{"id":314,"date":"2016-06-11T15:12:45","date_gmt":"2016-06-11T13:12:45","guid":{"rendered":"http:\/\/wimpfen-geschichte.de\/von_wimpffen\/?page_id=314"},"modified":"2019-12-14T09:47:14","modified_gmt":"2019-12-14T08:47:14","slug":"verwandtschaftliche_verknuepfungen","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/wimpfen-geschichte.de\/von_wimpffen\/thema\/verwandtschaftliche_verknuepfungen\/","title":{"rendered":"U. Verwandtschaftliche Verkn\u00fcpfungen"},"content":{"rendered":"<p><strong>Wie durch die Verehelichung der j\u00fcngsten der beiden T\u00f6chter des Freiherrn Friedrich Wilhelm von Wimpffen BARONESSE PAULINE VON WIMPFFEN (1822 \u2013 1900) mit ihrem Vetter GRAF GUSTAV ADOLF FELIX VON WIMPFFEN (1805 \u2013 1880) der Generation 13 ein doppeltes Band der Verwandtschaft gekn\u00fcpft wird und damit die w\u00fcrttembergisch-freiherrliche Nebenlinie eine kolossale ansehensm\u00e4\u00dfige Aufwertung und Mehrung ihrer Selbsteinsch\u00e4tzung erf\u00e4hrt.<\/strong><\/p>\n<p>Wie in den Kapiteln S. Gr\u00e4fliche Linie und T. W\u00fcrttembergische Nebenlinie bereits angerissen, hat die j\u00fcngere der beiden Schwestern des dort und auch schon mehrfach anderswo aufgef\u00fchrten WILHELM VON WIMPFFEN (geb. 1820 in Stuttgart, gest. 1879 im zu Wimpfen am Neckar geh\u00f6rigen Hohenstadt), die zun\u00e4chst k\u00f6niglich bayrische Theresienordensdame gewordene BARONESSE <u>PAULINE<\/u> WILHELMINE\u00a0VON WIMPFFEN (geb. am 17. Juli 1822 in Stuttgart) am 17. Februar 1850 ihren Vetter GRAF GUSTAV ADOLF FELIX VON WIMPFFEN (geb. am 28. Dezember 1805 in Troppau, gestorben am 25. April 1880 in Meran) geheiratet, welcher der Sohn ihres im Kapitel S. Gr\u00e4fliche Linie genau umschriebenen Onkels v\u00e4terlicherseits GRAF FRANZ KARL EDUARD VON WIMPFFEN (1776 \u2013 1842) und ihrer Tante VICTORIE, geborener PRINZESSIN VON ANHALT-BERNBURG-SCHAUMBURG, verwitweten PRINZESSIN VON HESSEN-PHILIPPSTHAL (1772 \u2013 1817), gewesen ist.<\/p>\n<p>Die durch diese Heirat erfolgte genealogische Verkn\u00fcpfung der W\u00fcrttembergischen Nebenlinie mit der Gr\u00e4flichden Linie der Von Wimpffen l\u00e4sst sich in der nachfolgenden Abb. nachvollziehen, die bereits im Vorkapitel T. W\u00fcrttembergische Nebenlinie in Abb. T 1 gezeigt worden ist:<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/wimpfen-geschichte.de\/von_wimpffen\/wp-content\/uploads\/2019\/06\/Scan-51-e1560788142968.jpeg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"zoooom aligncenter wp-image-3001 size-large\" title=\"zoooom\" src=\"http:\/\/wimpfen-geschichte.de\/von_wimpffen\/wp-content\/uploads\/2019\/06\/Scan-51-e1560788142968-1024x604.jpeg\" alt=\"\" width=\"660\" height=\"389\" srcset=\"https:\/\/wimpfen-geschichte.de\/von_wimpffen\/wp-content\/uploads\/2019\/06\/Scan-51-e1560788142968-1024x604.jpeg 1024w, https:\/\/wimpfen-geschichte.de\/von_wimpffen\/wp-content\/uploads\/2019\/06\/Scan-51-e1560788142968-300x177.jpeg 300w\" sizes=\"(max-width: 660px) 100vw, 660px\" \/><\/a><\/p>\n<ul style=\"list-style-type: disc;\">\n<li><strong>Abb. U 1: Ausschnitt der nachbearbeiteten II. Stammtafel des Constantin von Wurzbach, bezogen auf