allgemeinen verm\u00f6gensm\u00e4\u00dfigen Niedergang mit dem Zerschmelzen der ererbten gro\u00dfen Besitzt\u00fcmer ist weiter unten am Ende der Schilderung seines Lebensganges und seiner gro\u00dfen Familie Schicksal berichtet. Die vorstehend geschilderten Erbumst\u00e4nde erbrachten, dass der n\u00e4chstj\u00fcngere Bruder von Georg Victor Siegfried namens<\/p>\n<p>&#8212; FRANZ XAVER SIMON REICHSGRAF VON WIMPFFEN, geb. am 19. August 1899 in Kainberg, verheiratet in erster Ehe mit KATHARINA SCHIFFER (1907 \u2013 1961), in zweiter Ehe mit VERA VON WAHL (1901 \u2013 1973), die Bewohnung des wichtigsten der vielen G\u00fcter, n\u00e4mlich des ungarischen Stammsitzes Ercsi (Ertsching) in Mitteltransdanubien, dazuhin die landwirtschaftliche Nutzung der dazugeh\u00f6rigen Bodenfl\u00e4chen sowie die Aufsicht \u00fcber die Bewirtschaftung der anderen vielen G\u00fcter zufiel. Vom Ersten Weltkrieg heimgekehrt, widmete dieser sich ganz dieser Aufgabe. Laut Dr. Hans H. von Wimpffen wurde nach dem (1929 erfolgten) Tod des Vaters Siegfried Simon Franz dessen m\u00e4chtiger Besitz unter die Erben und somit in sieben einzelne landwirtschaftliche G\u00fcter mit eigenen Verwaltungen aufgeteilt. Mit dieser Erbteilung habe der Untergang der ehemals bl\u00fchenden Wimpffen\u2019schen Landwirtschaft begonnen. Immerhin blieb Franz Xaver Simon laut Dr. Hans H. von Wimpffen noch ein Grundbesitz von rund 20.000 Morgen (5.000 ha), was ihn immer noch zu den reichen Gro\u00dfgrundbesitzern und zur herrschenden Elite des ungarischen Lebens geh\u00f6ren lie\u00df. Dies veranlasste ihn Anfang der 1930er Jahre, sich in der Politik zu versuchen und 1935\/36 sich um einen Sitz im ungarischen Parlament zu bewerben. Welche unguten Formen in dieser Zeit der in Ungarn mehr und mehr aufkommenden nationalsozialischen sog. Pfeilkreuzler die politische Auseinandersetzung zwischen dem zum konservativ-katholisch-gro\u00dfb\u00fcrgerlichen Lager geh\u00f6rigen Franz Xaver Simon von Wimpffen und seinem dem reformgerichteten-evangelisch-agrarproletarischen Kurs vertretenden Gegenkandidaten annahm und wie der Gang in die politische Arena des Grafen schlie\u00dflich in einer Niederlage endete, l\u00e4sst sich in www.wimpffen.hu bzw. de (Rubrik biographien; dort: Franz Graf von Wimpffen) im Einzelnen nachlesen. Somit wandte sich dieser danach wieder ganz der Landwirtschaft zu. Neben der im Gefolge der Erbteilung aufgetretenen hemmenden B\u00fcrokratie trugen vor allem Unwetter, Hagel, Schweinepest, soziale Unruhen, Arbeitslosigkeit, Radikalisierung des politischen Lebens und schlie\u00dflich der Zweite Weltkrieg dazu bei, dass bei Kriegsende alle sieben Betriebe, die mit Hilfe ausl\u00e4ndischer Kredite vergeblich einen Aufschwung hatten erreichen wollen, g\u00e4nzlich \u00fcberschuldet waren und vor dem Ruin standen. Schlie\u00dflich wurde 1945 mit der Besetzung Ungarns durch die Rote Armee deren Schicksal vollends besiegelt: das Schloss Ercsi wurde ausgeraubt und es wurden Teile dem Erdboden gleichgemacht, der Park gerodet, H\u00e4user angez\u00fcndet und im Zuge der Bodenreform die G\u00fcter aller derer von Wimpffen in ganz Ungarn enteignet. Franz Xaver Simon von Wimpffen sah sich nach der kommunistischen Macht\u00fcbernahme zur Emigration nach \u00d6sterreich gezwungen und lebte fortab in Wien. Er wurde nach seinem Tod am 3. September 1973 am 7. September in der Familiengruft Graz beerdigt.<\/p>\n<p>&#8212; SIEGFRIED OTTO MARIA REICHSGRAF VON WIMPFFEN, der Sohn des Vorbeschriebenen, geb. am 11. M\u00e4rz 1928 in Budapest, verheiratet am 26. April 1958 in Graz mit BARONESSE ANTOINETTE ADAMOVICH DE CSEPIN, geb. am 30. Dezember 1932 in Budapest (siehe diesen in der II. Stammtafel in der Generationsleiste XIXc bzw. 17c), wurde nach dem Ende der kommunistischen Herrschaft in Ungarn mit 400 ha landwirtschaftlicher Nutzfl\u00e4che entsch\u00e4digt. Was vom Schloss Ercsi \u00fcbrig geblieben war, verblieb in der Hand der Gemeinde und das kleine weitere im Besitz derer Von Wimpffen gewesene Schloss Erd wurde in ein Museum umgewandelt. Was den Vorgenannten betrifft, so erscheint es notwendig, diesen unter allen Umst\u00e4nden herauszustellen, war er doch der Stammhalter, \u00fcber