die <span style=\"text-decoration: underline;\">W\u00fcrttembergische Nebenlinie<\/span>\u00a0wie auch auf den Kernteil\u00a0der <span style=\"text-decoration: underline;\">Gr\u00e4flichen Linie<\/span> der Von Wimpffen mit der dort jeweils in Gelb hervorgehobenen PAULINE VON WIMPFFEN (1822 &#8211; 1900)<\/strong>,<\/li>\n<\/ul>\n<p>Zweifellos hat die Verheiratung mit dem 16 \u00bd Jahre \u00e4lteren Vetter dieser nicht allein beste Verm\u00f6gensverh\u00e4ltnisse beschert, sondern ihrer freiherrlichen Familie eine beachtliche Vermehrung des Ansehens und deren Selbstwertgef\u00fchls gebracht, Umst\u00e4nde, die bei der in Kapitel W. Wilhelm von Wimpffen noch zu schildernden denkw\u00fcrdigen Versammlung der \u00f6sterreichisch-gr\u00e4flichen wie franz\u00f6sisch-freiherrlichen Verwandtschaft in Wimpfen am Neckar anl\u00e4sslich der Hochzeit ihrer Nichte SOPHIE VON WIMPFFEN sichtbar werden. In dem im vorangehenden Kapitel T. W\u00fcrttembergische Nebenlinie zitierten Erbschaftszeugnis des Jahres 1875 erscheint diese beeindruckend als \u201ePauline Gr\u00e4fin von Wimpffen, k. k. \u00f6sterr. Feldmarschalllieutenantsgattin in Gratz\u201d aufgef\u00fchrt. Durch diese Eheverbindung ist zur blutsm\u00e4\u00dfigen Verwandtschaftsverbindung der W\u00fcrttembergischen und der Gr\u00e4flichen Linie der Von Wimpffen noch eine heiratsm\u00e4\u00dfige solche hinzugekommen.<\/p>\n<p>Die bei Constantin von Wurzbach unter der Lebensbeschreibung Nr. 21 dargelegte Karriere des GRAFEN GUSTAV ADOLF FELIX VON WIMPFFEN als Offizier der k. u. k. Armee erscheint sehr beachtlich. In jungen Jahren in diese eingetreten, war er:<\/p>\n<p>-1822 Unterlieutenant im 6. Chevaulegers-Regiment,<br \/>\n-1822 \u2013 1829 Oberlieutenant bei Este Husaren Nr. 3,<br \/>\n-1830 \u2013 1836 Kapit\u00e4nlieutenant und Hauptmann bei Wimpffen-Infanterie Nr. 13,<br \/>\n-1837 \u2013 1839 Major bei Bianchi Nr. 63,<br \/>\n-1840 \u2013 1843 Oberstlieutenant bei Rukavina-Infanterie Nr. 64,<br \/>\n-1844 \u2013 1847 Oberst und Commandant des Infanterie-Regiments Erzherzog Albrecht Nr. 44;<br \/>\n-1847 erhielt er die K\u00e4mmererw\u00fcrde;<br \/>\n-1848 kam er als Generalmajor und Brigadier zur Armee in Italien;<br \/>\n-1849 \u2013 1850 fungierte er als Stadtkommandant in Livorno und ging<br \/>\n-1851 (im Nachjahr der Heirat) mit dem Feldmarschall-Lieutenants-Charakter (mit 46 Jahren!) in Pension.<br \/>\n-1853 wieder eingestellt, diente er bis 1858 als Division\u00e4r, zuerst in M\u00e4hren, dann in Siebenb\u00fcrgen;<br \/>\n-1860 trat er zu Graz in den bleibenden Ruhestand.<\/p>\n<p>Der Eheverbindung mit BARONESSE PAULINE VON WIMPFFEN entsprang (siehe in Kapitel W. Wilhelm von Wimpffen in der Abb. W \u00a04a: Genealogische \u00dcbersicht) zun\u00e4chst der Sohn FRANZ (DEMETRIUS EDUARD FRIEDRICH), geb. am 30. November 1850 in Mailand, der gegen Mitte der 1870er Jahre als k. u. k. Oberleutnant bei den Graf-Neipperg-Dragonern Nr. 12 fungiert und zuletzt Adjudant des Regimentsinhabers ist, aber schon am 26. April 1879 und damit ein Jahr vor seinem Vater zu Arco, dem damaligen k. und k. Wintersitz in der Provinz Trient, stirbt. Am 10. Januar 1854 kommt in Graz die Tochter ELISABETH (SOPHIE VICTORINE PAULINE) zur Welt. Diese verheiratet sich am 16. April 1880 zu Meran mit FREIHERR MAXIMILIAN (LUDWIG) VON GAGERN\u00a0(geb. am 9. Oktober. 