den die \u00fcber den Zweig des FRANZ EMIL LORENZ (1797 \u2013 1870) erhalten gebliebene gr\u00e4fliche Linie derer Von Wimpffen bis in die Gegenwart weitergef\u00fchrt worden ist, w\u00e4hrend der \u00fcber dessen j\u00fcngeren Bruder GUSTAV ADOLF FELIX (1805 \u2013 1880) laufende andere gr\u00e4fliche Zweig mit dessen kinderlosem Sohn FRANZ DEMETRIUS EDUARD (1850 \u2013 1879) ausgestorben ist. Graf Siegfried Otto Maria und Gr\u00e4fin Antoinette von Wimpffen hatten zwei Kinder:<\/p>\n<p>&#8212; den Sohn FRANZ MICHAEL (HUBERTUS SIEGFRIED MARIA) GRAF VON WIMPFFEN, geb. 18. M\u00e4rz 1959 in Wien (siehe in der II. Stammtafel in der hinzugef\u00fcgten Generationsleiste XXc bzw. 18c), verheiratet am 7. Juli 1991 in Wachendorf mit MARIE-VERONIKA FREIIN VON OW-WACHENDORF, geb. am 2. September 1958 in Ebingen\/W\u00fcrttemberg, Tochter von FREIHERR SIGURD VON OW-WACHENDORF (geb. 1925 und gest. 2012 in T\u00fcbingen) und MARIE-AGNES VON OW-WACHENDORF GEB. GR\u00c4FIN VON WESTERHOLD UND GYSENBERG (geb. 1928), und<br \/>\n&#8212; die Tochter ALEXANDRA UNA MARIA GR\u00c4FIN VON WIMPFFEN, geb. 16. April 1960 in Wien, verheiratet mit dem Internisten HARALD CHRISTIAN SALZMANN in Wien, geb. 1. Oktober 1956.<\/p>\n<p>Wir sind damit unversehens in der Gegenwart angekommen und k\u00f6nnen, bezugnehmend auf die im II. Stammbaum von Wurzbach ganz unten zum Zwecke der Orientierung vorgenommenen Nachtragungen, konstatieren, dass <u>FRANZ<\/u> MICHAEL GRAF VON WIMPFFEN der Generation XX (nach der Z\u00e4hlung von Wurzbach) bzw. 18 (in Weiterf\u00fchrung der Z\u00e4hlung von St\u00f6r) angeh\u00f6rt und der Urururururenkel des Begr\u00fcnders des c) Franzens-Zweiges FRANZ LUDWIG VON WIMPFFEN (der XIII. bzw. 11. Generation) ist. Somit ist der Letztgenannte dessen Urururururgro\u00dfvater. Wie dem auch sei, ob nun Folge seiner Heirat mit einer Angeh\u00f6rigen der Freiherren-Familien Von Ow-Wachendorf, deren Stammschloss im Neckar-Alb-Vorland gelegenen Ortsteil Wachendorf der Gemeinde Starzach (Landkreis T\u00fcbingen) liegt, oder auf Grund anderer Gegebenheiten, Tatsache ist, dass Franz von Wimpffen in Ditzingen im Landkreis Ludwigsburg und damit im Herzen W\u00fcrttembergs wohnt. Der heute 57-J\u00e4hrige hat an der Hochschule Sankt Gallen (Ostschweiz) Wirtschafts-, Rechts- und Sozialwissenschaften studiert, zum Dr. oec. promoviert und war dort 1883\/84 Assistent von Prof. Dr. H. C. Binswanger, von 1984 \u2013 86 Leiter des St. Gallener Management Symposium ISC, von Juli 1996 Kaufm\u00e4nnischer (ab Oktober 1998 Vorsitzender der Gesch\u00e4ftsf\u00fchrung) Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer der LTG Maill\u00e4nder GmbH, von November 2000 \u2013 September 2004 Director von Business Development bei LTG Technologies PLC (London, Newcastle, Kirkby in Ashfield, Gro\u00dfbritannien), ab 2004 Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer bei der LTD Metal Decorating GmbH, Maschinen- und Anlagenbau, Innovationsunternehmen f\u00fcr Raumluft- und Prozesstechnik, Stuttgart.<br \/>\nDas Ehepaar hat zwei T\u00f6chter und einen Sohn (siehe am unteren Ende der II. Stammtafel in der Generationsleiste XXIc bzw. 19c):<br \/>\n&#8211; OLYMPIA ALEXANDRA, geb. am 29. September 1992;<br \/>\n&#8211; MARIE-AMELIE, geb. 29. August 1994;<br \/>\n&#8211; EMANUEL (Geburtsdatum nicht bekannt), der, so steht zu hoffen, das Geschlecht als Zweig der Gr\u00e4flichen Linie der Von Wimpffen weiterf\u00fchren wird.<\/p>\n<p>Wie ich von Dr. Hans H. von Wimpffen erfahren konnte, ist DR. FRANZ MICHAEL WIMPFFEN (in den Adress- und sonstigen Angaben Adelseigenschaft und -rang \u201eGRAF VON&#8220; fehlend) noch im Besitz des Schlosses Kainberg, das ihm \u00fcber seinen Vater S)EGFREID \u00a0OTTO MARIA REICHSGRAF VON WIMPFFEN zugekommen ist. Dieser Umstand erscheint von besonderer Bedeutung; denn dieses Schloss erscheint in unseren heutigen Tagen als das letzte dingliche Relikt des so m\u00e4chtigen Aufstieges der Grafen von Wimpffen zu Guts- und Schloss- sowie Gro\u00dfgrundbesitzern, die bis in die Spitzen der \u00f6sterreich-ungarischen Gesellschaft hinein gegangen ist. Der Umstand, dass die Grafen von Wimpffen aller ihrer anderen erworbenen Schl\u00f6sser wieder verlustig gegangen sind, weist aber auch deren wieder genau so rasch erfolgten Fall aus, der in der 3. Nachfolgegeneration begonnen und in der 5. solchen vollends vollzogen gewesen ist und sich &#8211; lakonisch gesagt &#8211; \u00e4hnlich dem Muster des sog. Buddenbrook-Syndroms abgespielt hat.<\/p>\n<p>Alles dies manifestiert sich auch, um nun den Faden der inneren Verfolgung der Grafenlinie der Von Wimpffen weiterzuf\u00fchren, am Beispiel des j\u00fcngeren Bruders des weiter oben beschriebenen SIEGFRIED SIMON FRANZ und dessen Nachfolgegenerationen. Gemeint ist:<\/p>\n<p>&#8212; Der J\u00fcngere der beiden S\u00f6hne des VICTOR \u00c4GIDIUS REICHSGRAF VON WIMPFFEN und ANASTASIA, GEB. VON SINA IN HODOS UND KIZDIA, namens <span style=\"text-decoration: underline;\">SIMON<\/span> ALPHONS VICTOR REICHSGRAF VON WIMPFFEN, geb. am 21. August 1867 in V\u00f6slau bei Wien, gestorben am 11. April 1925 in Wien, ruhend in der Gruft der Stockau auf dem Friedhof Wien-Hietzing; verehelicht am 30. Mai 1890 mit KAROLINE GR\u00c4FIN SZ\u00c9CHENYI, geb. am 8. M\u00e4rz 1869 in Budapest, k. u. k. Palastdame, gest. am 27. April 1932 in Perchtoldsdorf, begraben in der Sz\u00e9cheny-Gruft in Czinkendorf in Ungarn; Tochter des Gyula GRAF SZ\u00c9CHENYI VON SARVAR UND\u00a0FELS\u00d6VIDEK und der KAROLINE GR\u00c4FIN VON ZYCHY-FERRARIS:\u00a0Die vaterseitigen Vorfahren derselben, die SZ\u00c9CHENYI, die im 16. Jahrhundert noch als einfache ungarische Bauern lebten, hatten sich zu einer Magnatenfamilie entwickelt, w\u00e4hrend die m\u00fctterseitigen solchen der Grafen ZYCHI\u00a0mit den vornehmsten W\u00fcrdentr\u00e4gern des alten ungarischen Reiches verschw\u00e4gert gewesen sind.<br \/>\nAus dem Erbe seiner Eltern fallen Simon Alphons gro\u00dfe\u00a0<u>G\u00fcterkomplexe in Ungarn<\/u> zu. Und er wird Besitzer der Herrschaft <u>Eichberg<\/u> mit Schlossgut und Lorettokapelle mit Gruft sowie von <u>Reitenau<\/u> bei Graz und von im Wienerwald (Nieder\u00f6sterreich) gelegenen kleinen <u>Neuhaus<\/u> im Triestingtal, <u>Arnstein<\/u> und <u>Fahrafeld<\/u> mit dem dortigen Schloss, das in der Zeit von Maria Theresia als Jagdschloss erbaut und sp\u00e4ter im Tudorstil umgebaut worden ist. Simon Alphons Victor entwickelt sich mit seinem gro\u00dfartigen Verm\u00f6genshintergrund zum Typus eines aristokratischen Lebemannes, der das heute zu Wei\u00dfenbach an der Triesting geh\u00f6rende \u00d6rtchen Neuhaus in eine mond\u00e4ne Sommerfrische mit elegantem Kurbetrieb in gro\u00dfem Stile verwandeln will. Dazu kauft er 1886 den im Zentrum stehenden Gutshof und baut diesen zum sog. Herrenhaus um, wo er die obere Etage bewohnt, so er nicht auf Schloss Fahrafeld weilt. 1889 beginnt er mit dem gro\u00dfz\u00fcgigem Ausbau des Ortes. In zwei Bauphasen werden geschaffen: Ein gro\u00dfer Teich und ein Freibad sowie 3 Hotels (1895\/97: Kurhotel Stefanie; 1910: Hotel Neuhaus, das durch Umwandlung des sog. Herrenhauses entsteht; 1911\/13: Kurhotel d\u2019Orange), mehrere Villenanlagen (1895\/97: 26 sog. Alte Villen; 1911\/12: 20 sog. Lufth\u00fctten zur Beherbergung insbesondere von Wochenendg\u00e4sten; 1911\/13: 11 sog. Neue Villen). Zur Versorgung mit Wasser und elektrischem Strom, dem Statussymbol der neuen Zeit, werden ein Wasserhochbeh\u00e4lter am Karnerfeld und ein Pumpenhaus im Tal sowie im nahen Fahrafeld ein Wasserkraftwerk errichtet. Hinzu treten 1911\/13 eine Heilanstalt zur Verabreichung von Medizinalb\u00e4dern, die mit dem Kurhotel Stefanie durch einen gedeckten Gang verbunden ist. Und es entstehen am Ort im Laufe der Zeit ein k. u. k. Postamt, eine Apotheke, eine Frisierstube, drei elegante Parkanlagen, zu den Nachbarorten hin ein ausgedehnter Tiergarten, eine Kegelbahn, eine Pferdestallung, eine Reihe Garagen, in Richtung Fahrafeld ein Bahnhofshotel, ein Musikpavillon; 1913\/14 wird schlie\u00dflich sogar ein mit dem Hotel Neuhaus verbundener gro\u00dfer Saal f\u00fcr Festlichkeiten erstellt, der sog. Glassalon; au\u00dferdem ein Kaffeehaus, eine Rollschuhhalle, 2 Tennispl\u00e4tze, 1916 noch eine vom Peilstein hinunterf\u00fchrende Rodelbahn. Hinter dem Schloss in Fahrafeld werden 1913, dem Grafen zu Eigen, ein Gest\u00fct, angeblich die gr\u00f6\u00dfte der damaligen Monarchie, und eine Pferderennbahn angelegt. Die Wettrennen sollen sich sogar von dort nach Wien, und zwar zwischen Pferden und Autos, ausgedehnt haben, die meist von den Pferden gewonnen worden seien.