1844 in Monsheim, gest. am 3. Januar 1911 in Berlin), der im Gro\u00dfherzogtum Hessen in hohe bis h\u00f6chste Beamten- und Staatsstellungen einr\u00fcckt; Stationen dessen Aufstiegs sind:<\/p>\n<p>-Zun\u00e4chst Gro\u00dfherzoglich-hessischer Kammerherr,<br \/>\n-dann Gesandtschaftsattach\u00e9 in Wien und Paris,<br \/>\n-von 1871 bis 1881 Ministerialsekret\u00e4r bzw. Regierungsrat im Ministerium des Innern in Darmstadt,<br \/>\n-von 1881 bis 1888 Kreisrat zu Worms und Lieutenant \u00e0 la suite des 2. Gro\u00dfherzoglich-hessischen Dragoner-Regimentes Nr. 24,<br \/>\n-danach Provinzialdirektor von Oberhessen in Gie\u00dfen<br \/>\n-und\u00a0um 1900 Provinzialdirektor von Rheinhessen in Mainz;<br \/>\n-1908 wird er bevollm\u00e4chtigter hessischer Minster und au\u00dferordentlicher Gesandter beim preu\u00dfischen Hofe in Berlin sowie Bevollm\u00e4chtigter zum Bundesrat und ist es bis zu seinem Tod 1911.<\/p>\n<p>Die vorgenannte Tochter ELISABETH stirbt im hohen Alter von 83 Jahren am 25. Juni 1937 in Hellbrunn bei Salzburg. Aus meinem im Sommer 1983 gewonnenen pers\u00f6nlichen Augenschein wurde diese in Sankt Gilgen am Wolfgangsee beigesetzt; denn dort fand ich vor anderthalb Jahrzehnten deren repr\u00e4sentatives Grabmal unter jenen entlang der Mauerumfriedung des Friedhofs herausgehoben gereihten Grabstellen \u00e4hnlicher Art. Die dortige Inschrift wies den besagten Todestag 25. <u>Juni<\/u> 1837 und nicht (wie es bei GeneAll.net\/Index hei\u00dft) den 25. <u>Juli<\/u> 1937 auf. Ihre Mutter GR\u00c4FIN PAULINE VON WIMPFFEN\u00a0starb am 21. April 1900 im 78. Lebensjahr in Mainz. Der Umstand, dass diese dort und nicht im sp\u00e4teren \u00f6sterreich-steierm\u00e4rkischen Lebensraum verstorben ist, h\u00e4ngt sicherlich damit zusammen, dass der Gatte ihrer Tochter ELISABETH namens Freiherr MAXIMILIAN VON GAGERN (siehe oben) zu diesem Zeitpunkt Provinzialdirektor von Rheinhessen in Mainz gewesen ist. Was die Nichte und den Neffen der PAULINE VON WIMPFFEN GEB. VON WIMPFFEN namens SOPHIE VON WIMPFFEN und MAXIMILIAN VON WIMPFFEN betrifft, so wird auf die diese betreffenden Textteile in Kapitel W. Wilhelm von Wimpffen sowie oben schon angef\u00fchrte Genealogische \u00dcbersicht der dortigen Abb. W 4b verwiesen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Wie durch die Verehelichung der j\u00fcngsten der beiden T\u00f6chter des Freiherrn Friedrich Wilhelm von Wimpffen BARONESSE PAULINE VON WIMPFFEN (1822 \u2013 1900) mit ihrem Vetter GRAF GUSTAV ADOLF FELIX VON WIMPFFEN (1805 \u2013 1880) der Generation 13 ein doppeltes Band der Verwandtschaft gekn\u00fcpft wird und damit die w\u00fcrttembergisch-freiherrliche Nebenlinie eine kolossale ansehensm\u00e4\u00dfige Aufwertung und Mehrung &hellip; <a href=\"https:\/\/wimpfen-geschichte.de\/von_wimpffen\/thema\/verwandtschaftliche_verknuepfungen\/\" class=\"more-link\"><span class=\"screen-reader-text\">U. 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