<br \/>\nIm so gro\u00dfz\u00fcgig ausgebauten modernen Kurort Neuhaus im Wienerwald wird das Kurhotel d\u2019Orange zum Mittelpunkt des gesellschaftlichen Lebens des Fin de si\u00e8cle. Dort weilen manchmal sogar Kaiser Franz Joseph und einige der Erzherz\u00f6ge sowie der kaiserliche Hof sowie Gesandte des Kaiserhauses als Gast und sind oft auch G\u00e4ste des Grafen im Herrenhaus Neuhaus oder im Schloss Fahrafeld. Graf Simons Ziel ist, dem ber\u00fchmten Hotel Semmering in der Steiermark Konkurrenz zu machen. Was das Hotel Neuhaus betrifft, so wird dieses zum bekanntesten Gastbetrieb der Umgebung, zu dem zahlreiche Pferdegespanne die Sonntags- und Wochenendausfl\u00fcgler vom Bahnhof Wei\u00dfenbach-Neuhaus zum Hotel bringen. Dessen K\u00fcche und Keller gelten als gut und billig und f\u00fcr die Unterhaltung der G\u00e4ste sorgt ein musizierendes Zigeuner-Emsemble.<br \/>\nZur Realisierung seiner hochfliegende Pl\u00e4ne hat er 1903 den ihm von seiner Gro\u00dfmutter ANNA MARIA GEB. VON ESKELES\u00a0\u00fcberkommenen zweiten Teil deren Autographensammlung und 1905\/06 den Gro\u00dfteil der Grundherrschaften <u>Reitenau<\/u> und <u>Eichberg<\/u>, doch mit Ausnahme des dortigen Schlosses und aus Piet\u00e4t einiger Wiesen, welche die Familiengrablege bergen, gegen Leibrente an seinen Vetter PRINZ THEODOR YPSILANTI (1881 \u2013 1936), Oberstallmeister am griechischen Hof und Mitgr\u00fcnder des \u00f6sterreichischen Olympischen Komitees sowie erfolgreicher Z\u00fcchter von Rennpferden, verkauft. Bereits 1923 gibt dieser die gesamte Erwerbung an Dr. Oskar Hamedinger weiter.<br \/>\nNachdem die Ehe mit GR\u00c4FIN KAROLINE GEB. SZ\u00c9CHENY kinderlos bleibt und sp\u00e4ter auch getrennt wird, bleibt Simon Alphons fortab alleinstehend. Er verliert nach dem verlorenen Ersten Weltkrieg von 1914\/18 mit Aufl\u00f6sung der Donaumonarchie als Folge alle seine gr\u00f6\u00dferen Besitzungen in Ungarn. Um 1920 verl\u00e4sst er den Bereich seines intensiven Wirkens, nachdem 1917 der Glassalon abgebrannt, doch sofort wieder aufgebaut worden ist. Und er lebt fortan teils im Palais Sina in Wien, teils in seiner Villa in Mauer bei Wien, wo er hochbeleibt und 150 kg schwer sowie bevorzugt in Pepita und Gro\u00dfkariertem gekleidet in Erscheinung tritt und stets extravagant sich auf Rennbahnen, im Jockeyclub, auf B\u00e4llen und in den besten Restaurants aufh\u00e4lt. Seit langem zuckerkrank und ab 1912 von seinem Leibarzt Dr. Geza Lanyi betreut, stirbt er 1925 im Alter von 57 \u00be Jahren. Das Mausoleum im Friedhof Wien-Hietzing tr\u00e4gt die folgende Inschrift: \u201eHier ruht in Frieden \/ Simon \/ Reichsgraf \/ von Wimpffen \/ geb. am 21. August 1867 \/ gest. am 11. April 1925 \/ Obltn. d. K. u. K. Husarenregiments, \/ erbl. Mitglied des ungar. Magnaten- \/ hauses, Ritter des Gro\u00dfkreuzes \/ vom Franz-Josefs-Orden\u201d.-<\/p>\n<p>Hier sei zur Veranschaulichung des oben Berichteten angef\u00fcgt:<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/wimpfen-geschichte.de\/von_wimpffen\/wp-content\/uploads\/2016\/06\/069.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-109 size-large alignnone\" src=\"http:\/\/wimpfen-geschichte.de\/von_wimpffen\/wp-content\/uploads\/2016\/06\/069-657x1024.jpg\" alt=\"069\" width=\"657\" height=\"1024\" srcset=\"https:\/\/wimpfen-geschichte.de\/von_wimpffen\/wp-content\/uploads\/2016\/06\/069-657x1024.jpg 657w, https:\/\/wimpfen-geschichte.de\/von_wimpffen\/wp-content\/uploads\/2016\/06\/069-193x300.jpg 193w, https:\/\/wimpfen-geschichte.de\/von_wimpffen\/wp-content\/uploads\/2016\/06\/069-768x1196.jpg 768w, https:\/\/wimpfen-geschichte.de\/von_wimpffen\/wp-content\/uploads\/2016\/06\/069.jpg 827w\" sizes=\"(max-width: 657px) 100vw, 657px\" \/><\/a><\/p>\n<ul>\n<li><strong> Abb. S 17: Sammelbild mit einer Fotografie von Simon Alphons Victor Reichsgraf von Wimpffen von um 1910, darunter einer solchen dessen Schlosses Fahrafeld von ca. 1900; rechts Fotos von Bauobjekten desselben im Kurort Neuhaus: oben das Hotel Stefanie (heute), darunter das Kurhotel d\u2019Orange (heute als repr\u00e4sentative Wohnanlage dienend); dann Foto von 1913 mit der Rollschuhhalle im Vordergrund und dem Kurhotel d\u2019Orange im Hintergrund; unten ein neues Foto der Villa Adria, das ist eine der elf Neuen Villen, errichtet vom Vorgenannten im zweiten Bauboom 1911<\/strong>.<\/li>\n<\/ul>\n<p>In welch guter wie schlechter Erinnerung der Vorgenannte heute in Fahrafeld und Neuhaus mit Umgebung steht, das zeigt eine im Internet zu findende Notiz der Gegenwart von dort \u00fcber diesen, die den Titel \u201eDer Fahrahfelder Kutschenrowdy\u201d\u00a0tr\u00e4gt:<br \/>\n<em>\u201eDas Schloss Fahrafeld beherbergte einst einen skurrilen Zeitgenossen. &#8211; Simon Graf von Wimpffen &#8230; war nicht nur Begr\u00fcnder eines Kurbetriebes in Neuhaus, wo er drei gro\u00dfe Hotels und an die drei\u00dfig luxuri\u00f6se Villen bauen lie\u00df (diese sollen nach seinen jeweiligen Freundinnen genannt worden sein), sondern soll auch Zeit seines Lebens f\u00fcr seinen derben Humor bekannt gewesen sein.- So\u00a0<\/em><em>soll er einmal den Gemeindepolizisten Kronfellner zu einer Spazierfahrt eingeladen haben. In N\u00f6stach hielt er der Wagen an und lie\u00df den Polizisten aussteigen und zu Fu\u00df nach Hause gehen. Der Ordnungsh\u00fcter durfte sich allerdings beim Verwalter eine Krone als Entsch\u00e4digung f\u00fcr den unerwarteten Fu\u00dfmarsch abholen. Oder einmal ritt er bei seinem F\u00f6rster mitten ins Wohnzimmer, wo er der Herrin des Hauses s\u00e4mtliche Lik\u00f6rflaschen zerschoss. Als Wiedergutmachung bekam die geschockte F\u00f6rsterin feinste Schn\u00e4pse geliefert. Bekannt war Wimpffen auch als Kutschenrowdy. Er brauste mit horrender Geschwindigkeit und ohne R\u00fccksicht auf Verluste mitten durch die Ortschaften. Das Weissenbacher Heimatmuseum beherbergt eine einstige Strafverf\u00fcgung, die \u00fcber den Grafen verh\u00e4ngt wurde.\u201d \u00a0 \u00a0<\/em><\/p>\n<p>Dass SIMON FRANZ MARIA, sein Neffe, als sein Erbe vorgesehen gewesen, jedoch im Ersten Weltkrieg gefallen, und an dessen Stelle dessen j\u00fcngerer Bruder namens<br \/>\n&#8212; GEORG VICTOR SIEGFRIED GRAF VON WIMPFFEN (1896 \u2013 1968) getreten ist, auch \u00fcber dessen Gattin JAQUELINE GR\u00c4FIN ZICHY VON ZICH UND VASONYKE\u00d6 (1903 \u2013 1991), sowie deren zehnk\u00f6pfige Kinderschar, dar\u00fcber wurde Grundlegendes oben bereits berichtet sowie angedeutet, dass die Weiterf\u00fchrung des sich wachsend zu einem schweren Verlustbringer entwickelnden Neuhaus als mond\u00e4ner Kurort unter dessen Hand vollends ins Abw\u00e4rts geraten ist. War schon das Management seines Onkels SIMON ALPHONS VICTOR, der ja mehr als Lebemann denn als Betriebswirt in Erscheinung getreten war, nicht das beste gewesen, so taten zun\u00e4chst der ungl\u00fcckselige Ausgang des Ersten Weltkrieges und in den nachfolgenden 1920er und beginnenden 1930er Jahren die Inflation und die Weltwirtschaftskrise das ihre, um den Niedergang zu vollenden. Im April 1932 ger\u00e4t GEORG VICTOR SIEGFRIED schlie\u00dflich in ein \u00f6konomisches Desaster. Zu diesem Zeitpunkt besitzt er mit Neuhaus und Fahrafeld und seinem dortigen Schloss sowie dem Schloss Eichberg, den drei Hotels, Kaffeeh\u00e4usern etc. noch insgesamt 3.636 ha Grundbesitz, davon 2.800 ha Forst und 770 ha, also nur stark 20 Prozent, landwirtschaftliche Nutzfl\u00e4che. Da teilt die Presse mit, dass die dortigen gr\u00e4flichen Besitzungen alle unter Zwangsverwaltung gestellt werden. Er habe 1930 \u00fcber sein Verm\u00f6gen ein Ausgleichsverfahren er\u00f6ffnen lassen, weil er hochverschuldet sei. Somit muss er seine Fahrafelder Gro\u00dfschl\u00e4chterei, Selcherei und Wurstfabrik liquidierten und kann seine Situation nur durch gro\u00dfe Grundverk\u00e4ufe sowie \u201efreiwillige\u201d Versteigerung des Familiensilbers stabilisieren, so dass ihm schlie\u00dflich nur noch 430 ha, d. h. nicht mehr als ein starkes Achtel der urspr\u00fcnglichen Fl\u00e4che, bleiben. Dennoch kann die zw\u00f6lf K\u00f6pfe (dar\u00fcber siehe weiter oben) umfassende Familie, wechselnd zwischen Fahrafeld und Ungarn, noch ein herausgehobenes Leben f\u00fchren. Als jedoch zum Ende des Zweiten Weltkrieges sich die russischen Truppen der ungarisch-\u00f6sterreichischen Grenze n\u00e4hern und sich anschicken, das ostw\u00e4rtige \u00d6sterreich und damit auch Fahrafeld zu besetzen, sieht sich Georg Victor Siegfried von Wimpffen mit seiner Familie zur Flucht gezwungen und sie finden nach langem Umherirren schlie\u00dflich auf Schloss Kainberg in der Steiermark bei den Verwandten f\u00fcr einige Jahre notd\u00fcrftige Unterkunft und erleben dort entbehrungsreiche Jahre. Da das Schloss Fahrafeld am Kriegsende gepl\u00fcndert und gro\u00dfteils und das Schloss Aichberg teilweise abgebrannt und danach das Gut Fahrafeld wie auch die ungarischen Restbesitzungen enteignet worden sind, sieht derselbe in Ungarn wie auch in \u00d6sterreich keine Zukufunftsperspektive mehr, so dass er 1951 mit dem Gro\u00dfteil seiner Familie in die USA \u00fcbersiedelt.<\/p>\n<p>Zwar wird gegen Mitte der 1950er Jahre im Zuge des Abzugs der russischen Truppen und der neuen Staatswerdung \u00d6sterreichs das eingezogene Fahrafelder Gut wieder an die Familie zur\u00fcckgegeben. Doch steht das dortige Schloss als niedergebrannte und gepl\u00fcnderte Ruine da und befindet sich das Schloss Aichberg in v\u00f6llig devastiertem Zustand. So sieht sich die in Fahrafeld zur\u00fcckgebliebene \u00c4lteste der 10 Kinder (siehe diese in der II. Stammtafel unten mittig in Generationsband XIX c bzw. 17c)<\/p>\n<p>&#8212; MARIA FRANZISKA GR\u00c4FIN VON WIMPFFEN (geb. am 18. Mai 1927 in Fahrafeld, gest. am 11. Mai 2001 in Graz, begraben auf dem Friedhof Wei\u00dfenbach im Triestingtal) gezwungen, am 21. Mai 1953 im Auftrag ihres Vaters die letzten <u>Reste der einst so ansehnlichen Herrschaft Aichberg<\/u>, n\u00e4mlich die 1905 von ihrem Onkel Simon Alphons nicht verkauften Wiesen und das devastierte Schloss, an die Gemeinde Kleinschlag zu ver\u00e4u\u00dfern. Maria Franziska schl\u00e4gt sich auf dem Gut Fahrafeld notd\u00fcrftig durch und bet\u00e4tigt sich auf <u>Hotel Neuhaus<\/u>, nachdem der P\u00e4chter 1959 aufgeh\u00f6rt hat, sogar als Wirtin, l\u00e4sst sich aber bald gesundheitshalber durch Bedienstete vertreten. Ihr folgt dort ihre n\u00e4chstj\u00fcngere Schwester (siehe diese neben der Vorgenannten in Generationsband XIXc bzw. 17c)<\/p>\n<p>&#8212; MARIA ANNA GR\u00c4FIN VON WIMPFFEN, geb. am 17. April 1928 in Fahrafeld, die 1947 mit 19 Jahren als Au-Pair-M\u00e4dchen nach England gegangen, dort 15 Jahre bei der Familie des Au\u00dfenministers Eden aufgenommen ist und die englische Staatsb\u00fcrgerschaft angenommen hat, aber nach 15-j\u00e4hriger T\u00e4tigkeit in den beginnenden 1960er Jahren wieder heimkehrt, um ihrer erkrankten \u00e4lteren Schwester Hilfe zu leisten. Doch gibt Maria Anna 1966 den Betrieb <u>Hotel Neuhaus<\/u> schlie\u00dflich auf, der 1970 k\u00e4uflich mit dem Glassalon an die Firma Horvath gelangt und bald danach schnell durch mehrere weitere H\u00e4nde geht. Diese bewirtschaftet, ohne Ahnung von einer richtigen Betriebsf\u00fchrung zu haben, wohnend Schlo\u00dfstra\u00dfe 2 in den umgebauten und umfunktionierten ehemaligen Stallungen des Schlosses, das noch 200 ha Grund umfassende Gut Fahrafeld. Dessen Baulichkeiten bestehen aus zwei langgestreckten parallelen Trakten, an dessen k\u00fcrzeren inneren sich der Wohntrakt anschlie\u00dft. Von dem dort \u00fcber der Triesting gelegenen Schloss Fahrafeld, das in den 1950er Jahren auf beh\u00f6rdliche Anordnung aus Gr\u00fcnden des Hochwasserschutzes gesprengt und abger\u00e4umt worden ist, finden sich nur noch wenige Spuren. Sie, die Sternkreuzordensdame, deren Jugend- und Schulzeit sich immer noch in gehobenen Verh\u00e4ltnissen und wechselnd in Ungarn (Budapest) und \u00d6sterreich (Berndorf) vollzogen hat, stirbt am 2. Januar 2014 im 86. Lebensjahr nach einem ab dem Erreichen des Erwachsenenalters begonnenen Leben voll st\u00e4ndiger Entbehrung, Sorgen und Existenzk\u00e4mpfen. Ein ergreifender Nachruf der Gemeinde Pottenstein-Fahrafeld spricht davon, dass sie nach R\u00fcckkunft aus England in ihre Heimat unverheiratet ihren Sohn\u00a0ARNO VON WIMPFFEN, geb. am 7. M\u00e4rz 1963 in Wien, zur Welt gebracht und Zeit ihres Lebens mit dem R\u00fccken zur Wand gestanden habe. Immer habe sie ihre eigenen Bed\u00fcrfnisse hintenan gestellt, sich nichts geg\u00f6nnt, kein gesellschaftliches Leben gepflegt, nur damit sie die Schulden abbezahlen und ihrem Sohn eine gute Ausbildung erm\u00f6glichen konnte. Durch ihre von st\u00e4ndigen Sorgen gepr\u00e4gten Lebensumst\u00e4nde sei sie sich selbst wie auch anderen gegen\u00fcber mit einer gewissen H\u00e4rte begegnet. Sie sei eine unglaublich gerade Person gewesen, die man nicht verbiegen konnte, die aber auch ein gro\u00dfes Herz gehabt habe und die Bed\u00fcrfnisse anderer unter ihre eigenen stellte. Ihre T\u00fcchtigeit, Genauigkeit und Disziplin brachten ihr die Achtung all jener, die mit ihr zu tun hatten oder mit ihr arbeiteten. Die am Kopf der Todesanzeige aufgef\u00fchrten Namen spiegeln die folgenden famili\u00e4ren Gegebenheiten des beginnenden Jahres 2014 wider:<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\">Der Sohn:<br \/>\n(siehe diesen im Generationsband XXc bzw. 18c)<br \/>\nARNO VON WIMPFFEN;<br \/>\ndessen Gemahlin:<br \/>\nKATINKA VON WIMPFFEN, GEB. K\u00c9KESSY VON DER HEIDE;<br \/>\nderen drei Kinder:<br \/>\n(siehe diese in der II. Stammtafel ganz unten<br \/>\nim Generationsband \u00a0XXIc bzw. 19c aufgef\u00fchrt):<br \/>\nMAXIMILIAN, GEORG und PHILIPP VON WIMPFFEN;<br \/>\nschlie\u00dflich dessen vier Tanten<br \/>\n(d. h. die noch lebenden Schwestern der Verstorbenen):<br \/>\nMARIA THERESIA DRESSEL VON DROSSEL,<br \/>\nGEB. GR\u00c4FIN VON WIMPFFEN<br \/>\n(Dritt\u00e4lteste der Geschwisterreihe);<br \/>\nMARIA ELISABETH CSUK\u00c5SY-GARTNER VON CSUK\u00c5S,<br \/>\nGEB. GR\u00c4FIN VON WIMPFFEN<br \/>\n(Sechst\u00e4lteste der Geschwisterreihe);<br \/>\nMARIA NOTBURGA GR\u00c4FIN VON WIMPFFEN<br \/>\n(Siebt\u00e4lteste der Geschwisterreihe);<br \/>\nMARIA AGNES CHATTERJEE,<br \/>\nGEB. GR\u00c4FIN VON WIMPFFEN<br \/>\n(Acht\u00e4lteste der Geschwisterreihe).<\/p>\n<p>Von diesen vorbeschriebenen beiden \u00e4ltesten in Fahrafeld gebliebenen Schwestern sowie deren in die USA ausgewanderten und dort verstorbenen Eltern konnte je eine nachstehend gezeigte Fotografie gefunden werden:<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/wimpfen-geschichte.de\/von_wimpffen\/wp-content\/uploads\/2016\/06\/70abc.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone wp-image-110 size-full\" src=\"http:\/\/wimpfen-geschichte.de\/von_wimpffen\/wp-content\/uploads\/2016\/06\/70abc.jpg\" alt=\"70abc\" width=\"830\" height=\"422\" srcset=\"https:\/\/wimpfen-geschichte.de\/von_wimpffen\/wp-content\/uploads\/2016\/06\/70abc.jpg 830w, https:\/\/wimpfen-geschichte.de\/von_wimpffen\/wp-content\/uploads\/2016\/06\/70abc-300x153.jpg 300w, https:\/\/wimpfen-geschichte.de\/von_wimpffen\/wp-content\/uploads\/2016\/06\/70abc-768x390.jpg 768w\" sizes=\"(max-width: 830px) 100vw, 830px\" \/><\/a><\/p>\n<ul>\n<li><strong> Abb. S 18a, S 18b, S 18c: Fotografie (mittig) von GEORG VICTOR SIEGFRIED (1896 \u2013 1968) und seiner Gattin JAQUELINE VON WIMPFFEN (1903 \u2013 1991) von 1926 sowie (seitw\u00e4rts) von ihren zwei \u00e4ltesten T\u00f6chtern (links) MARIA FRANZISKA (1927 \u2013 2001) in jugendlichem und (rechts) MARIA ANNA (1928 \u2013 2014) in fortgeschrittenem Alter<\/strong>.<\/li>\n<\/ul>\n<p>&#8211; Was die o. a. Person des jetzt (2015) in besten Alter von 52 Jahren stehenden ARNO GRAF VON WIMPFFEN anbelangt, so besuchte dieser dank der Obsorge seiner Mutter Maria Franziska das traditionsreiche R\u00f6misch-katholische Private Elite-Gymnasium mit Internat Kalksburg im Wiener Gemeindebezirk Liesing am Rande des Wienerwaldes, wo er 1981 die Matura ablegte. Anschlie\u00dfend studierte er Forstwirtschaft und arbeitete nach Erlangung des entsprechenden Diploms zun\u00e4chst in Luxemburg und Br\u00fcssel f\u00fcr den Verband der europ\u00e4ischen Papierindustrie und f\u00fcr die SCA (Svenska Cellulosa Aktiebolaget). 2003 heiratete er KATINKA K\u00c9KESSY VON DER HEYDE, Tochter eines ungarischen Botschafters. Er gab jedoch seine internationale Karriere auf, um in Fahrafeld seinen Hauptwohnsitz haben und die Reste des Besitzes in Gestalt von 200 ha Grund bearbeiten und f\u00fcr die drei S\u00f6hne erhalten zu k\u00f6nnen. Seit 2007 betreibt das Ehepaar noch ein von den K\u00c9KESSY herstammendes der Weingut im Erzeugungsgebiet bester Lage des edlen Tokajer Weines mit an traditionstreichem Ort errichtetem Presshaus. Die insgesamt 120.000 Flaschen im Topsegment werden unter der Marke Patricius bis Brasilien und Japan verkauft.<\/p>\n<p>Hierzu seien abschlie\u00dfend drei Fotos gezeigt:<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/wimpfen-geschichte.de\/von_wimpffen\/wp-content\/uploads\/2016\/06\/71abc.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone wp-image-111 size-large\" src=\"http:\/\/wimpfen-geschichte.de\/von_wimpffen\/wp-content\/uploads\/2016\/06\/71abc-707x1024.jpg\" alt=\"71abc\" width=\"660\" height=\"956\" srcset=\"https:\/\/wimpfen-geschichte.de\/von_wimpffen\/wp-content\/uploads\/2016\/06\/71abc-707x1024.jpg 707w, https:\/\/wimpfen-geschichte.de\/von_wimpffen\/wp-content\/uploads\/2016\/06\/71abc-207x300.jpg 207w, https:\/\/wimpfen-geschichte.de\/von_wimpffen\/wp-content\/uploads\/2016\/06\/71abc.jpg 728w\" sizes=\"(max-width: 660px) 100vw, 660px\" \/><\/a><\/p>\n<ul>\n<li><strong>Abb. S 19a: Arno Graf von Wimpffen im Hof seines Gutes Fahrafeld<\/strong>;<\/li>\n<li><strong>Abb. S 19b: Arno Graf und Katinka Gr\u00e4fin von Wimpffen pr\u00e4sentieren sich mit einigen Flaschen des auf ihrem Weingut erzeugten Tokajerweines<\/strong>;<\/li>\n<li><strong>Abb. S 19c: Das Weingut Patricius im ber\u00fchmten ungarischen Weinbaugebiet Tokaj im Nordosten Ungarns<\/strong>.<\/li>\n<\/ul>\n<p>Der Blick ans mittlere Ende der II. Stammtafel, wo diese erg\u00e4nzend, bezogen auf die Gr\u00e4fliche Linie der Von Wimpffen, bis zur Generation XXIc bzw. 19c der Gegenwart, weitergef\u00fchrt ist und der Sohn EMANUEL des FRANZ MICHAEL VON WIMPFFEN sowie die drei S\u00f6hne MAXIMILIAN, GEORG und PHILIPP des ARNO VON WIMPFFEN erscheinen, l\u00e4sst erwarten, dass auch dieser Zweig der Gr\u00e4flichen Linie der Von Wimpffen weiterbestehen wird.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Wie der Dritt\u00e4lteste der sechs S\u00f6hne des Franz Ludwig von Wimpffen FRANZ KARL EDUARD VON WIMPFFEN (1776 \u2013 1842) der Generation 12 sich in \u00d6sterreich-Ungarn niederl\u00e4sst, 1797 in den Reichsgrafenstand gelangt und Schlossbesitzer insbesondere im nieder\u00f6sterreichischen Kainberg wird, seine m\u00e4nnlichen Nachkommen dort hohe bis h\u00f6chste R\u00e4nge als Milit\u00e4rs bzw. auch der Diplomatenlaufbahn erreichen und durch &hellip; <a href=\"https:\/\/wimpfen-geschichte.de\/von_wimpffen\/thema\/graefliche-linie\/\" class=\"more-link\"><span class=\"screen-reader-text\">S. Gr\u00e4fliche Linie<\/span> weiterlesen<\/a><\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"parent":2,"menu_order":20,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","template":"","meta":{"footnotes":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/wimpfen-geschichte.de\/von_wimpffen\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/308"}],"collection":[{"href":"https:\/\/wimpfen-geschichte.de\/von_wimpffen\/wp-json\/wp\/v2\/pages"}],"about":[{"href":"https:\/\/wimpfen-geschichte.de\/von_wimpffen\/wp-json\/wp\/v2\/types\/page"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/wimpfen-geschichte.de\/von_wimpffen\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/wimpfen-geschichte.de\/von_wimpffen\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=308"}],"version-history":[{"count":78,"href":"https:\/\/wimpfen-geschichte.de\/von_wimpffen\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/308\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":3497,"href":"https:\/\/wimpfen-geschichte.de\/von_wimpffen\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/308\/revisions\/3497"}],"up":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/wimpfen-geschichte.de\/von_wimpffen\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/2"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/wimpfen-geschichte.de\/von_wimpffen\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=308"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}